alle Jahre wieder…die allerbesten Lebkuchen ohne Mehl

alle Jahre wieder…die allerbesten Lebkuchen ohne Mehl

dieser Beitrag bedarf keiner vielen Worte.

Es folgt das definitiv aller beste Lebkuchenrezept! Ich mache dieses Rezept schon seit vielen Jahren. Es ist relativ gelingsicher und die Lebkuchen sind einfach unglaublich lecker. Hier kann definitiv kein gekaufter Lebkuchen mithalten!


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Hier das klassische Lebkuchenrezept:

  • 6 Eier
  • 180 g Brauner Zucker
  • 2 EL Honig
  • 2-3 TL Zimt
  • 1-2 TL Lebkuchengewürz (ich mags immer gerne würziger)
  • 1 Prise Salz
  • 250 g gemahlene Mandeln (am besten selber mahlen…schmeckt besser :-))
  • 250 g gemahlene Haselnüsse (ebenso)
  • 200 g Orangeat
  • 200 g Zitronat
  • Oblaten 90 mm
  • ca. 300 g dunkle Schokolade ( 70-80 %)
  • 100 g Mandelsplitter zum Verzieren

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eier mit Zucker und Honig schaumig schlagen. Orangeat und Zitronat im Mixer zerkleinern. Dadurch wird die Lebkuchenmasse insgesamt homogener und man schmeckt die beiden Komponenten nicht zu sehr raus. Die restlichen Zutaten untermischen *** und mit einem Messer flach auf die Oblaten streichen. Die Lebkuchen ca. 20 min backen und anschließend abkühlen lassen. Währenddessen kann man die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Die erkalteten Lebkuchen lassen sich am besten mit einer Zange in die flüssige Schokolade tunken. Anschließend mit Mandelsplittern oder eben Gojibeeren und Kokossplittern verzieren und trocknen lassen.

*** Wer seine Lebkuchen auch gerne aufmotzen möchte gibt zu der Masse noch:

  • 2 Eier
  • 4 EL Chia-Samen
  • 4 EL Kürbiskerne
  • 5 EL Goji-Beeren
  • ca. 10 Datteln
  • ca. 50 g kandierter Ingwer
  • 50 g Kokosflocken
  • 100 g Walnüsse
  • Gojibeeren und Kokssplitter zur Verzierung

Eier mit Datteln, Ingwer und Walnüssen in einen Mixer geben. So spart man sich das klein hacken. Mit den restlichen Zutaten zur fertigen Lebkuchenmasse geben und alles zu einer homogenen Masse verarbeiten. Danach weiter wie oben beschrieben.

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Lebensretter im Babyalltag…Teil 4…oder…10 Tipps zum Abstillen…

Lebensretter im Babyalltag…Teil 4…oder…10 Tipps zum Abstillen…

heute gibt es mal wieder einen Post aus der Reihe: „Lebensretter im Babyalltag“ diesmal zum Thema Abstillen. Da dies ein so wichtiges/ heikles Thema ist, kommt er diesmal ganz ohne Bildchen oder Tam Tam…dafür umso ausführlicher…


Wie schon im letzten Beitrag erwähnt befand ich mich vor ein paar Wochen in einer ziemlich unangenehmen Situation. Ich hatte mir beim Sport zwei Nerven eingeklemmt und lag fast zwei Wochen flach. Im wahrsten Sinne des Wortes. Nur waren die heftigen Schmerzen nicht mal das schlimmste. Wirklich schlimm war, dass ich starke Schmerzmittel nehmen musste und somit nicht mehr stillen konnte.

Von heute auf morgen.

Unser Sohn ist mittlerweile 10 Monate und gestillt habe ich ihn (bis vor einigen Wochen) nur noch Abends, Nachts und Morgens. Tagsüber hat er gegessen und das eigentlich auch schon recht ordentlich. In meiner Vorstellung wollte ich nicht so richtig abstillen. Ich hoffte, dass es sich einfach ergibt und es von selbst passiert.

Mich hat das Stillen nie gestört, dennoch habe ich mir überlegt ihn nicht länger als ein Jahr zu stillen (zu dem Thema Stillen gibt es ja unzählige Meinungen, daher mag ich auf die Gründe gar nicht näher eingehen). Wenn es sich also sehr viel länger raus gezögert hätte, hätte ich irgendwann abgestillt. Ganz sanft. Nicht von heute auf morgen.

Schnelles Abstillen ist sowohl für Mutter als auch Kind nicht einfach. Das Baby versteht nicht so richtig warum die Brust verweigert wird und empfindet es als Liebesentzug. Für die Mutter kann das ganze zu einer schmerzhaften Angelegenheit werden wenn es zu einem Milchstau oder einer Brustentzündung kommt. (also falls es irgendwie geht…lieber langsam abstillen und unbedingt Arzt oder Hebamme fragen) 

Ich hatte natürlich auch die Alternative ein paar Tage auszusetzen und es dann einfach wieder zu versuchen. Da der kleine aber 10 Monate war und ich ohnehin nicht ewig stillen wollte, empfand ich das für ihn eher als Qual. Ich wollte ihn nicht zwei mal da durch gehen lassen. Das „gestillt werden“ her zu geben um es dann wieder zu bekommen..und dann wieder her geben zu müssen. Für uns auch keine Lösung.


Hier also meine 10 Tipps zum (schnellen) Abstillen:

1.

Hebamme oder Frauenarzt!!! Man findet unzählige Tipps im Internet und auch das folgende ist nur eine Auflistung von einigen Methoden die mir geholfen haben. Sicherheitshalber erstmal an die Hebamme oder den Frauenarzt des Vertrauens wenden.

2.

Entscheidung treffen. In solch einer Situation ist es wichtig ganz klar die Entscheidung zu treffen um dann mit den Konsequenzen umgehen zu können. In unserem Fall musste ich mich dagegen entscheiden, den kleinen nach einer Pause wieder zu stillen. Oder es zu versuchen. Ich führte mir vor Augen was aus unserer Sicht am besten für den kleinen und uns als Familie ist. Es fiel mir extrem schwer aber nur weil ich die Entscheidung getroffen habe konnte ich diese Zeit durchstehen…und mit Zeit meine ich vor allem ein weinendes, brustsuchendes Baby.

