Familien- Adventswochenende mit spannender Lektüre, dem allerbesten Lebkuchenrezept mal anders und Waldtieren…

Familien- Adventswochenende mit spannender Lektüre, dem allerbesten Lebkuchenrezept mal anders und Waldtieren…

das Adventswochenende steht vor der Tür und ich bin ein bisschen aufgeregt. Es wird das erste Weihnachten für uns als Familie sein und auch wenn ich mir vorgenommen habe dieses Jahr nichts grosses draus zu machen…da wir ja Übungsweihnachten haben (siehe hier) …möchte ich es uns schön machen. Man kann diese Zeit ja nie mehr zurück holen und so viele erste Male gibt es nicht.

Also brauchen wir auf jeden Fall drei Dinge:

1.

(und dass ist nicht verhandelbar) definitiv und unbedingt die besten Lebkuchen.

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Ich mache schon seit ein paar Jahren Lebkuchen und eigentlich halte ich mich immer an das gleiche Rezept. Die Lebkuchen sind super schnell gemacht und schmecken unglaublich gut. Dieses Jahr wollte ich aber noch einen drauf hauen und habe aus meinem Grundrezept zwei verschiedene Varianten zubereitet. Einmal die klassischen und dann natürlich welche, die mit Chia Samen, Goji Beeren, Ingwer, Kokos und Walnüssen aufgemotzt wurden. Wenn schon denn schon!

Hier das klassische Lebkuchenrezept:

  • 6 Eier
  • 180 g Brauner Zucker
  • 2 EL Honig
  • 2-3 TL Zimt
  • 1-2 TL Lebkuchengewürz (ich mags immer gerne würziger)
  • 1 Prise Salz
  • 250 g gemahlene Mandeln (am besten selber mahlen…schmeckt besser 🙂
  • 250 g gemahlene Haselnüsse (ebenso)
  • 200 g Orangeat
  • 200 g Zitronat
  • Oblaten 90 mm
  • ca. 300 g dunkle Schokolade ( 70-80 %)
  • 100 g Mandelsplittern zum Verzieren

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eier mit Zucker und Honig schaumig schlagen. Orangeat und Zitronat im Mixer zerkleinern. Dadurch wird die Lebkuchenmasse insgesamt homogener und man schmeckt die beiden Komponenten nicht zu sehr raus. Die restlichen Zutaten untermischen *** und mit einem Messer flach auf die Oblaten streichen. Die Lebkuchen ca. 20 min backen und anschließend abkühlen lassen. Währenddessen kann man die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Die erkalteten Lebkuchen lassen sich am besten mit einer Zange in die flüssige Schokolade tunken. Anschließend mit Mandelsplittern oder eben Gojibeeren und Kokossplittern verzieren und trocknen lassen.

*** Wer seine Lebkuchen auch gerne aufmotzen möchte gibt zu der Masse noch:

  • 2 Eier
  • 4 EL Chia-Samen
  • 4 EL Kürbiskerne
  • 5 EL Goji-Beeren
  • ca. 10 Datteln
  • ca. 50 g kandierter Ingwer
  • 50 g Kokosflocken
  • 100 g Walnüsse
  • Gojibeeren und Kokssplitter zur Verzierung

Eier mit Datteln, Ingwer und Walnüssen in einen Mixer geben. So spart man sich das klein hacken. Mit den restlichen Zutaten zur fertigen Lebkuchenmasse geben und alles zu einer homogenen Masse verarbeiten. Danach weiter wie oben beschrieben.

2.

einen Adventskranz, schön schlicht ohne Glitzer und auf jeden Fall mit Waldtieren (wir sind ja jetzt eine Familie, da muss man das glaube ich haben 🙂 )

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unser Adventskranz besteht ganz schlicht aus einem Holzkranz. Dekoriert mit ein bisschen Moos und Dekopilzen aus der Bastelabteilung. Dazu drei kleine Rehe und Kerzen….fertig, der erste Familien-Adventskranz.

