Lebensretter im Babyalltag- Teil 1 oder…Wickeln und Schnupfennase leicht gemacht…

nun sitze ich hier und schreibe mit Baby im Arm zu „Babyeinschlafmusikaufyoutube“einen Blogpost. Mittlerweile habe ich das „einarmistimmerbelegt“ Phänomen nicht nur hingenommen sondern sogar ein bisschen perfektioniert und ich muss ehrlich zugeben, es macht einen schon ein bisschen stolz wenn man Frühstücken, Zeitung lesen, Baby füttern, Katzen schimpfen..alles gleichzeitig kann 🙂

Der kleine Knopf ist nun dreieinhalb Monate und hat uns voll und ganz in Beschlag genommen. Wir haben uns aber auch in Beschlag nehmen lassen, denn es gibt kaum etwas schöneres. Wir haben schon so einiges hinter uns, haben uns im Kreißsaal zum Umzug entschieden und krank war der kleine auch schon. Da kommt man nicht ohne ein paar kleine Lebensretter aus. Alles alltägliche Dinge, die uns aber das Leben so unendlich leichter gemacht haben!

Allen voran wäre da natürlich:

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unsere Schildkröte!! Ich habe dieses nette Wesen schon in der Schwangerschaft gekauft und nie, niemals hätte ich gedacht dass sie uns so hilft. Der kleine Mann hatte am Anfang ziemliche Angst vor dem Wickeln. Diese Schildkröte macht Meeresgeräusche und taucht alles in ein schönes blaues Licht mit sanften Wellen. Wahnsinn hat das gut funnktioniert und nach einiger Zeit war Wickeln seine Lieblingsbeschäftigung 🙂 Ob deshalb die Windeln immer so voll sind kann ich nicht sagen.

Nicht ganz so hübsch aber mindestens genauso wichtig und ebenso Lebensretter in Sachen Angst vor dem Wickeln:

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die Wärmelampe. Ich habs ja nicht geglaubt und habe deshalb auch keine vorher angeschafft (unser Baby ist sogar im Hochsommer geboren) aber den kleinen ist wohl wirklich kalt und diese Lampe schafft ein wollig warmes Gefühl auf der Haut. In einem dunklen Zimmer in Verbindung mit der Schildkröte perfekt. Wir haben Abends dann gar kein weiteres Licht mehr angemacht. Der Heizstrahler leuchtet rötlich und die Schildkröte taucht alles in ein meeresblau. Aus Babysicht anscheinend wunderschön.

Eine gute Investition waren für uns auch:dsc_0039

Plazentaglobulis. Ja ich weiss, hierüber streiten sich die Geister. Die einen glauben nicht an die Wirkung von Globulis, die anderen schwören darauf. Ich bin ein Freund der Alternativmedizin und vor allem möchte ich zumindest den natürlichen Weg nicht unversucht lassen. Als meine Hebamme mir von Plazentaglobulis erzählt hat, war ich sofort begeistert. Prinzipiell kann man Plazentaglobulis nämlich bei allen möglichen Beschwerden einsetzen und zwar für Kind UND Mutter! Die Herstellung war denkbar einfach, ich habe ein Nosodenstartset bestellt (bei der Engel Apotheke Freiburg). Dies enthält ein kleines Röhrchen welches mit zur Entbindung genommen wird. Nach der Entbindung wird dann ein erbsengrosses Stück der Plazenta in das Röhrchen gegeben. Anschliessend verpackt wieder zurück geschickt. Zwei Wochen später hatte ich jede Menge Globulis in den verschiedensten Potenzen. Ich kann jedem nur empfehlen sich dahingehend zu informieren, falls mal wieder eine Geburt ins Haus steht 🙂

Wo wir nun schon bei Krankheiten und kleinen Beschwerden sind: ja wir hatten schon den ersten Schnupfen. Eigentlich war die gesamte Familie krank. Mama, Papa und Kleinknöpfchen alle mit Schniefenase zu Hause. Was für eine Herausforderung wenn man sich eigentlich ausruhen möchte und muss aber nicht so wirklich kann. Normalerweise greife ich dann gerne zu Transpulmin Salbe und einer Ibuprofen. Aber nein nein….nicht in der Stillzeit und erst recht nicht mit Baby! Die starken Ätherischen Öle der Transpulmin Salbe wirken auf die Schleimhäute des Babys, selbst wenn sie nur im selben Raum sind! Also Alternativen suchen 🙂

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Engelwurzbalsam und Thymian Myrte Balsam waren also unsere besten Freunde! Den Engelwurzbalsam haben wir uns und dem kleinen auf und unter die Nase aufgetragen. Somit ging das Atmen schon mal leichter, mit dem Thymian Myrte Balsam haben wir uns eingerieben…was für Erleichterung. Leider war das Näschen unseres kleinen Mannes wirklich sehr verstopft. Vor allem Nachts. Die kleinen Menschchen können ja leider nicht einfach so schnäuzten. Sehr gut hat da auch Kochsalzlösung und Muttermilch geholfen, welche wir im mit einer kleinen Spritze in die Nase gegeben haben. Das hat alles flüssiger gemacht und es kam leichter raus.

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Am Ende des Tages hat aber eins immer am besten geholfen: Viiiiiiiel Liebe und Zuwendung! Man vergisst manchmal wie neu, aufregend und auch beängstigend unsere Welt für die kleinen sein muss.

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Da geben dann viele Kuscheleinheiten mit Mama und Papa die Sicherheit sich in Ruhe entwickeln zu dürfen! Mama sucht währenddessen einfach weiter nach kleinen Lebensrettern die den Babyalltag einfacher machen! Die gibts dann in Teil 2 🙂

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3 Gedanken zu “Lebensretter im Babyalltag- Teil 1 oder…Wickeln und Schnupfennase leicht gemacht…

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