3.

bewusst das letzte Mal stillen. Für mich war das ein hoch emotionaler Moment den ich aber auch wirklich gebraucht habe. Das letzte Mal habe ich ganz bewusst genossen und habe mich dann davon verabschiedet mein Baby zu stillen und unter diese Zeit einen Strich gemacht.

4.

neue Gewohnheiten schaffen. Vor allem wenn man schnell Abstillen muss ist das extrem wichtig! Neue Rituale, die das Baby mit Liebe und Geborgenheit verbindet. Für das Kind ist es erstmal ein Schock. Die beste Einschlafhilfe, Liebe, Geborgenheit. All dass, was das Baby mit dem Stillen verbunden hat, plötzlich weg. Und das schlimmste: Mama riecht auch noch nach Milch….warum gibt sie sie mir dann nicht?…. Ich habe mit dem Abstillen zum Beispiel ein neues Einschlafritual eingeführt und ihm so viel Zeit gelassen wie er gebraucht hat. Ich habe ausgiebig mit dem kleinen gekuschelt und ihm so viel Liebe gegeben wie ich nur konnte. Dennoch hat er natürlich erstmal protestiert. (Recht hat er ja auch eigentlich)

5.

Hilfe holen.  Wenn es geht, Papa, Oma, Opa, Tante oder irgendwen vertrauten einbinden. Oft hilft es die gesamte Situation zu verändern. Papa riecht nicht nach Milch. Wenn er oder jemand anders das Baby in den gewohnten Stillsituationen übernimmt oder die Flasche gibt, ist es manchmal leichter.

6.

Alternativen finden. Mit dem Abstillen kam bei uns die Flasche. Vorher hat er sie eher selten angenommen, aber mir war wichtig, dass wir eine Möglichkeit haben ihm was zu geben falls er mal krank ist. Glücklicherweise hat der kleine sie nach ein paar Tagen dann auch akzeptiert.

7.

Salbei und Pfefferminztee. Sie helfen beim Abstillen. Ich hab sie im Wechsel über den Tag verteilt getrunken und hatte wirklich das Gefühl, dass es hilft. Schmeckt übrigens auch kalt!

8.

ausstreichen oder abpumpen. Wenn die Brust zu sehr spannt geht es oft nicht anders! Ich habe versucht so wenig wie möglich auszustreichen damit die Brust nicht weiter produziert!

9.

Kühlen, Kühlen, Kühlen!!! Mir haben die Kältekissen von Laninoh wunderbar geholfen. Man kann aber auch einfach irgendetwas kaltes auf die Brust legen.

10.

Geduld. Denn es dauert eine Weile bis sich alles eingespielt hat. Bis der eigene Körper versteht was da gerade los ist und das Baby versteht das Mama es noch genauso liebt wie vorher.

 


Die ersten Tage waren schwierig aber von Tag zu Tag wurde es besser. Der kleine hat sich an die neuen Umstände gewöhnt und mittlerweile klappt es sogar mit dem einschlafen wirklich gut.

Nach ein paar Tagen ging auch die Milch deutlich zurück. Glücklicherweise konnte ich durch die Tees und die Kälte einen Milchstau oder schlimmeres abwenden.

Insgesamt haben wir es mit den gesammelten Tipps ganz gut hinbekommen und ich würde lügen wenn ich sage, dass ich es nicht auch ein bisschen geniesse…das nicht mehr stillen. Es ist eben der nächste Schritt…eine neue/alte Lebensphase in der es zum Abendessen auch mal wieder das ein oder andere Gläschen Wein gibt.

Zu meinen liebsten Sommerweinen also demnächst mehr 🙂

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von EVE Kissen, eingeklemmten Nerven und niedlichen Babyfüßchen**

von EVE Kissen, eingeklemmten Nerven und niedlichen Babyfüßchen**

ich muss gestehen, ich bin ein großer Freund von “ Gegenständen einen Namen geben“. Der Staubsaugerroboter heisst zum Beispiel liebevoll „Robbie“ und wie der Siebträger unserer Kaffeemaschine heisst, wollt ihr gar nicht wissen  🙂

So schön es ist, von lauter Dingen umgeben zu sein die, Dank Namensgebung, Familienmitglieder werden, so schwierig ist es dann aber sich von eben denen zu trennen. Manchmal geht es nicht anders. Manchmal ist es wirklich Zeit für ein Update. Mit Kind erst recht.

In einem Haushalt mit Kind müssen (sollten zumindest) viele Dinge gut funktionieren. Das macht den Alltag leichter. Küchenmaschine, Staubsauger, Waschmaschine, Trockner. Wir haben, seit dem der kleine da ist, schon so einiges ausgetauscht und neu angeschafft.

Das Familienbett kam leider bisher ein bisschen zu kurz. Hier haben wir wirklich Update-Bedarf. Als Erholungsstätte für groß und klein sollte es so einiges können.

Vom Zeitpunkt hätte es besser nicht passen können als EVE uns freundlicherweise die Kissen zur Verfügung stellte. Denn kurz bevor der Postbote klingelte habe ich mir nämlich zwei Nerven eingeklemmt sodass ich die Kissen quasi unter erschwerten Bedingungen testen konnte.

(Naja…die ersten paar Tage habe ich gar nichts getestet, denn da wäre selbst eine Erbse als Kissen zuviel gewesen 🙂 ..zu Projekt „Mama macht jetzt wieder Sport“ demnächst mehr…)

Die EVE Kissen sind aus hochwertigem Visco- Schaum der die Muskulatur unterstützen soll und sie damit langfristig entspannt. Bevor ich jetzt alle Facts aufzähle geht es hier zu der Homepage.

Geliefert werden die Kissen zwei Tage nach der unkomplizierten Bestellung in einer sehr schönen Aufmachung. Erstmal wurden sie ausgiebig auf der Spieledecke inspiziert. Der Karton ist sowieso ein Highlight bei unserem Sohn,  der am liebsten die ganze Zeit über und in Kisten krabbeln will…oder die Katzen davon abhält drin zu schlafen.