3.

darf natürlich auch nicht fehlen an einem entspannten Adventswochenende! Die spannendste Lektüre…zumindest für uns momentan:

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Oh je ich wachse! Das Buch der Wachstumssprünge. Dass das Kapitel aktuell Freud und Leid mit etwa 19 Wochen heisst, macht mir ehrlich gesagt Angst, aber da muss man wohl durch… Warum ich dieses Buch aber wirklich nur empfehlen kann und was uns bisher, ausser perfekten Lebkuchen noch so geholfen hat, dazu bald mehr!

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Kakao als echtes Superfood… oder… der Inhalt meines viertel Adventskalenders… die beste Roh-Schokolade…

Kakao als echtes Superfood… oder… der Inhalt meines viertel Adventskalenders… die beste Roh-Schokolade…

als ich vor einiger Zeit meine Ernährung umstellte und aufgrund meiner hormonellen Chaossituation beschloss, gänzlich auf Zucker zu verzichten und mich gesund und ausgewogen zu ernähren, stand ich vor folgendem Problem: Ich liiiebe Schokolade. Ich war schon immer der Schokoladentyp. Alle anderen Süßigkeiten kann ich ohne Probleme stehen lassen. Aber Schokolade, nein auf keinen Fall. Nun ja, leider besteht aber Schokolade, oder zumindest die herkömmliche Schokolade hauptsächlich aus Zucker, fetten und ist alles andere als gesund.

Glücklicherweise befasste ich mich ausgiebig mit dem Thema Superfoods und merkte schnell…auf Schokolade verzichten muss ich ganz und gar nicht!!!

Man denkt bei Superfoods sofort an irgendwelche Samen, Körner, Wurzeln, die keiner kennt und die man schwer bekommt. Das Kakao aber ein echtes Superfood ist, das hätte ich nie gedacht. Klar dass Schokolade glücklich macht hat man das ein oder andere mal schon gehört. Mehr aber auch nicht.

Kakao in seiner rohen Form steckt voller Antioxidantien, Zink und Vitamin C und ist außerdem ein hervorragender Magnesiumlieferant. Die rohen Bohnen besitzen die höchste Konzentration an natürlichem Magnesium. Die Kombination mit anderen Superfoods mit viel Vitamin B6, wie etwa der Gojibeere, soll die Aufnahme des Magnesiums in den Zellen sogar noch erhöhen.

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Kakao ist reich an Antioxidantien und ein wunderbares natürliches Antidepressivum. Kakao liefert uns Serotonin und Dopamin für echte gute Laune Gefühle. Ausserdem unterstützt er die Funktionen von Herz und Gehirn und gilt als echtes Aphrodisiakum. Mit seinen beinahe 1200 Inhaltsstoffen, u.a. auch Kalzium, Linolsäure, Eisen, Arginin, Lysin oder Tyrosin ist Kakao ein echtes Kraftpaket. Leider steckt in der herkömmlichen Schokolade nur all zu wenig davon drin. Durch den Verarbeitungsprozess gehen die unzähligen wertvollen Inhaltsstoffe des Kakaos verloren.

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Rohe Kakaonibs und Kakaopulver wurden also meine besten Freunde. Kein Tag vergeht an dem ich nicht Kakaonibs im meinem Müsli habe. Um aus dem Kakaopulver Schokolade herzustellen benötigt man eigentlich nur noch Kakaobutter. Kakaobutter ist der Bestandteil der bei der Herstellung von Kakaopulver austritt. Kalt gepresst hat Kakaobutter ein starkes Kakaoaroma und schmilzt bereits bei Körpertemperatur. Roh, also nicht über 42 °C erhitzt,  enthalten all die Zutaten ihre Vitamine, Mineralstoffe Spurenelemente usw.

Kakaonibs, rohes Kakaopulver und rohe Kakaobutter bestelle ich in größeren Mengen online. In den gängigen Bioläden finden sich aber auch alle Zutaten. Ich süße meine Schokolade meist mit Kokosblütenzucker. Der lässt den Insulinspiegel nicht so ansteigen wie herkömmlicher Zucker und schmeckt angenehm mild. Selbstverständlich kann man auch andere Süßungsmittel wie Dattelsirup, Agavendicksaft, Stevia oder Mascobadozucker verwenden (der normale Zucker tut natürlich auch).

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Hier mein Grundrezept für Roh-Schokolade.

