Fizzlike Weihnachtsmenü…vegetarisch und gesund!!! Süßkartoffel-Kürbis-Kokos- Ingwer Suppe, Kichererbsen- Nussbraten und Walnuss-Olivenöl Brownies mit Rotwein Ganache…

Fizzlike Weihnachtsmenü…vegetarisch und gesund!!! Süßkartoffel-Kürbis-Kokos- Ingwer Suppe, Kichererbsen- Nussbraten und Walnuss-Olivenöl Brownies mit Rotwein Ganache…

Wahnsinn…jetzt steht Weihnachten wirklich unmittelbar vor der Tür. Es wird unser erstes Weihnachten zu dritt sein und vor allem mein erstes Weihnachten als Mami. Da kommt gleich ein ganz anderes Gefühl auf. Zumindest ist das bei mir so. Früher habe ich immer gesagt: “ Weihnachten wird erst so richtig schön wenn Kinder da sind“ Irgendwie gehört das für mich einfach zusammen. Also will ich dass dieses Jahr besonders schön für uns wird. Gleichzeitig will ich mir nicht zu viel Stress machen…man soll es ja geniessen!

Da mein Mann bis zum 25.12 fastet (bei den Griechen geht die Fastenzeit so lange), gibt es bei uns am Heiligen Abend immer etwas vegetarisches. Dazu kommt dass ich mir zwar den Bauch voll schlagen will, ich aber dennoch darauf achte, dass das Weihnachtsessen gesund ist. So braucht man erst gar keine guten Vorsätze an Silvester. Also gibt es richtig viel Gemüse in Verbindung mit Nüssen, gutem Olivenöl und jeder Menge Wein 🙂

Zur Vorspeise wird es eine Süßkartoffel-Kürbis-Kokos-Inger-Suppe geben…puhh…ist das lang 🙂

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Als Hauptgericht wird es diesmal einen vegetarischen Kichererbsen-Nussbraten, dazu Avocado und eine sämige Rotweinsoße geben.

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Zum Nachtisch gibt es einen Familienklassiker: Walnuss-Olivenölbrownie mit Rotweinganache.

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Abgerundet wird das ganze mit den passenden Weinen**.  Als Aperitif wird es einen Canella Prosecco Spumante geben, zur Vorspeise einen 2015er Grohsartig vom Weingut Groh, zur
Hauptspeise den Magnifico Fuoco und zum Dessert den Ferreira Tawny Port. Die Weine kamen alle geliefert, von Club of Wine. Einem, wie ich finde, ausgesprochen tollen/ gut sortierten Onlineshop mit vielen nützlichen Infos zu den Weinen.

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Die Weine kommen geliefert und alle Rezepte lassen sich auch vorher vorbereiten sodass man wirklich nicht in Kochstress kommt. Auch wenn Kochen noch so viel Spass macht, unter Zeitdruck muss man an Weihnachten wirklich nicht unbedingt sein!

Das Menü ist für ca. 6-8 Personen. Bei den Rezepten müsste man je nach Gästeanzahl die Menge reduzieren.

Süßkartoffel-Kürbis-Kokos-Ingwer Suppe: 

Man benötigt:

  • Olivenöl
  • 1 Hokkaidokürbis
  • 1 Süßkartoffeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1  kleine (wir haben eine grosse benutzt 🙂 )Ingwer-Knolle
  • 1,5 l Gemüsebrühe
  • 1 Dose Kokosmilch
  • Salz/Pfeffer
  • 1 Zitrone

Kürbis waschen und in kleine Stücke schneiden. Süßkartoffel schälen und ebenso klein schneiden. Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Kürbis und Süßkartoffel zugeben und kurz anbraten. Knoblauch und geschälten Ingwer zugeben und kurz mit anbraten. Mit Gemüsebrühe ablöschen und bei mittlerer Hitze köcheln lassen bis alles weich ist.

Mit dem Pürrierstab pürrieren und mit Kokosmilch aufgiessen. Alles mit Salz, Pfeffer und Zitrone abschmecken. Angerichtet habe ich die Suppe mit schwarzem Salz, Kokossplittern, Mandeln und ein paar Blüten. Fertig 🙂 So schnell geht der erste Gang!

Zur Vorspeise gibt es einen Weißburgunder- Chardonnay,  2015er Grohsartig vom Weingut Groh.

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Bei der Planung eines vegetarischen Hauptgerichts habe ich mir da schon ein bisschen schwerer getan. Es gibt ja zahlreiche Rezepte für Nussbraten. Meistens finde ich diese recht schwer, oder trocken…oder beides. Ich wollte eine lockere, leichte Konsistenz die schön würzig und auf keinen Fall Fad ist. Ausserdem sollte viel frisches Gemüse drin sein. Ich habe also einfach ausprobiert. Raus gekommen ist dieser vegetarische Kichererbsen-Nussbraten. Angerichtet habe ich ihn mit Avocado und einer Rotwein-Orangen-Soße, passend zu Weihnachten.