Alles macht einen sehr wertigen Eindruck und die Kissen fühlen sich beim ersten Drucktest klasse an. Ausserdem ist das Material angenehm weich. Das schlichte Design mit dem gelben Rand gefällt mir so gut, dass ich am liebsten keinen Bezug über die Kissen machen würde 🙂 Ernsthaft…

Unser Fazit nach ein paar Probenächten:

wir müssen uns wahrscheinlich erstmal an gute Kissen gewöhnen. Nachts wache ich manchmal noch auf und möchte mein Kissen zerknautschen 🙂 Mein Mann kommt noch nicht mit der Höhe der Kissen klar.  ABER…und das ist eigentlich das wichtigste: man hat das Gefühl,  dass das Kissen den Nacken entspannt Bzw. entlastet und sich von Nacht zu Nacht etwas am Schlafverhalten ändert. Positiv ändert.

EVE bietet 30 Tage Probeschlafen an, daher kann man das Kissen wirklich ausgiebig testen bevor man das neue Familienmitglied ins Bett lässt 🙂 Bei uns sind die Kissen auf jeden Fall angekommen und so schnell werden die auch nicht mehr hergegeben! Immerhin haben sie ja auch schon einen Namen.

In diesem Sinne…

Every great Day starts with the Night before…und natürlich mit sooo nieedlichen Füßchen 🙂

 

 

** dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit EVE entstanden, wobei er selbstverständlich ausschließlich meine eigene Meinung beinhaltet. Alle Fakten zu den Kissen findet ihr hier. 

Lebensretter im Babyalltag…die erste Bronchitis…von Salbutamol bis Pariboy

Lebensretter im Babyalltag…die erste Bronchitis…von Salbutamol bis Pariboy

unser Start ins neue Jahr war gar nicht so einfach. Pünktlich zum Jahreswechsel bekam unser kleiner Mann eine Bronchitis. Ganz ehrlich….bevor wir Eltern waren, hatten wir absolut keine Ahnung was der Satz: „unser Kind ist krank“ wirklich bedeutet! Nein wir hatten wirklich gar keine Vorstellung davon!

Schnupfennäschen hatten wir schon ein zwei mal…gut das ist gar nicht soo schlimm…(was wir da gemacht haben sehr ihr hier) aber ein richtig krankes Baby ist echt ne andere Nummer! Und hier spreche ich „nur“ von einer Bronchitis. Hut ab an alle Mamas und Papas die wirklich heftige Sachen durch stehen müssen!

Angefangen hat sich alles mit Husten und einem Baby das hauptsächlich am Weinen war. Das gemeine war, dass der kleine Mann kaum mehr Luft bekam. Die Nase war zu und alles total verschleimt. Er konnte nicht mehr trinken, nichts essen und war sehr schwach. Das was er den Tag zuvor getrunken hatte kam beim heftigen Husten im Schwall wieder raus.  Problematisch, denn Babys trocknen relativ schnell  aus. Wir hatten uns also riesige Sorgen gemacht. Nachdem wir Ihn in der Babytrage zum Trinken bringen konnten, ging es zum Arzt. Der verschrieb uns Salbutamol als Spray, ein Medikament das die Bronchien erweitert und dem Baby das Luft holen erleichtert. Als Nebenwirkung wird unter anderem Unruhe genannt und ja…das haben wir auch wirklich gemerkt!

Tja…was machen verzweifelte Eltern nun wenn ihr Baby krank ist, der Arzt sagt dass man da durch muss und die Hebamme gerade im Urlaub ist.. Sie googlen sich die Finger wund. Haben wir zumindest gemacht. Ausserdem haben wir glücklicherweise DIE Apotheke unseres Vertrauens in der Nähe (Danke an dieser Stelle für die ständige Hilfe 🙂 ).

Hier gibt es nun ein paar Tipps die uns geholfen haben:

Inhalator

Der erste und beste Tip war uns einen Inhalator anzuschaffen. Den Pariboy . Ein Inhalationsgerät das unserer Meinung nach wahre Wunder bewirkt. Wir haben die Junior Variante- das schöne daran: Die ganze Familie kann den Inhalator benutzen, inhaliert wird nur mit Kochsalz, es kann also nicht zu viel sein und man kann auch damit nichts „kaputt“ machen und es hilft wirklich! Am besten vor der Anschaffung mal den Kinderarzt fragen, denn manche Krankenkassen verschreiben ihn auch.

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Salbutamol nur in Verbindung mit einem großen Spaziergang!!!

Salbutamol haben wir für unser Baby verschrieben bekommen um die Bronchien zu erweitern, weil er sonst nicht genügend Luft bekam. So gut es hilft, so schwierig ist es im handling. Die meisten Eltern die Salbutamol schon mal geben mussten werden wissen was ich meine. Salbutamol wirkt sagen wir mal…aufputschend. Ca. 30 min nach der Einnahme ging bei uns das Dauergeschrei los. Das einzige was bei uns geholfen hat war da spazieren gehen, viel Ablenkung an der frischen Luft… oder die Babytrage. Also am besten den Tag so planen, dass man immer direkt nach Salbutamol raus gehen kann 🙂

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Thymian-Myrthe Balsam mit Heilwolle

Der Thymian-Myrthe Balsam von der Bahnhofsapotheke darf bei uns bei keiner Erkältung oder Bronchitis fehlen. Unser kleiner Mann machte immer einen ganz erleichterten Seufzer wenn er wieder eingerieben wurde, er mochte den Geruch und der Balsam schien wirklich gut zu helfen. Wir haben ihn am Brustkorb eingerieben und anschließend Heilwolle auf den Brustkorb gelegt. Dann einen etwas engeren Body an und der Balsam kann noch besser einwirken. Im Allgemeinen finde ich die Produkte von der Bahnhofsapotheke klasse. Einfach mal bei der Apotheke fragen! (Die haben auch ein super Zahnöl!)