  • 70 g roh-Kakaobutter
  • 70 g Kokosöl
  • 70-80 g roh-Kakaopulver
  • 30 g Kokosblütenzucker

Hier kann sowohl in der Menge des Kakaopulvers als auch in der Menge des Zuckers je nach Vorliebe variieren. Ich mag eher dunkle, nicht so süße Schokolade. Im Zweifel zwischen drin einfach mal probieren. Um die Schokolade zu verfeinern, gebe ich ausserdem 2 EL Maca-Pulver hinzu. Ich mag den leicht erdigen Geschmack gerne.

Zubereiten lässt sie sich ganz einfach:

Kakaobutter und Kakaopulver langsam über einem Wasserbad schmelzen. Hierbei sollte das Wasser nicht wärmer als 50 Grad sein. Nun Kakaopulver, Kokosblütenzucker und optional Maca-Pulver unterrühren und alles zu einer schönen, glatten Masse verarbeiten. In Formen** giessen und anschließend, wenn gewünscht verzieren. Hier habe ich Gojibeeren, mein selbstgemachtes Granola, Datteln, Mandeln, Kakaonils, kandierten Ingwer und Kokosflocken verwendet. Auch aussergewöhnliche Zutaten wie Pfefferkörner, Chillifäden oder Fleur de Sel passen hervorragend zu der Roh-Schokolade.

**(ich habe Mini-Gugl Silikonformen und eine Schokoladentafel- Silikonform verwendet. Es funktioniert aber auch jede andere Form. Oft habe ich einfach Backpapier auf einen Teller gelegt und die Schokolade drauf gegossen)

Hübsch verpackt eignet sich die Roh-Schokolade bestens als handgemachtes, gesundes, kreatives Geschenk. Mit ihr kann man ein bisschen Weltverbesserer spielen, oder sich so fühlen. Diesmal wandert sie direkt in unseren Adventskalender, zumindest zu einem viertel…wie ihr hier sehen könnt 🙂

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ein viertel Adventskalender…oder…unser Übungs-Weihnachten…

ein viertel Adventskalender…oder…unser Übungs-Weihnachten…

ich muss gestehen, dass die Weihnachtszeit, oder die Vorweihnachtszeit mich dieses Jahr fast überrennt. Sicher liegt das auch daran dass ich so viel anderes im Kopf habe. Gerade war doch noch Sommer oder? Muss man sich denn wirklich Zeit nehmen um in weihnachtliche Stimmung zu kommen? Früher gab es nichts schöneres für mich als schon im September die Tage zu zählen bis endlich Weihnachten ist. Mittlerweile verpasse ich es beinahe und dabei liebe ich diese Zeit doch so sehr. Ich frage mich wie das alles in Zukunft für uns laufen wird. Man sagt ja immer, Weihnachten wird erst mit Kindern richtig schön und ja ich muss sagen…ich freue mich wahnsinnig drauf, mit dem kleinen Plätzchen zu backen und alles zu dekorieren. Das Haus duftet nach Kakao und alles ist auch ein bisschen kitschig. Wie in den schlechtesten Weihnachtsfilmen eben. Zumindest stelle ich mir das so vor. Weihnachten so richtig zu zelebrieren finde ich großartig. Dabei geht es nicht um tolle Geschenke oder um die schönste/angesagteste Deko sondern eigentlich darum am Ende des Jahres viel wertvolle Zeit mit seinen liebsten zu verbringen. Besinnlich soll es eben sein. Sicher ist man immer weit von der Wunschvorstellung entfernt und irgendwie streiten an Weihnachten ja doch immer alle. Aber ich werde zumindest mein bestes geben unserer Familie bombastisch tolle Weihnachen zu geben. Und zwar jedes Jahr. Solange jeder sein bestes gibt ist doch sowieso alles wunderbar. Mehr geht dann eben nicht.

Dieses Jahr lassen wir es aber nochmal ruhig angehen. Mit nicht ganz so viel Tam Tam… Wir müssen ja eigentlich immer noch ankommen in unserer neuen Familiensituation und so wirklich was mitbekommen würde der kleine von dem ganzen Kitsch eh nicht 🙂 Wir üben also dieses Jahr noch ein bisschen für den Erstfall. Unser Übungs-Weihnachten für nächstes Jahr (wenn der kleine dann Laufen kann).