Kichererbsen-Nussbraten: 

  • 200 g Haselnüsse
  • 100 g Buchweizen
  • 200 g Rauchtofu
  • 1 Zucchini
  • 1 Süßkartoffel
  • 3 Karotten
  • 2 Dosen Kichererbsen (2x 500 g)
  • 5 EL Sojasoße
  • 1 EL Tomatenmark
  • 100 g Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 Eier
  • 1 Schuss Milch
  • 5 EL Leinsamen
  • 5 EL Chiasamen
  • 5 EL Kürbiskerne
  • 100 g Semmelbrösel
  • Salz, Pfeffer

Ofen auf 220 Grad vorheizen. Gemüse und Cheddar raspeln und in eine große Schüssel geben. Haselnüsse, Buchweizen und Tofu in eine Küchenmaschine o.a geben, und auch zu klein Stücken verarbeiten und anschließend in die Schüssel geben. 1 Dose Kichererbsen abgiessen und mit Olivenöl, Knoblauch, Sojasoße und Tomatenmark pürieren und auch in die Schüssel geben. Die andere Dose Kichererbsen auch abgiessen und ganz zur Masse geben. Eier mit Milch verquirlen und mit Leinsamen, Chiasamen, Kürbiskernen und Semmelbröseln in die Schüssel geben. Alles gut vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Masse in zwei Kastenformen geben und anschließend bei 220 Grad ca. 1 Stunde backen.

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Zu dem Nussbraten gibt es eine einfache Rotwein- Orangen-Soße.

  • Olivenöl
  • 2 EL Tomatenmark
  • 200 ml Rotwein (ich habe diesen Portwein von der Nachspeise benutzt)
  • 1 Orange
  • 2 Pflaumen
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 TL Wacholderbeeren
  • 50 ml Sahne
  • Salz/ Pfeffer

Tomatenmark in Olivenöl kurz anbraten, mit Rotwein ablöschen. Pflaumen klein schneiden und mit dem Saft der Orange, dem Lorbeerblatt und Wacholderbeeren zugeben. Ca. 15 min köcheln lassen. Mit Sahne verfeinern und mit Salz und Pfeffer abschmecken.


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Angerichtet wird alles mit Avocado und Kürbiskernen. Da der Braten schon vor Gemüse strotzt braucht man bis auf Avocado und Rotweinsoße nichts mehr dazu finde ich. Ausser natürlich einen guten Wein. Zum Hauptgang gibt es den Magnifico Fuoco, einen aromatischen Primitivo.

Beim Nachtisch greife ich auf einen meiner Klassiker zurück. Einem Walnuss-Olivenöl Brownie mit Rotwein Ganache. Das Rezept dazu findet ihr hier. Der passt durch die dunkle Schokolade und den Rotwein wunderbar zu Weihnachten. Für die Rotweinganache verwende ich ausserdem gleich mal den passenden Wein den es dann auch zum Nachtisch gibt, einen Ferreira Tawny Port. Der Klassische Portwein rundet das Dessert und auch das Menü wunderbar ab.

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So jetzt steht also das Weihnachtsmenü und die passenden Weine sind auch parat. Brauchen wir also nur noch Ruhe, Frieden und viel Besinnlichkeit damit unser erstes Weihnachten der Knaller wird. Das gute ist auf jeden Fall dass man mit diesem Menü kein schlechtes Gewissen nach der Weihnachtsschlemmerei haben müss …und dass ist doch schon mal viel wert 🙂

 

** dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Club of Wine

 

sommerlich frischer Bulgur-Minze-Salat…mmmhh…

sommerlich frischer Bulgur-Minze-Salat…mmmhh…

juhuuuuu… der Sommer kommt!!!

Auch wenn er hier und da noch eine Pause macht ist er doch immer mehr zu spühren…

In der Laune der Menschen, in deren Kleidung… man spührt den Sommer an den lauen Abenden an denen man mit dem Fahrrad heim fährt… vorbei an der Isar die noch voller Grill-freudiger ist.

Ich liebe den Sommer… zwar bevorzuge ich den kuschelig heimeligen Herbst wenn ich mich entscheiden müsste… aber im Sommer gibt es mit Abstand das besten Essen… das allerbeste wie ich finde.

Es gibt unglaublich leckeres Obst (Melonen und Erdbeeren sind mein absoluter Favorit!!!!) es gibt Eis… dazu brauch ich glaub ich gar nichts sagen…:-) mmmmhh… und es gibt leckere leichte Sommergerichte die durch ihre Vielfalt an frischen Zutaten regelrechte Geschmacksexplosionen auslösen können.