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Olaf- der Nasensauger- Kochsalz- Nasentropfen

ja…ich muss zugeben… es ist schon komisch seinem Baby die Nase „auszusaugen“. Gleichzeitig geht es machmal einfach nicht anders. Der Olaf Nasensauger ist ein ganz guter Kompromiss finde ich. Es gibt ja auch andere Modelle die man an einen Staubsauger anschliessen muss. Das fanden wir dann doch ein bisschen seltsam. Der Nasensauger funktioniert wunderbar, holt alles raus was raus muss, ohne grob zu sein. Unser kleiner Mann hat sich auch relativ schnell dran gewöhnt…denn…es tut einfach richtig gut wenn das Näschen wieder frei ist.  Nach dem frei machen, haben wir dann noch Kochsalzlösung oder Muttermilch in die Nase getropft. Damit schwillt die Nase auch besser wieder ab und es „läuft“. Wenn gar nichts mehr geht und die Nase immer noch zu ist, das Baby nicht mehr trinken und nicht schlafen kann, haben wir auch schon mal zu abschwellenden Nasentropfen gegriffen. Dass war dann der letzte Weg.

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gut zu Hause zu haben…Elektrolytlösung

wenn die kleinen nichts trinken und/oder brechen müssen/ Durchfall haben ist es gut eine Elektrolytlösung zu Hause zu haben. So kann man im Fall der Fälle zumindest dafür sorgen dass der Körper die Mineralstoffe bekommt die es für wichtige Stoffwechselvorgänge braucht. Wir haben die Lösung mit einer kleinen Spritze gegeben. Da die Lösung sehr süss schmeckt trinken sie auch manche Babys.

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Liebe, kuscheln und Babytrage

wenn die kleinen Krank sind, sind sie einfach unheimlich liebebedürftg. Geht uns ja auch so… auch wir Erwachsenen wollen liebevoll umsorgt werden und Verständnis für eventuelle Quengeleien bekommen. Ja bei uns lagen die Nerven wirklich blank. Man ist müde und ausgelaugt, bekommt kaum schlaf und muss trotzdem zu 200 Prozent da sein. Uns hat die Babytrage gerettet. Der kleine wollte nicht alleine sein und musste auch tagsüber mehr als sonst schlafen damit er gesund wird. In der Trage hat das dann geklappt. Er konnte sich erholen und ganz viel Liebe und Nähe tanken. Beste Voraussetzungen um gesund zu werden. Ausserhalb der Trage gab es viele kuscheleinheiten und Nachmittags haben wir zusammen Nickerchen gemacht 🙂

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Nach ca. zwei Wochen war er dann endlich wieder gesund und naja…dann kamen die nächsten Hähnchen 🙂 Was uns da geholfen hat…dazu demnächst mehr 🙂

 

 

Adventskalender Teil III…entspannt in den letzten Tagen des Jahres mit den besten Teesorten…oder…das neue pünktlich…

Adventskalender Teil III…entspannt in den letzten Tagen des Jahres mit den besten Teesorten…oder…das neue pünktlich…

ich muss zugeben…mit der Pünktlichkeit hab ichs zurzeit nicht so wirklich. Nein eigentlich gar nicht. Seit dem wir stolze Eltern sind rennt die Zeit nur so. Dementsprechend bin ich meist irgendwo zu spät. Sei es bei den Weihnachtsvorbereitungen, bei Babykursen, zu Treffen mit Familie, Freunden, Bekannten oder auch wenns um Blogbeiträge geht. In der Theorie könnte alles so wunderbar funktionieren. In der Theorie bekommt man spätestens nach drei Monaten Elternsein zumindest dass mit dem Zeitplan hin. In der Praxis sieht das aber ganz anders aus. Morgens brauche ich nicht ne halbe Stunde länger…nein manchmal sind es morgens eineinhalb Stunden die einfach so verfliegen ohne dass gefrühstückt wurde oder ich mich auch nur annähernd zurecht gemacht habe. Ich frage mich schon wie so manch eine Instagram-Mami das alles gewuppt bekommt. Obwohl ich natürlich weiss, dass auf Fotos immer alles besser, schöner, stylischer und eben perfekter als in der Realität ist, muss ich zugeben dass mich diese perfekte Welt unterbewusst schon ein bisschen unter Druck setzt. Ich will ja auch alles super machen, erst recht für meine Familie.

Da das Streben nach Perfektion immer nur bis zu einem gewissen Punkt gut, positiv und auch gesund für einen selbst ist habe ich daher dieses Jahr beschlossen mich zumindest aus dem Weihnachtsstress raus zu halten. Auch mein Adventskalender ist nicht super perfekt und vor allem nicht vollständig aber das macht absolut nichts. Er ist mit viel Liebe gemacht und das ist das wichtigste.

Obwohl ich also dieses Weihnachten unseren Adventskalender in Etappen fülle, habe ich nicht mal dass pünktlich geschafft. Auch nicht schlimm finde ich denn dafür ist der Inhalt umso sorgfältiger ausgewählt. Ich nenne das dann einfach…das neue pünktlich!

Diese Woche dreht sich alles um Tee. Ich liebe Tee und eigentlich vergeht kein einziger Tag ohne eine Tasse (eher ein paar Kannen) guten Tee. Morgens gibt es Grün-Tee zum wach werden. Abends gibt es für mich kaum etwas entspannenderes als mit dicken Socken Abends auf dem Sofa Tee zu trinken. Ein Allheilmittel also und perfekt für den Adventskalender. Ganz getreu den Mottos: „tu dir was gutes und entspann ein bisschen“ oder „mach dir keinen Stress“ oder „pünktlich sein funktioniert gerade einfach nicht… aber auf den morgendlichen Tee wird nicht trotzdem nicht verzichtet“ gibt es jeden Tag einen anderen Tee im Adventskalender.