Auf einen Adventskalender möchte ich aber auf keinen Fall verzichten! Ich bastle immer gerne „Familienadventskalender“. Für meinen Mann und mich und wir wechseln uns dann im Türchen aufmachen ab (ich weiss zwar was drin ist aber da freue ich mich dann um so mehr). Unser Söhnchen spielt erst ab nächstes Jahr mit, wenn Übungs-Weihnachten vorbei ist . Das Problem mit Adventskalendern ist, dass es aber ein wirklich großer Aufwand ist 24 Türchen/Säckchen oder was auch immer zu füllen. Mit Liebe und Kreativität. Hübsch soll es auch noch sein. Also habe ich meistens resigniert und dann doch nach und nach die Türchen/Säckchen gefüllt. Obwohl ich mir immer fest vorgenommen habe vor dem 1. alles fertig zu bekommen. Ich weiss man könnte da besser organisiert sein und vielleicht bin ich das auch irgendwann. Dieses  Jahr mache ich mir da nichts vor und beschliesse, sie nicht alle sofort zu füllen. So einfach.  Das nimmt mir den Stress alles gleich perfekt machen zu wollen und gibt mir Zeit für Ideen. Und generell Zeit.

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Es gibt also einen Etappen-Adventskalender. Tag 1-7, Tag 8-14, Tag 15-21, Tag 22-24. Jede Woche hat ihr eigenes Thema. Für den Adventskalender habe ich dieses Mal einfach kleine Gewürzgläser benutzt. Man kann sie mit allen möglichen Leckereien bestücken und auch hübsch platzieren.  In die Gläser packe ich noch ein bisschen zerknülltes Butterbrotpapier um meine kleinen Naschereien ein wenig fest zu halten. Dann noch Kordel drum rum und ein kleines Schild mit dem Tag. Und siehe da….so schnell ist ein Adventskalender gebastelt (zumindest 1/4 Adventskalender 🙂 )

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Da ich aber beschlossen habe, erst weihnachtlich zu dekorieren wenn ich wirklich in Stimmung bin (dafür brauche ich noch ein paar schlechte (kitschige) Weihnachtsfilme) gesellt sich der Etappen-Aventkalender relativ unspektakulär auf unser Sideboard. Ohne sonstige Deko… Wir üben ja auch dieses Jahr noch 🙂

Was drin ist…dazu demnächst mehr…und psssst…nicht weiter sagen!

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der perfekte Morgen…und jede Menge Buchweizen-Granola…

der perfekte Morgen…und jede Menge Buchweizen-Granola…

ein perfekter Montagmorgen:

er startet früh, nach einer ausgiebigen Dusche mit einem ausgewogenen leckeren Frühstück und einer Zeitung. Im besten Fall bringt er noch Zeit mit um in Ruhe zu Frühstücken und in der neuen Woche anzukommen. In meinem Szenario des perfekten Montag Morgens schläft mein Baby noch ein Weilchen und ich kann danach sogar noch ein bisschen aufräumen, Wäsche waschen, Rechnungen sortieren oder sonst was.

Mein Start in die Woche sah heute ein wenig anders aus:

um 6:30 lag ein leicht nörgeliges Baby neben mir und wollte bespasst werden. Nach dem obligatorischen Check nach der Windel war klar…Baby nass…muss gewickelt werden. Nach dem Wickeln war klar…ok kleiner Mann lässt sich nicht ablegen und will auch nicht mehr schlafen. Also wird später geduscht. Ab in die Küche zum einhändigen Kätzchen füttern (man glaubt nicht wie schwer es ist Nassfutter mit einer Hand zu öffnen) um dann doch endlich zu meinem liebsten Teil des Tages zu kommen 🙂 Frühstück! Denn egal wie der Morgen gestartet hat und was alles schief gelaufen ist, Frühstück ist immer toll.