Vor ein paar Jahren hätte ich gelacht wenn man mir erzählt hätte, dass ich diesen Bulgur-Salat jemals zubereiten werde. Viel zu viele Komponenten mit denen ich nichts anfangen konnte. Mittlerweile liebe ich ihn. Diesen leckeren, leichten orientalisch angehauchten Bulgursalat mit der frischen Note der Minze.

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Schon komisch wie sich das Leben manchmal ändert. Man trifft eine Entscheidung….und ehe man sich umschaut hat sich alles verändert…von heute auf morgen…da wird einem doch irgendwie erst bewusst…dass alles im Leben eine Entscheidung ist…wie man lebt, wie und wen man liebt und ja…auch was man isst…

Nun ja… dieser Bulgur-Salat war auf jeden Fall eine gute Entscheidung! Eine richtig gute. Dazu trinke ich ein Minz-Zitronen Wasser… weil ich die Minze einfach so liebe. Der Bulgur-Salat eignet sich wunderbar als Grill Beilage oder einfach so… als Mittagessen 🙂

Übrigens ist er richtig schnell und einfach zubereitet und man kann den Salat bestens einpacken und mitnehmen… kalt schmeckt er nämlich auch köstlich :

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Man benötigt:

  • 1 Tasse Bulgur, ca. 200 g (eine normale Kaffetasse reicht etwa für 4 Portionen)
  • 1,5 Fache Menge Wasser
  • 3-4 Sträucher Cocktailtomaten
  • Frühlingszwiebeln (habe sie weggelassen weil ich sie nicht mag)
  • 3-4 Knoblauchzehen (gepresst)
  • 1 Zitrone
  • 3-4  EL Olivenöl
  • 1 -2 Tl Sambal Olek oder Ajvar
  • eine Hand voll frischer Minze

Die Tomaten am Strauch in eine kleine Ofenfeste Form geben, mit Olivenöl beträufeln und für ca. 10 bis 15 min bei 200 Grad in den Ofen geben.

Währenddessen Bulgur in einem Topf kurz mit einem spritzer Olivenöl und der hälfte des gepressten Knoblauchs andünsten (Falls man Frühlingszwiebeln dazu mag könnte man sie hier auch mit dazu geben). Mit 1,5 Tassen Wasser ablöschen und kurz aufkochen lassen. Das Verhältnis von Bulgur zu Wasser ist 1/1,5.

Den Bulgur vom Herd nehmen und abgedeckt ca. 20 min stehen lassen bis er das Wasser aufgesogen hat. Währendessen in einer Tasse Zitronensaft mit Olivenöl, Sambal Olek, den restlichen gepressten Knoblauch und Salz und Pfeffer mischen.

Nun die Olivenölmischung mit der zerkleinerten Minze und den Cocktailtomaten aus dem Ofen zum Bulgur geben und alles gut vermengen.

Am besten schmeckt der Bulgursalat wenn man ihn ein bisschen stehen gelassen hat und alles gut durchgezogen ist..

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Sollte noch Minze übrig sein trinke ich die einfach mit Mineralwasser und Zitrone aufgegossen…mmmhhh…so frisch und lecker kann auch nur der Sommer schmecken 🙂

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Tomaten-Avocado Salat mit Basilikum…mmmhh…

Tomaten-Avocado Salat mit Basilikum…mmmhh…

kennt ihr diese Tage an denen man einfach irgendwie mittelmäßig gelaunt ist. Nicht besonders gut…und auch nicht besonders schlecht…man könnte sagen man ist gar nicht gelaunt.

An solchen Tagen kann ich mich dann zu nichts so richtig durchringen,  noch viel schlimmer ist aber,  dass ich mich auch nicht entscheiden kann. Diese „ich kann mich nicht entscheiden“ Stimmung hällt sich dann den ganzen Tag.

In manchen Situationen ist das auch nicht so schlimm weil einem entweder die Entscheidungen abgenommen werden, oder man einfach zu wenig Auswahlmöglichkeiten hat.

So kann man also recht entspannt durch den „nicht-gelaunten“ Tag gehen und hoffen dass genügend andere um einen herum sind auf die man die Entscheidungen abwälzen kann.

Naja…blöderweise muss man sich dann doch irgendwann entscheiden…spätestens wenns ums Thema Essen geht.

Da ich sowieso relativ schwierig bei diesem Thema bin, greife ich an solchen Tagen immer auf eins meiner Standart-Gerichte zurück. Gerichte die immer funktionieren, mir immer schmecken, schnell und einfach zuzubereiten sind und vor allem…eine gewisse Zufriedenheit in mir auslösen.