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Hier die Sorten: 

Grüntee Kabuse: ein japanischer Halbschattentee, mild aromatisch und viel besser als Kaffee zum Frühstück! Grüner Tee wird als einer der größten Heilpflanzen geschätzt. Er senkt den Cholesterienspiegel, wirkt verdauungsfördernd und entsäuernd und dass sind nur ein paar seiner Eigenschaften.
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Roibos- Tee: um sich Abends aufs Sofa zu kuscheln!!! Ein leicht süßlicher Tee der das Herz erwärmt. Ohne Koffein ist er der beste Begleiter in den Feierabend. Ausserdem wirkt er stärkend auf das Immunsystem und schützt die Blutgefäße.

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A Bag of Good Morning: ein unglaublich leckerer Beuteltee von Cupper…falls es morgends aufgrund des akuten Zeitmangels schnell und to Go sein muss 🙂

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Puh Er Tee: ein roter Tee mit erdigem Geschmack dem unter anderem eine entgiftende Wirkung nachgesagt wird.

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Verbenentee: ein frischer zitroniger Kräutertee. Vorsicht in der Schwangerschaft!! Er soll wehenfördernd wirken.

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A Bag of Sweet Dreams von Cupper: ausgezeichnet wenn man fix und fertig nach einem anstrendenden Tag gerade noch schafft ein Tässchen aufzugiessen.

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Grüntee Gyokuro: handgepflückter Schattentee. Gilt als der hochwertigste Japanische Grüntee. Durch die Aufzucht im Schatten werden die Bitterstoffe stark reduziert. Sein Aroma ist ausgesprochen aromatisch und mild.

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Wichtig ist, dass die Tees frei von Aromastoffen sind. Das brauchen gute Tees nicht. Die Cupper Teebeutel finde ich eine ausgesprochen gute Alternative zu losem Tee, falls es mal schnell gehen muss (nein dieser Beitrag ist nicht gesponsert 🙂 ). Es gibt sie in den verschiedensten Sorten, alle samt Bio und wirklich lecker. Vor allem für Teebeutel!

Mit meinem heutigen Adventskalenderinhalt, einem Roibostee widme ich mich nun unserem nächsten großen Projekt…die Beikostzeit geht los und ab sofort wird auch für den kleinen Mann gekocht 🙂 Dazu aber dann demnächst mehr!

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Adventskalender…Teil II- von Chiasamen bis Rohkakao oder die Superfoodwoche…

Adventskalender…Teil II- von Chiasamen bis Rohkakao oder die Superfoodwoche…

jetzt ist die erste Dezemberwoche schon fast rum und es wird aller höchste Zeit die Tage 8-14 meines Adventskalenders zu füllen. Wir haben dieses Jahr wie hier schon beschrieben einen Familienadventskalender den ich jede Woche neu fülle. Ich wollte mir dieses Jahr den Stress nehmen alles auf einmal zu füllen und ich muss sagen…bis jetzt hat das auch wunderbar funktioniert. Jede Woche hat ihr eigenes Motto. Letzte Woche gab es unglaublich leckere Rohschokolade.

Diese Woche steht unter dem Motto: Pimp your Müsli!!!

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Jeden Tag gibt es ein kleines Extra fürs Frühstück. Vor nicht allzu langer Zeit habe ich nach jahrelanger Überzeugungsarbeit geschafft, dass mein Mann endlich auch Müsli isst. Er mag weder Milch noch Jogurt und ist …naja sagen wir mal eher schwierig. Also musste sein Müsli perfekt in Konsistenz und Geschmack sein. Seit dem versuche ich ihm immer neues unterzujubeln, am liebsten natürlich super gesunde Zutaten 🙂 . Daher habe ich mir überlegt für jeden Tag eine neue Müslizutat in den Adventskalender zu packen. So kann er ausprobieren und austesten was vielleicht in Zukunft öfter in sein Müsli kommen kann und sich jeden Tag was gutes tun.

Hier seht ihr, was ich in die Gläschen gepackt habe:

Chiasamen

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Macapulver

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Leinsamen
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Rohkakao

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Gojibeeren

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Kokoschips

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Kakaonibs

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In jedes Gläschen habe ich ein paar Teelöffel der einzelnen Zutaten gepackt. Jeweils für etwa ein Müsli. Man könnte auch mehr rein packen um die Superfoods länger zu testen.

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Was an Chia-Samen, Gojibeeren, Leinsamen & Co. so gesund ist und warum ich sie meinem Mann und sicher auch irgendwann meinem Söhnchen unbedingt unterjubeln will…dazu demnächst mehr!

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Lebensretter im Babyalltag- Teil 2- wenn Babys weinen…

Lebensretter im Babyalltag- Teil 2- wenn Babys weinen…

gerade habe ich wieder so eine Situation hinter mir, in der ich ohne einen meiner Lebensretter ziemlich aufgeschmissen gewesen wäre. Lebensretter hört sich ziemlich heftig an, als wäre der Babyalltag so hart dass man ohne gewisse Dinge aufgeschmissen wäre. Ganz und gar nicht. Aber ich denke jede frische Mami kommt irgendwann an den Punkt, wo sie unheimlich froh ist, wenn ein Tip der Mama, Oma, Freundin, Hebamme geholfen hat und das Baby sofort aufhört zu weinen. Also doch ein bisschen Lebensretter. Ja, jedes Baby weint mal, aber ganz ehrlich: wer hällt dass wirklich lange aus so ein kleines Wesen bitterlich weinen zu sehen. In solchen Momenten ist man froh über jeden Strohalm. Klar, man geht die normalen Sachen alle durch: Hunger, Windel voll, Langeweile, Bauch weh. Manchmal ist es einfach was anderes, manchmal kommt man nicht drauf und dann helfen vor allem all die normalen Dinge nicht. So war es zumindest bei uns. Als unser kleiner Mann das erste Mal einfach so geweint hat, konnte ich gar nichts damit anfangen.

Wo wir beim ersten meiner Lebensretter bei Babyweinen wären: Information!!! Ich bin ein großer Freund von viel viel Information. Manche lassen lieber alles auf sich zu kommen, ich mag lieber alles wissen, hinterfragen und weiss einfach gern Bescheid. Zumindest in einem gewissen Maße.