Ich bin wirklich eine ausgiebige Frühstückerin. Dass lasse ich mir nur in ganz seltenen Fällen nehmen. Zum einen weil ich in der Früh wirklich Hunger habe, zum anderen weil ich wirklich finde dass es einen Tag so viel besser machen kann wenn man schön frühstückt. Ausserdem fühlt man sich gleich viel fitter und energiegeladener.  Ich kann ohne Probleme Mittag und Abendessen ausfallen lassen wenn es sein muss, aber beim Frühstück mache ich keine Kompromisse! So wichtig wie mir das Frühstücken an sich ist, so wichtig ist mir natürlich auch was ich esse. Ich befasse mich ja schon lange mit einer gesunden, ausgewogenen Ernährung. In der Schwangerschaft und Stillzeit lege ich darauf aber nochmal besonders grossen Wert. Da man aber als frische Mami wirklich keine Zeit hat grosse Geschütze aufzufahren und die Zubereitung des Frühstück maximal eine Minute benötigen darf, musste eine Lösung her. Klar was jetzt kommt:

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ein super leckeres Granola.

Die Herstellung ist so einfach und schnell dass ich wirklich nicht mehr einsehe auf die viel zu teueren gekauften Varianten zurück zu greifen von denen man erst mal 90 % aussortieren muss weil sie so viel Zucker enthalten (und Rosinen). Ausserdem mache ich immer eine riesige Menge auf ein Mal sodass ich nur alle paar Wochen frisches Granola backen muss.

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Hier das Rezept:

  • 300 g kernige Haferflocken
  • 400 g Buchweizen
  • 300 g Kürbiskerne
  • 400 g Sonnenblumenkerne
  • 200 g Mandeln
  • 300 g Leinsamen (geschrotet)
  • 200 g Kokosraspel
  • 1 TL Salz
  • 5 EL Kokosöl
  • 2 Bananen
  • 4 EL Ahornsirup

nach dem Backen:

  • 200 g Gojibeeren
  • 100 g getrocknete Kokoschips

Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Alle trockenen Zutaten vermengen. Bananen mit einer Gabel zerdrücken und mit Öl und Sirup vermischen . Die trockenen Zutaten mit dem Bananenbrei mit den Händen zu einer körnigen, etwas feuchten Masse verkneten.

Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und Masse darauf verteilen. Man kann die Bleche auch nach einander Backen. Ca. 20 min im Ofen rösten. Zwischendurch einmal gut durch mischen.

Auskühlen lassen und anschließend Gojibeeren und Kokoschips untermengen.

Das Granola hält sich 4-6 Wochen und das schöne ist dass man alle möglichen Zutaten zugeben kann. Bei uns gibt es das Granola mehr oder weniger als Topping. Ich verwende Jogurt oder Hafermilch, gebe Chiasamen und Obst dazu und oben drüber das Granola. Als kleines Extra streue ich noch ein paar Kakaonibs und manchmal noch extra Gojibeeren und getrocknete Früchte drauf….fertig das perfekte Frühstück.

Das gibts dann nach einem vielleicht nicht ganz so malerischen Start in den Tag, zur Wochenendzeitung (hab ich natürlich nicht mal angefasst am Wochenende) mit Baby und Spielzeug im Arm.

Aber ganz ehrlich: perfekter und schöner kann ich mir einen Montag (jeden) Morgen gerade eigentlich nicht vorstellen 🙂

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Lebensretter im Babyalltag- Teil 1 oder…Wickeln und Schnupfennase leicht gemacht…

Lebensretter im Babyalltag- Teil 1 oder…Wickeln und Schnupfennase leicht gemacht…

nun sitze ich hier und schreibe mit Baby im Arm zu „Babyeinschlafmusikaufyoutube“einen Blogpost. Mittlerweile habe ich das „einarmistimmerbelegt“ Phänomen nicht nur hingenommen sondern sogar ein bisschen perfektioniert und ich muss ehrlich zugeben, es macht einen schon ein bisschen stolz wenn man Frühstücken, Zeitung lesen, Baby füttern, Katzen schimpfen..alles gleichzeitig kann 🙂

Der kleine Knopf ist nun dreieinhalb Monate und hat uns voll und ganz in Beschlag genommen. Wir haben uns aber auch in Beschlag nehmen lassen, denn es gibt kaum etwas schöneres. Wir haben schon so einiges hinter uns, haben uns im Kreißsaal zum Umzug entschieden und krank war der kleine auch schon. Da kommt man nicht ohne ein paar kleine Lebensretter aus. Alles alltägliche Dinge, die uns aber das Leben so unendlich leichter gemacht haben!

