Tomaten-Avocado Salat mit Basilikum…mmmhh…

Tomaten-Avocado Salat mit Basilikum…mmmhh…

kennt ihr diese Tage an denen man einfach irgendwie mittelmäßig gelaunt ist. Nicht besonders gut…und auch nicht besonders schlecht…man könnte sagen man ist gar nicht gelaunt.

An solchen Tagen kann ich mich dann zu nichts so richtig durchringen,  noch viel schlimmer ist aber,  dass ich mich auch nicht entscheiden kann. Diese „ich kann mich nicht entscheiden“ Stimmung hällt sich dann den ganzen Tag.

In manchen Situationen ist das auch nicht so schlimm weil einem entweder die Entscheidungen abgenommen werden, oder man einfach zu wenig Auswahlmöglichkeiten hat.

So kann man also recht entspannt durch den „nicht-gelaunten“ Tag gehen und hoffen dass genügend andere um einen herum sind auf die man die Entscheidungen abwälzen kann.

Naja…blöderweise muss man sich dann doch irgendwann entscheiden…spätestens wenns ums Thema Essen geht.

Da ich sowieso relativ schwierig bei diesem Thema bin, greife ich an solchen Tagen immer auf eins meiner Standart-Gerichte zurück. Gerichte die immer funktionieren, mir immer schmecken, schnell und einfach zuzubereiten sind und vor allem…eine gewisse Zufriedenheit in mir auslösen.

Wie dieser Avocado-Tomaten Salat den ich am liebsten einfach mit Brot esse. Natürlich kann man den Salat auch als Beilage oder zur Vorspeise servieren aber an solchen Tagen…ist mir ein leckeres schnelles „Abendbrot“ irgendwie lieber.

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Man benötigt:

  • 1 Avocado
  •  1 Hand voll Kirschtomaten
  • 5 Zweige Basilikum
  • 1/2 Zitrone
  • Balsamico-Creme

Die Avocado halbieren, den Kern entfernen und längs und quer einschneiden. Mit einem Löffel die Avocadostücke in eine Schüssel geben. Die Tomaten halbieren, den Basilikum klein hacken und beides zu der Avocado geben. Mit Zitrone, Salz und Pfeffer abschmecken. Ein bisschen Balsamico-Creme drüber…fertig…so schnell kanns gehen…dazu noch leckeres Sauerteigbrot…mmmhhh….so geht so ein mittelmäßiger Tag dann doch noch wirklich großartig zu Ende… 🙂

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einfach mal Butter aufs Brot!!! Rosmarin- Thymian und Tomaten- Knoblauch Butter

einfach mal Butter aufs Brot!!! Rosmarin- Thymian und Tomaten- Knoblauch Butter

manchmal kann so ein gutes Butterbrot doch ein ganzes Abendessen ersetzen! Frisches Sauerteigbrot mit ein bisschen Butter und Salz…was gibts besseres? Mhm…vielleicht gibts doch was besseres…Rosmarin-Thymian Butter oder vielleicht Butter mit Knoblauch und getrockneten Tomaten?

Früher habe ich Kräuterbutter geliebt, die aus dem Kühlregal…mit schön viel Geschmacksverstärkern. Ich bin mir nicht wirklich sicher ob die Butter da jemals echte Kräuter gesehen hat 🙂 Irgendwann schmecken einem dann aber diese extrem künstlichen Geschmäcker nicht mehr…vor allem dann nicht, wenn man gerne und viel mit frischen Kräutern kocht.

Selbstgemachte Kräuterbutter schmeckt da einfach ganz anders. Nicht so extrem intensiv, dafür aber sehr viel frischer, irgendwie aromatischer und einfach lecker!

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Die verschiedenen Kräuterbutter lassen sich sehr einfach zubereiten und vor allem sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Hier die Rezepte meiner letzten beiden:

Rosmarin-Thymian Butter

  • 150 g weiche Butter (man kann die Butter auch selbst machen siehe hier:)
  • eine kleine Hand voll Rosmarin
  • eine kleine Hand voll Thymian
  • ein spritzer Zitrone
  • Meersalz
  • Sonnentor Gewürzblütenmischung “ Gute Laune“(optional)

getrocknete Tomaten-Knoblauch Butter

  • 150 g weiche Butter
  • ca. eine Hand voll getrocknete Tomaten (in Olivenöl eingelegt)
  • 1 gepresste Knoblauchzehe
  • Meersalz je nach Geschmack
  • Sonnentor Gewürzblütenmischung “ Scharfmacher“

mein Rezept für Bärlauchbutter findet ihr hier.