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Ich habe mir ein paar gute Bücher zugelegt, habe meine Hebamme viel gefragt und ja auch immer mal wieder gegoogled. Wobei man wirklich sagen muss, dass man leider auch viel Mist im Internet findet. Im Zweifel also immer lieber jemanden mit Erfahrung fragen.

Ein wirklich gutes Buch ist meiner Meinung nach: Oje ich wachse!. Hier sind de einzelnen Wachstumsphasen des Babys beschrieben. Gerade am Anfang hat es mir wirklich geholfen, das Grundverständnis aufzubauen was bei einem Baby alles so los ist. Wenn man weiss, dass Babys in Phasen wachsen oder dass sie jedes Mal wenn sie einen großen neuen Entwicklungssprung gemacht haben, erstmal damit klar kommen müssen und sich in unserer Welt völlig neu ordnen müssen kann man besser mit diesen quengeligen Phasen umgehen. So ging es mir zumindest. Ich hatte das Gefühl nicht mehr ganz so hilflos und ratlos zu sein und immerhin ansatzweise verstehen zu können wie es meinem Baby gerade geht. Ein Tip meiner Hebamme dazu war: Nur bis zur aktuellen Phase lesen, sonst wartet man schon auf die nächste und manchmal hat man Glück überspringen die Babys eine Phase 🙂

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Nach der Information kommt die Umsetzung. Irgendwas muss man ja machen wenn das Baby unleidig ist und all die normalen Sachen nicht helfen. Oft gibt man den Babys ja einfach nen Schnuller.  Ich habe lange gezögert unserem kleinen Mann überhaupt einen Schnuller anzubieten. Soll man ja nicht wegen Kiefer und Zähnen, Ausserdem muss man ihn ja irgendwann auch wieder los werden. Nun ja wir haben ein kleines Nuckelbaby das sich eigentlich nur so beruhigen lässt. Stillen geht aber nicht immer. Vor allem beim Autofahren nicht. Unser Knöpfchen hat jedoch jeden Schnuller verweigert (wir wussten damals nicht mal dass es sowas gibt- Schnuller verweigern???). Ich habe wirklich sämtliche Schnuller mit den verschiedensten Formen ausprobiert. Nix da. Kein Schnuller wollte drin bleiben. Da wir damals, als er gerade 6 Wochen war, nach Italien mussten, wollte ich unbedingt dass er einen nimmt weil ich schon Sorge vor der Autofahrt hatte. Also suchte ich wie verrückt nach einer Lösung und fand letzten Endes glücklicherweise ein Schultertuch.

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Man befestigt den Schnuller einfach an einer Art Schnuffeltuch. Das Baby spürt dann das kuschelige Schnüffeltuch an der Backe wenn es den Schnuller drin hat. Es soll wohl eine Art Verbindung schaffen. Bei uns hat es glücklicherweise funktioniert und mittlerweile nimmt er den Schnuller im Kinderwagen und im Auto wenn es sein muss. Immerhin 🙂

Mit der Zeit habe ich gelernt, dass manchmal auch Ablenkung her muss.  Ablenkung kann frische Luft, Blätter im Wind oder ein Lied sein. In der ein oder anderen wirklich heftigen Schrei-Situation hat uns da nur Sab Simplex aus der Apotheke geholfen. Mittlerweile haben wir es immer in der Tasche falls mal was ist. Sab Simplex ist gegen Blähungen und Völlegefühl. Blähungen hat unser kleiner Mann nur allzuoft. Viel mehr ist es aber auch der leicht süßliche Geschmack der das Baby sofort ablenkt. Zumindest ist das bei uns so. Sab Simplex ist völlig ungefährlich und wird über den Darm wieder ausgeschieden. Bis zu 15 Tropfen kann man auf einmal geben, so oft man es benötigt. Bei uns hilft schon ein Tropfen auf dem Schnulli und der kleine ist abgelenkt und ihn scheint nichts mehr zu drücken.

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Mit entspannten Baby kann man dann wieder die schönsten Zeiten verbringen. Kuscheln, spazieren gehen, spielen, beim wachsen zuschauen…bis zum nächsten Schub und bis zum nächsten Weinen… Aber zumindest ist man gerüstet, oder denkt es.

Zu Lebensretter- Teil 1-Wickeln und Schnupfennase-  geht es übrigens hier entlang 🙂

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Familien- Adventswochenende mit spannender Lektüre, dem allerbesten Lebkuchenrezept mal anders und Waldtieren…

Familien- Adventswochenende mit spannender Lektüre, dem allerbesten Lebkuchenrezept mal anders und Waldtieren…

das Adventswochenende steht vor der Tür und ich bin ein bisschen aufgeregt. Es wird das erste Weihnachten für uns als Familie sein und auch wenn ich mir vorgenommen habe dieses Jahr nichts grosses draus zu machen…da wir ja Übungsweihnachten haben (siehe hier) …möchte ich es uns schön machen. Man kann diese Zeit ja nie mehr zurück holen und so viele erste Male gibt es nicht.

Also brauchen wir auf jeden Fall drei Dinge:

1.

(und dass ist nicht verhandelbar) definitiv und unbedingt die besten Lebkuchen.

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Ich mache schon seit ein paar Jahren Lebkuchen und eigentlich halte ich mich immer an das gleiche Rezept. Die Lebkuchen sind super schnell gemacht und schmecken unglaublich gut. Dieses Jahr wollte ich aber noch einen drauf hauen und habe aus meinem Grundrezept zwei verschiedene Varianten zubereitet. Einmal die klassischen und dann natürlich welche, die mit Chia Samen, Goji Beeren, Ingwer, Kokos und Walnüssen aufgemotzt wurden. Wenn schon denn schon!