Allen voran wäre da natürlich:

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unsere Schildkröte!! Ich habe dieses nette Wesen schon in der Schwangerschaft gekauft und nie, niemals hätte ich gedacht dass sie uns so hilft. Der kleine Mann hatte am Anfang ziemliche Angst vor dem Wickeln. Diese Schildkröte macht Meeresgeräusche und taucht alles in ein schönes blaues Licht mit sanften Wellen. Wahnsinn hat das gut funnktioniert und nach einiger Zeit war Wickeln seine Lieblingsbeschäftigung 🙂 Ob deshalb die Windeln immer so voll sind kann ich nicht sagen.

Nicht ganz so hübsch aber mindestens genauso wichtig und ebenso Lebensretter in Sachen Angst vor dem Wickeln:

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die Wärmelampe. Ich habs ja nicht geglaubt und habe deshalb auch keine vorher angeschafft (unser Baby ist sogar im Hochsommer geboren) aber den kleinen ist wohl wirklich kalt und diese Lampe schafft ein wollig warmes Gefühl auf der Haut. In einem dunklen Zimmer in Verbindung mit der Schildkröte perfekt. Wir haben Abends dann gar kein weiteres Licht mehr angemacht. Der Heizstrahler leuchtet rötlich und die Schildkröte taucht alles in ein meeresblau. Aus Babysicht anscheinend wunderschön.

Eine gute Investition waren für uns auch:dsc_0039

Plazentaglobulis. Ja ich weiss, hierüber streiten sich die Geister. Die einen glauben nicht an die Wirkung von Globulis, die anderen schwören darauf. Ich bin ein Freund der Alternativmedizin und vor allem möchte ich zumindest den natürlichen Weg nicht unversucht lassen. Als meine Hebamme mir von Plazentaglobulis erzählt hat, war ich sofort begeistert. Prinzipiell kann man Plazentaglobulis nämlich bei allen möglichen Beschwerden einsetzen und zwar für Kind UND Mutter! Die Herstellung war denkbar einfach, ich habe ein Nosodenstartset bestellt (bei der Engel Apotheke Freiburg). Dies enthält ein kleines Röhrchen welches mit zur Entbindung genommen wird. Nach der Entbindung wird dann ein erbsengrosses Stück der Plazenta in das Röhrchen gegeben. Anschliessend verpackt wieder zurück geschickt. Zwei Wochen später hatte ich jede Menge Globulis in den verschiedensten Potenzen. Ich kann jedem nur empfehlen sich dahingehend zu informieren, falls mal wieder eine Geburt ins Haus steht 🙂

Wo wir nun schon bei Krankheiten und kleinen Beschwerden sind: ja wir hatten schon den ersten Schnupfen. Eigentlich war die gesamte Familie krank. Mama, Papa und Kleinknöpfchen alle mit Schniefenase zu Hause. Was für eine Herausforderung wenn man sich eigentlich ausruhen möchte und muss aber nicht so wirklich kann. Normalerweise greife ich dann gerne zu Transpulmin Salbe und einer Ibuprofen. Aber nein nein….nicht in der Stillzeit und erst recht nicht mit Baby! Die starken Ätherischen Öle der Transpulmin Salbe wirken auf die Schleimhäute des Babys, selbst wenn sie nur im selben Raum sind! Also Alternativen suchen 🙂

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Engelwurzbalsam und Thymian Myrte Balsam waren also unsere besten Freunde! Den Engelwurzbalsam haben wir uns und dem kleinen auf und unter die Nase aufgetragen. Somit ging das Atmen schon mal leichter, mit dem Thymian Myrte Balsam haben wir uns eingerieben…was für Erleichterung. Leider war das Näschen unseres kleinen Mannes wirklich sehr verstopft. Vor allem Nachts. Die kleinen Menschchen können ja leider nicht einfach so schnäuzten. Sehr gut hat da auch Kochsalzlösung und Muttermilch geholfen, welche wir im mit einer kleinen Spritze in die Nase gegeben haben. Das hat alles flüssiger gemacht und es kam leichter raus.