Die weiche Butter in eine Schüssel geben , die jeweiligen Zutaten  bis auf die Gewürzblütenmischungen zerkleinert zur Butter geben und durchmischen. Mit einer Gabel funktioniert das besonders gut!  Die Butter dann auf ein Backpapier geben und einrollen. Nach ein paar Stunden im Kühlschrank ist sie schön kalt und behält ihre Form. Ich habe die beiden Buttersorten dann noch in den verschiedenen Gewürzblütenmischungen gewälzt. Diese Mischungen mag ich besonders gern, sie schmecken super und sehen vor allem auch hübsch aus!

Das schöne an der Kräuter oder Tomatenbutter ist, dass man auch einfach ein paar Ravioli drin schwenken kann und schon ein leckeres, einfaches Gericht zubereitet hat! Mhmm…

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Kuru Köfte mit Pide…oder..der Wunsch nach Sommer

Kuru Köfte mit Pide…oder..der Wunsch nach Sommer

ein Essen dass bei mir Sommergefühle herbei ruft? Vielleicht Salat…italienische Pizza…selbstgemachtes Eis?

Nein…es sind Köfte..türkische Hackfleisch „Bällchen“ oder „Fleischröllchen“ wie sie liebevoll in der deutschen Übersetzung in meinem Türkischen Kochbuch genannt werden.

Köfte sind das ultimative türkische-Grill-Picknick Essen. Immer dabei! Keine längere Reise..kein Sommer ohne Köfte!

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Und zwar in den verschiedensten Variationen..als Sis Köfte am Spieß oder wie hier als Kuru Köfte (trockene  Köfte), die sich wunderbar vorbereiten lassen und lange schmackhaft bleiben! Auch gerne kalt. Da kann einem sogar in den trockensten Gebieten in der Türkei das Wasser im Mund zusammen laufen…

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Meine Mutter hat früher immer Köfte gemacht wenn wir an den See gefahren sind. Oder einfach mal so…an einem lauen Sommerabend beim grillen. Ein bisschen Gemüse oder Salat dazu.Eine leckere Pide (Weissbrot) ..mhm….Zum Glück habe ich das tolle türkische Kochbuch noch von ihr!

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Kuru Köfte mit Pide:

Köfte:

  • 500 gr. Hackfleisch (ich bevorzuge reines Rind oder Lamm)
  • 100 gr. Zwiebeln
  • 50 gr. Paniermehl
  • 2 EL Petersilie- fein gehackt
  • 1 Ei, verquirlt
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Pul Biber (scharfer gebrochener Paprika)
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 TL schwarzer Pfeffer
  • 1/4 TL Zimtpulver
  • 1/4 TL gemahlener Kümmel
  • 1/4 TL Nelkenpfeffer
  • 1/4 TL getrockneter Tymian

Das Fleisch sollte sehr fein gehackt sein. Eventuell kann man nochmals mit dem Messer durchgehen. Die Zwiebeln über das Fleisch reiben. Paniermehl und Petersilie unterrühren.

Das verquirlte Ei und die Gewürze zugeben und das ganze kräftig  einige Minuten kneten. Zu länglichen Klössen oder Rollen formen.

Man kann die Köfte nun je nach belieben anbraten im Backofen backen oder grillen.

Pide:

  • 500 g Mehl
  • 15 g Salz
  • 3 EL Olivenöl
  • 15 g frische Hefe
  • 20 g Zucker
  • 300 ml lauwarmes Wasser

Das Mehl in eine grosse Schüssel geben, in eine Mulde in der Mitte die Hefe geben. Das Wasser zugeben und das ganze langsam miteinander vermengen. Die weiteren Zutaten zugeben. Alles vermengen und anschliessend kräftig durchkneten bis ein schöner glatter Teig entsteht. Ich mache das gerne mit der Hand, mit der Küchenmaschine funktioniert es aber sicher auch.

Den Teig an einem warmen Ort ruhen lassen bis er etwa die doppelte Größe hat.

Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche mit den Händen durchkneten, dann in  ca. 8 Stücke teilen und zu Kugeln rollen. Die Kugeln leicht mit Mehl bestäuben und mit der Handinnenfläche zu kleinen runden Fladen flachdrücken.

Ein Blech mit Backpapier auslegen und mit etwas Öl bestreichen. Die Fladen darauf legen und im Backofen bei ca. 160 Grad (Umluft) 4-5 min backen, dann wenden und weitere 4-5 min Backen.

Beim herausnehmen sollten die Fladen noch schön weich sein. (Im warmen Zustand in Alufolie packen, dann werden sie nicht hart.

Dazu serviere ich gerne etwas Jogurt mit Minze.

DSC_0948Und bei ein paar Urlaubsbildern aus dem letzten Türkei Urlaub schwelge ich in Erinnerungen warte ich auf den deutschen Sommer…

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