Hier das klassische Lebkuchenrezept:

  • 6 Eier
  • 180 g Brauner Zucker
  • 2 EL Honig
  • 2-3 TL Zimt
  • 1-2 TL Lebkuchengewürz (ich mags immer gerne würziger)
  • 1 Prise Salz
  • 250 g gemahlene Mandeln (am besten selber mahlen…schmeckt besser 🙂
  • 250 g gemahlene Haselnüsse (ebenso)
  • 200 g Orangeat
  • 200 g Zitronat
  • Oblaten 90 mm
  • ca. 300 g dunkle Schokolade ( 70-80 %)
  • 100 g Mandelsplittern zum Verzieren

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eier mit Zucker und Honig schaumig schlagen. Orangeat und Zitronat im Mixer zerkleinern. Dadurch wird die Lebkuchenmasse insgesamt homogener und man schmeckt die beiden Komponenten nicht zu sehr raus. Die restlichen Zutaten untermischen *** und mit einem Messer flach auf die Oblaten streichen. Die Lebkuchen ca. 20 min backen und anschließend abkühlen lassen. Währenddessen kann man die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Die erkalteten Lebkuchen lassen sich am besten mit einer Zange in die flüssige Schokolade tunken. Anschließend mit Mandelsplittern oder eben Gojibeeren und Kokossplittern verzieren und trocknen lassen.

*** Wer seine Lebkuchen auch gerne aufmotzen möchte gibt zu der Masse noch:

  • 2 Eier
  • 4 EL Chia-Samen
  • 4 EL Kürbiskerne
  • 5 EL Goji-Beeren
  • ca. 10 Datteln
  • ca. 50 g kandierter Ingwer
  • 50 g Kokosflocken
  • 100 g Walnüsse
  • Gojibeeren und Kokssplitter zur Verzierung

Eier mit Datteln, Ingwer und Walnüssen in einen Mixer geben. So spart man sich das klein hacken. Mit den restlichen Zutaten zur fertigen Lebkuchenmasse geben und alles zu einer homogenen Masse verarbeiten. Danach weiter wie oben beschrieben.

2.

einen Adventskranz, schön schlicht ohne Glitzer und auf jeden Fall mit Waldtieren (wir sind ja jetzt eine Familie, da muss man das glaube ich haben 🙂 )

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unser Adventskranz besteht ganz schlicht aus einem Holzkranz. Dekoriert mit ein bisschen Moos und Dekopilzen aus der Bastelabteilung. Dazu drei kleine Rehe und Kerzen….fertig, der erste Familien-Adventskranz.

3.

darf natürlich auch nicht fehlen an einem entspannten Adventswochenende! Die spannendste Lektüre…zumindest für uns momentan:

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Oh je ich wachse! Das Buch der Wachstumssprünge. Dass das Kapitel aktuell Freud und Leid mit etwa 19 Wochen heisst, macht mir ehrlich gesagt Angst, aber da muss man wohl durch… Warum ich dieses Buch aber wirklich nur empfehlen kann und was uns bisher, ausser perfekten Lebkuchen noch so geholfen hat, dazu bald mehr!

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ein viertel Adventskalender…oder…unser Übungs-Weihnachten…

ein viertel Adventskalender…oder…unser Übungs-Weihnachten…

ich muss gestehen, dass die Weihnachtszeit, oder die Vorweihnachtszeit mich dieses Jahr fast überrennt. Sicher liegt das auch daran dass ich so viel anderes im Kopf habe. Gerade war doch noch Sommer oder? Muss man sich denn wirklich Zeit nehmen um in weihnachtliche Stimmung zu kommen? Früher gab es nichts schöneres für mich als schon im September die Tage zu zählen bis endlich Weihnachten ist. Mittlerweile verpasse ich es beinahe und dabei liebe ich diese Zeit doch so sehr. Ich frage mich wie das alles in Zukunft für uns laufen wird. Man sagt ja immer, Weihnachten wird erst mit Kindern richtig schön und ja ich muss sagen…ich freue mich wahnsinnig drauf, mit dem kleinen Plätzchen zu backen und alles zu dekorieren. Das Haus duftet nach Kakao und alles ist auch ein bisschen kitschig. Wie in den schlechtesten Weihnachtsfilmen eben. Zumindest stelle ich mir das so vor. Weihnachten so richtig zu zelebrieren finde ich großartig. Dabei geht es nicht um tolle Geschenke oder um die schönste/angesagteste Deko sondern eigentlich darum am Ende des Jahres viel wertvolle Zeit mit seinen liebsten zu verbringen. Besinnlich soll es eben sein. Sicher ist man immer weit von der Wunschvorstellung entfernt und irgendwie streiten an Weihnachten ja doch immer alle. Aber ich werde zumindest mein bestes geben unserer Familie bombastisch tolle Weihnachen zu geben. Und zwar jedes Jahr. Solange jeder sein bestes gibt ist doch sowieso alles wunderbar. Mehr geht dann eben nicht.

Dieses Jahr lassen wir es aber nochmal ruhig angehen. Mit nicht ganz so viel Tam Tam… Wir müssen ja eigentlich immer noch ankommen in unserer neuen Familiensituation und so wirklich was mitbekommen würde der kleine von dem ganzen Kitsch eh nicht 🙂 Wir üben also dieses Jahr noch ein bisschen für den Erstfall. Unser Übungs-Weihnachten für nächstes Jahr (wenn der kleine dann Laufen kann).

Auf einen Adventskalender möchte ich aber auf keinen Fall verzichten! Ich bastle immer gerne „Familienadventskalender“. Für meinen Mann und mich und wir wechseln uns dann im Türchen aufmachen ab (ich weiss zwar was drin ist aber da freue ich mich dann um so mehr). Unser Söhnchen spielt erst ab nächstes Jahr mit, wenn Übungs-Weihnachten vorbei ist . Das Problem mit Adventskalendern ist, dass es aber ein wirklich großer Aufwand ist 24 Türchen/Säckchen oder was auch immer zu füllen. Mit Liebe und Kreativität. Hübsch soll es auch noch sein. Also habe ich meistens resigniert und dann doch nach und nach die Türchen/Säckchen gefüllt. Obwohl ich mir immer fest vorgenommen habe vor dem 1. alles fertig zu bekommen. Ich weiss man könnte da besser organisiert sein und vielleicht bin ich das auch irgendwann. Dieses  Jahr mache ich mir da nichts vor und beschliesse, sie nicht alle sofort zu füllen. So einfach.  Das nimmt mir den Stress alles gleich perfekt machen zu wollen und gibt mir Zeit für Ideen. Und generell Zeit.

