Lebensretter im Babyalltag…die erste Bronchitis…von Salbutamol bis Pariboy

unser Start ins neue Jahr war gar nicht so einfach. Pünktlich zum Jahreswechsel bekam unser kleiner Mann eine Bronchitis. Ganz ehrlich….bevor wir Eltern waren, hatten wir absolut keine Ahnung was der Satz: „unser Kind ist krank“ wirklich bedeutet! Nein wir hatten wirklich gar keine Vorstellung davon!

Schnupfennäschen hatten wir schon ein zwei mal…gut das ist gar nicht soo schlimm…(was wir da gemacht haben sehr ihr hier) aber ein richtig krankes Baby ist echt ne andere Nummer! Und hier spreche ich „nur“ von einer Bronchitis. Hut ab an alle Mamas und Papas die wirklich heftige Sachen durch stehen müssen!

Angefangen hat sich alles mit Husten und einem Baby das hauptsächlich am Weinen war. Das gemeine war, dass der kleine Mann kaum mehr Luft bekam. Die Nase war zu und alles total verschleimt. Er konnte nicht mehr trinken, nichts essen und war sehr schwach. Das was er den Tag zuvor getrunken hatte kam beim heftigen Husten im Schwall wieder raus.  Problematisch, denn Babys trocknen relativ schnell  aus. Wir hatten uns also riesige Sorgen gemacht. Nachdem wir Ihn in der Babytrage zum Trinken bringen konnten, ging es zum Arzt. Der verschrieb uns Salbutamol als Spray, ein Medikament das die Bronchien erweitert und dem Baby das Luft holen erleichtert. Als Nebenwirkung wird unter anderem Unruhe genannt und ja…das haben wir auch wirklich gemerkt!

Tja…was machen verzweifelte Eltern nun wenn ihr Baby krank ist, der Arzt sagt dass man da durch muss und die Hebamme gerade im Urlaub ist.. Sie googlen sich die Finger wund. Haben wir zumindest gemacht. Ausserdem haben wir glücklicherweise DIE Apotheke unseres Vertrauens in der Nähe (Danke an dieser Stelle für die ständige Hilfe 🙂 ).

Hier gibt es nun ein paar Tipps die uns geholfen haben:

Inhalator

Der erste und beste Tip war uns einen Inhalator anzuschaffen. Den Pariboy . Ein Inhalationsgerät das unserer Meinung nach wahre Wunder bewirkt. Wir haben die Junior Variante- das schöne daran: Die ganze Familie kann den Inhalator benutzen, inhaliert wird nur mit Kochsalz, es kann also nicht zu viel sein und man kann auch damit nichts „kaputt“ machen und es hilft wirklich! Am besten vor der Anschaffung mal den Kinderarzt fragen, denn manche Krankenkassen verschreiben ihn auch.

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Salbutamol nur in Verbindung mit einem großen Spaziergang!!!

Salbutamol haben wir für unser Baby verschrieben bekommen um die Bronchien zu erweitern, weil er sonst nicht genügend Luft bekam. So gut es hilft, so schwierig ist es im handling. Die meisten Eltern die Salbutamol schon mal geben mussten werden wissen was ich meine. Salbutamol wirkt sagen wir mal…aufputschend. Ca. 30 min nach der Einnahme ging bei uns das Dauergeschrei los. Das einzige was bei uns geholfen hat war da spazieren gehen, viel Ablenkung an der frischen Luft… oder die Babytrage. Also am besten den Tag so planen, dass man immer direkt nach Salbutamol raus gehen kann 🙂

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Thymian-Myrthe Balsam mit Heilwolle

Der Thymian-Myrthe Balsam von der Bahnhofsapotheke darf bei uns bei keiner Erkältung oder Bronchitis fehlen. Unser kleiner Mann machte immer einen ganz erleichterten Seufzer wenn er wieder eingerieben wurde, er mochte den Geruch und der Balsam schien wirklich gut zu helfen. Wir haben ihn am Brustkorb eingerieben und anschließend Heilwolle auf den Brustkorb gelegt. Dann einen etwas engeren Body an und der Balsam kann noch besser einwirken. Im Allgemeinen finde ich die Produkte von der Bahnhofsapotheke klasse. Einfach mal bei der Apotheke fragen! (Die haben auch ein super Zahnöl!)

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Olaf- der Nasensauger- Kochsalz- Nasentropfen

ja…ich muss zugeben… es ist schon komisch seinem Baby die Nase „auszusaugen“. Gleichzeitig geht es machmal einfach nicht anders. Der Olaf Nasensauger ist ein ganz guter Kompromiss finde ich. Es gibt ja auch andere Modelle die man an einen Staubsauger anschliessen muss. Das fanden wir dann doch ein bisschen seltsam. Der Nasensauger funktioniert wunderbar, holt alles raus was raus muss, ohne grob zu sein. Unser kleiner Mann hat sich auch relativ schnell dran gewöhnt…denn…es tut einfach richtig gut wenn das Näschen wieder frei ist.  Nach dem frei machen, haben wir dann noch Kochsalzlösung oder Muttermilch in die Nase getropft. Damit schwillt die Nase auch besser wieder ab und es „läuft“. Wenn gar nichts mehr geht und die Nase immer noch zu ist, das Baby nicht mehr trinken und nicht schlafen kann, haben wir auch schon mal zu abschwellenden Nasentropfen gegriffen. Dass war dann der letzte Weg.

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gut zu Hause zu haben…Elektrolytlösung

wenn die kleinen nichts trinken und/oder brechen müssen/ Durchfall haben ist es gut eine Elektrolytlösung zu Hause zu haben. So kann man im Fall der Fälle zumindest dafür sorgen dass der Körper die Mineralstoffe bekommt die es für wichtige Stoffwechselvorgänge braucht. Wir haben die Lösung mit einer kleinen Spritze gegeben. Da die Lösung sehr süss schmeckt trinken sie auch manche Babys.

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Liebe, kuscheln und Babytrage

wenn die kleinen Krank sind, sind sie einfach unheimlich liebebedürftg. Geht uns ja auch so… auch wir Erwachsenen wollen liebevoll umsorgt werden und Verständnis für eventuelle Quengeleien bekommen. Ja bei uns lagen die Nerven wirklich blank. Man ist müde und ausgelaugt, bekommt kaum schlaf und muss trotzdem zu 200 Prozent da sein. Uns hat die Babytrage gerettet. Der kleine wollte nicht alleine sein und musste auch tagsüber mehr als sonst schlafen damit er gesund wird. In der Trage hat das dann geklappt. Er konnte sich erholen und ganz viel Liebe und Nähe tanken. Beste Voraussetzungen um gesund zu werden. Ausserhalb der Trage gab es viele kuscheleinheiten und Nachmittags haben wir zusammen Nickerchen gemacht 🙂

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Nach ca. zwei Wochen war er dann endlich wieder gesund und naja…dann kamen die nächsten Hähnchen 🙂 Was uns da geholfen hat…dazu demnächst mehr 🙂

 

 

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