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Am Ende des Tages hat aber eins immer am besten geholfen: Viiiiiiiel Liebe und Zuwendung! Man vergisst manchmal wie neu, aufregend und auch beängstigend unsere Welt für die kleinen sein muss.

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Da geben dann viele Kuscheleinheiten mit Mama und Papa die Sicherheit sich in Ruhe entwickeln zu dürfen! Mama sucht währenddessen einfach weiter nach kleinen Lebensrettern die den Babyalltag einfacher machen! Die gibts dann in Teil 2 🙂

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der Herbst…die Hormone und Kürbis-Buchweizen-Chia Muffins, ein Hoch auf die Ernährungsumstellung!!!

der Herbst…die Hormone und Kürbis-Buchweizen-Chia Muffins, ein Hoch auf die Ernährungsumstellung!!!

allmählich ist er überall zu spüren…der Herbst! Morgens wenn es um 6 Uhr noch dunkel ist, wenn man spazieren geht und einem die kühle Brise um die Ohren weht, die Luft die sich einfach irgendwie verändert hat. Dazu kommen die Farben und die Gemütlichkeit die plötzlich überall einzieht. Man will wieder mehr Zuhause sein und geniesst die kuscheligen Stunden.

Ich erinnere mich wahnsinnig gerne an den letzten Herbst zurück. Im letzten Herbst habe ich meine Ernährung nochmal endgültig auf den Kopf gestellt, habe viel neues ausprobiert und alte Gewohnheiten abgelegt. Ein kleines (noch :-)) Resultat hieraus ist unser Söhnchen. Natürlich ist unser Baby kein Ergebnis einer Ernährungsumstellung aber einen gewissen Anteil daran hat sie schon. Damals war hormonell bei mir einiges durcheinander und wie viel positives man durch die jeweils richtige oder eher richtigere (ich bin kein Freund von striktem  Verzicht) Ernährung erreichen kann, habe ich spätestens da gemerkt.

Durch das weglassen von verarbeiteten Lebensmitteln, weissem Zucker und weissem Mehl fühlte mich ausgeglichener, energiegeladener und einfach angekommen. Zudem befasste ich mich damals ausgiebig mit der traditionellen chinesischen Medizin die mit Hilfe von bestimmten Ernährungsweisen den Körper in sein Gleichgewicht bringt. Ich habe damals beispielsweise hauptsächlich wärmende Speisen gegessen. Habe überwiegend auf rohes und kühlendes verzichtet um meine innere Wärme wieder herzustellen und siehe da, das „Wirr-War“ mit den Hormonen war schnell kein Thema mehr. Als der Herbst dann vorbei war, war ich schwanger 🙂

Dieses Rezept war eins meiner ersten und eigentlich mein absolutes Lieblingsrezept und deswegen muss es als Jubiläumsrezept meiner Ernährungsumstellung unbedingt nochmal gepostet werden! Wärmende leckere Frühstücksmuffins die nur so strotzen vor gesunden Zutaten. Ich habe es schon mal gepostet, allerdings mit Karotten.

Hier gehts zum Rezept:

Buchweizen-Chia-Karotten Frühstücks-Muffins mit Rohschokolade…mmhhh…so lecker kann gesund sein!

Da wir ganz frisch im Herbst angekommen sind mache ich die Muffins dieses mal natürlich mit Kürbis 🙂 statt der Karotten im Rezept also einfach Kürbis nehmen. Mir schmeckt hier am besten Butternut oder Hokkaido.

So genug geplaudert…jetzt will ich Muffins!!!

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Vorstellungen vs. Realität…oder…jetzt bin ich Mama…

Vorstellungen vs. Realität…oder…jetzt bin ich Mama…

ja, ich hatte es schon erwartet, nein eigentlich war mir ganz bewusst dass sich alles ändern wird.  Bevor sich etwas so grundlegendes im Leben ändert wird man ausserdem sowieso zugeschüttet mit Warnungen, Ratschlägen und gut gemeinten Tips. Von daher waren wir gut vorbereitet, dachten wir. In welcher Art und Weise alles anders wird, wie intensiv und grundlegend alles sein kann, davon hatte ich keine Vorstellung.