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Es gibt also einen Etappen-Adventskalender. Tag 1-7, Tag 8-14, Tag 15-21, Tag 22-24. Jede Woche hat ihr eigenes Thema. Für den Adventskalender habe ich dieses Mal einfach kleine Gewürzgläser benutzt. Man kann sie mit allen möglichen Leckereien bestücken und auch hübsch platzieren.  In die Gläser packe ich noch ein bisschen zerknülltes Butterbrotpapier um meine kleinen Naschereien ein wenig fest zu halten. Dann noch Kordel drum rum und ein kleines Schild mit dem Tag. Und siehe da….so schnell ist ein Adventskalender gebastelt (zumindest 1/4 Adventskalender 🙂 )

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Da ich aber beschlossen habe, erst weihnachtlich zu dekorieren wenn ich wirklich in Stimmung bin (dafür brauche ich noch ein paar schlechte (kitschige) Weihnachtsfilme) gesellt sich der Etappen-Aventkalender relativ unspektakulär auf unser Sideboard. Ohne sonstige Deko… Wir üben ja auch dieses Jahr noch 🙂

Was drin ist…dazu demnächst mehr…und psssst…nicht weiter sagen!

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der perfekte Morgen…und jede Menge Buchweizen-Granola…

der perfekte Morgen…und jede Menge Buchweizen-Granola…

ein perfekter Montagmorgen:

er startet früh, nach einer ausgiebigen Dusche mit einem ausgewogenen leckeren Frühstück und einer Zeitung. Im besten Fall bringt er noch Zeit mit um in Ruhe zu Frühstücken und in der neuen Woche anzukommen. In meinem Szenario des perfekten Montag Morgens schläft mein Baby noch ein Weilchen und ich kann danach sogar noch ein bisschen aufräumen, Wäsche waschen, Rechnungen sortieren oder sonst was.

Mein Start in die Woche sah heute ein wenig anders aus:

um 6:30 lag ein leicht nörgeliges Baby neben mir und wollte bespasst werden. Nach dem obligatorischen Check nach der Windel war klar…Baby nass…muss gewickelt werden. Nach dem Wickeln war klar…ok kleiner Mann lässt sich nicht ablegen und will auch nicht mehr schlafen. Also wird später geduscht. Ab in die Küche zum einhändigen Kätzchen füttern (man glaubt nicht wie schwer es ist Nassfutter mit einer Hand zu öffnen) um dann doch endlich zu meinem liebsten Teil des Tages zu kommen 🙂 Frühstück! Denn egal wie der Morgen gestartet hat und was alles schief gelaufen ist, Frühstück ist immer toll.

Ich bin wirklich eine ausgiebige Frühstückerin. Dass lasse ich mir nur in ganz seltenen Fällen nehmen. Zum einen weil ich in der Früh wirklich Hunger habe, zum anderen weil ich wirklich finde dass es einen Tag so viel besser machen kann wenn man schön frühstückt. Ausserdem fühlt man sich gleich viel fitter und energiegeladener.  Ich kann ohne Probleme Mittag und Abendessen ausfallen lassen wenn es sein muss, aber beim Frühstück mache ich keine Kompromisse! So wichtig wie mir das Frühstücken an sich ist, so wichtig ist mir natürlich auch was ich esse. Ich befasse mich ja schon lange mit einer gesunden, ausgewogenen Ernährung. In der Schwangerschaft und Stillzeit lege ich darauf aber nochmal besonders grossen Wert. Da man aber als frische Mami wirklich keine Zeit hat grosse Geschütze aufzufahren und die Zubereitung des Frühstück maximal eine Minute benötigen darf, musste eine Lösung her. Klar was jetzt kommt:

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ein super leckeres Granola.

Die Herstellung ist so einfach und schnell dass ich wirklich nicht mehr einsehe auf die viel zu teueren gekauften Varianten zurück zu greifen von denen man erst mal 90 % aussortieren muss weil sie so viel Zucker enthalten (und Rosinen). Ausserdem mache ich immer eine riesige Menge auf ein Mal sodass ich nur alle paar Wochen frisches Granola backen muss.

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Hier das Rezept:

  • 300 g kernige Haferflocken
  • 400 g Buchweizen
  • 300 g Kürbiskerne
  • 400 g Sonnenblumenkerne
  • 200 g Mandeln
  • 300 g Leinsamen (geschrotet)
  • 200 g Kokosraspel
  • 1 TL Salz
  • 5 EL Kokosöl
  • 2 Bananen
  • 4 EL Ahornsirup

nach dem Backen:

  • 200 g Gojibeeren
  • 100 g getrocknete Kokoschips

Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Alle trockenen Zutaten vermengen. Bananen mit einer Gabel zerdrücken und mit Öl und Sirup vermischen . Die trockenen Zutaten mit dem Bananenbrei mit den Händen zu einer körnigen, etwas feuchten Masse verkneten.

Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und Masse darauf verteilen. Man kann die Bleche auch nach einander Backen. Ca. 20 min im Ofen rösten. Zwischendurch einmal gut durch mischen.

Auskühlen lassen und anschließend Gojibeeren und Kokoschips untermengen.

Das Granola hält sich 4-6 Wochen und das schöne ist dass man alle möglichen Zutaten zugeben kann. Bei uns gibt es das Granola mehr oder weniger als Topping. Ich verwende Jogurt oder Hafermilch, gebe Chiasamen und Obst dazu und oben drüber das Granola. Als kleines Extra streue ich noch ein paar Kakaonibs und manchmal noch extra Gojibeeren und getrocknete Früchte drauf….fertig das perfekte Frühstück.

Das gibts dann nach einem vielleicht nicht ganz so malerischen Start in den Tag, zur Wochenendzeitung (hab ich natürlich nicht mal angefasst am Wochenende) mit Baby und Spielzeug im Arm.

Aber ganz ehrlich: perfekter und schöner kann ich mir einen Montag (jeden) Morgen gerade eigentlich nicht vorstellen 🙂

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