1.

Die gesamte Schwangerschaft habe ich als völlig natürlich, gar nicht so sehr aufgeregt und nahe dem Normalzustand erlebt. Das hatte ich mir völlig anders vorgestellt. Aber wenn es dann so ist, funktioniert es einfach so, ohne viel dazu tun. Ohne viel Tam Tam, Ramba Zamba oder sonst was.  Sicherlich hatte ich auch Glück mit meiner Schwangerschaft aber insgesamt kann ich sagen, dass viele Dinge im Nachhinein betrachtet viel entspannter sind als man oder ich es mir vorgestellt habe. Eine schöne Erkenntnis, denn sie zeigt mir dass ich auch in Zukunft entspannter an Dinge heran gehen kann und manche Sachen einfach passieren lassen kann. Viel kann man meist eh nicht ausrichten und ein gewisses Vertrauen tut in vielen Lebenslagen nicht nur gut sondern lässt einen auch leichter durch Schwierigkeiten gehen.

2.

So war es dann auch mit der Geburt. In meiner Vorstellung war die Geburt ein Ereignis, dass sich (und dass obwohl ich nicht naiv bin) schon fast Hollywoodreif ankündigt und man hyperemotional durch die schweren Strapazen der Geburt geht. Obwohl die Geburt unseres Sohnes aufgrund verschiedener Gegebenheiten wirklich schwierig war, machte am Ende doch alles Sinn und als er dann da war…war alles wie weg geblasen (ja sie war wirklich schwierig….) .

 3.

Und nun…naja plötzlich ist dann alles anders. Man ist Mutter und es fühlt sich an als wäre es schon immer so. Die Zeit rennt vorbei und in den ersten Wochen ist und lebt man nur noch Mama sein. Ich kann noch nicht einschätzen wie es ist wenn die Kinder größer sind aber aktuell ist die Babytrage mein bester Freund, denn die erlaubt es mir auch mal was zu schreiben, naja oder zu essen…naja oder sich teilweise überhaupt zu bewegen. Zwischenzeitlich fragt man sich, wie man alles unter einen Hut bekommt aber die Frage ob man sich überfordert fühlt kommt irgendwie nicht auf, denn viel Zeit darüber nachzudenken bleibt nicht. Das wurde mir zwar immer wieder gesagt, und ich hatte schon damit gerechnet dass man nur noch am wickeln, stillen, bespaßen, beruhigen und ins Bett bringen ist, jedoch hatte ich mir dass tatsächliche Ausmaß nicht ausmalen können 🙂

4.

Eine hier eher untergeordnete, dennoch nicht zu verachtende Tatsache konnte ich mir auch nicht vorstellen. Mir ist es plötzlich relativ egal was der kleine an hat. Das hört sich jetzt vielleicht blöd an…aber in meiner Vorstellung wollte ich ihn schon immer besonders niedlich kleiden, wollte seine Sachen mit Bedacht auswählen und ihm jeden Tag ein anderes hübsches Ensemble anziehen. Einfach weil ich Spass dran habe. Nun ist das kleine Knöpfchen da und ehrlich gesagt sieht sowieso alles niedlich aus…ich hätte mir also im Vorhinein wesentlich weniger Gedanken darüber machen können was ich dem kleinen so anziehen werde wenn er da ist und einfach ganz gelassen nur die schlichten Bodys wählen können.

5.

Nie hätte ich mir vorstellen können wie viele Windeln Bodys und Spucktücher ich an einem Tag brauche 🙂

6. 

Dann kommt nach ein paar Wochen dieses Lächeln. Dieses erste Lächeln dass dich alles vergessen lässt….dieses erste kleine Lächeln dass dich am liebsten in die Welt schreien lassen würde…Bekommt Kinder!!! Unbedingt!!! Die Freude, das Glück und die Liebe die man in diesem Moment für das kleine Bündel Leben entfindet, ja vor allem die habe ich mir wirklich nicht vorstellen können…nicht im Ansatz!

Wie wichtig diese Schildkröte mal für uns werden würde… davon hatte ich auch keine Vorstellung 🙂 aber dazu demnächst mehr!

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