Wie dieser Avocado-Tomaten Salat den ich am liebsten einfach mit Brot esse. Natürlich kann man den Salat auch als Beilage oder zur Vorspeise servieren aber an solchen Tagen…ist mir ein leckeres schnelles „Abendbrot“ irgendwie lieber.

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Man benötigt:

  • 1 Avocado
  •  1 Hand voll Kirschtomaten
  • 5 Zweige Basilikum
  • 1/2 Zitrone
  • Balsamico-Creme

Die Avocado halbieren, den Kern entfernen und längs und quer einschneiden. Mit einem Löffel die Avocadostücke in eine Schüssel geben. Die Tomaten halbieren, den Basilikum klein hacken und beides zu der Avocado geben. Mit Zitrone, Salz und Pfeffer abschmecken. Ein bisschen Balsamico-Creme drüber…fertig…so schnell kanns gehen…dazu noch leckeres Sauerteigbrot…mmmhhh….so geht so ein mittelmäßiger Tag dann doch noch wirklich großartig zu Ende… 🙂

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nächster Halt: Artischocke mit Jogurt-Minze Dip… mmhhh…lecker!!!

nächster Halt: Artischocke mit Jogurt-Minze Dip… mmhhh…lecker!!!

auf meiner Reise durch die Welt der Geschmäcker mache ich immer wieder an Stationen halt an denen man und vor allem ich mich vorher nie erwartet hätte. Da schaue ich mich dann ein bisschen um…und  überlege mir…ob ichs da ne Weile aushalten kann 🙂

Mein aktuelle Station: Artischocke.

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Ich muss dazu sagen..vor ein paar Jahren hätte ich nie gedacht dass ich an diesem „Plätzchen“ mal halt mache und dass meine Reise mich irgendwann mal da hinführt! Die Artischocke war für mich immer ein gänzlich unbekanntes Wesen. Im ganzen habe ich sie immer ignoriert..und eingelegt fand ich sie…naja wie auch immer!

Gestern, beim Einkaufen, haben sie mich dann doch auf einmal förmlich angesprungen, diese hübschen Artischockenblüten….ok…dann probier ichs mal aus…nur wie???

Der nette Herr vom Gemüsestand konnte mir aber gleich weiter helfen, er hat wohl sofort erkannt dass ich noch nie eine Artischocke auch nur annähernd in der Hand hatte 🙂

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Hier das einfache Rezept (wenn man es so nennen kann) des netten Herrn vom Gemüsestand:

  • 3 frische Artischocken
  • 1 Zitrone
  • Salz
  • Wasser

Den Strunk der Artischocke am besten an der Tischkante abbrechen, die Artischocken abwaschen und in einen Topf mit Wasser, Zitronensaft und einer Prise Salz geben. Ca. 45 min köcheln.

Die einzelnen „Blätter“ der Artischocke in denen sich das Fruchtfleisch befindet lassen sich  wenn sie gar ist  ganz einfach abziehen. Das leckere Fruchtfleisch kann man in einen Dip tunken und das ganze …naja…abzuzeln 🙂

Die inneren Blätter haben dann weniger Fruchtfleisch. Die abziehen bis man sich  zu dem Artischockenherz durchgewühlt hat…mhm…das beste kommt ja immer zum Schluss 🙂

Das Herz habe ich auch mit dem Dip gegessen. Sicher gibt es hier aber noch zahlreiche andere Rezepte. Für meine erste Artischocke hat die aber schon wirklich lecker geschmeckt. So ganz anders als erwartet, leicht herb und zartbitter und doch nussig.

Das essen der Artischocke ist ja schon fast ein Erlebnis. Man kann gesellig zusammen sitzen und einfach Artischocken dippen. Dazu ein Glas Weiswein. Eine gelungene leckere und gesunde Vorspeise wie ich finde. Vor allem eine sehr hübsche!

Ich habe zur Artischocke einen Jogurt-Minze Dip gemacht. Den mache ich immer wenn es mal fix gehen muss, gerne auch zu Falafeln.

Für den Dip benötigt man:

  • 150 gr. Jogurt
  • getrocknete Minze (bekommt man am besten in türkischen Läden)
  • 1  Knoblauchzehe, gepresst
  • Zitrone
  • Salz/Pfeffer
  • Olivenöl

Ich finde man sollte diesen Dip am besten nach belieben abschmecken, vor allem weil der eine mehr und der andere weniger Minze mag. Salzen und Pfeffern muss man ihn aber nicht wirklich finde ich, da Minze und Knoblauch geschmacklich schon recht intensiv sind. Ich gebe auch immer nur ein ganz klein bisschen Olivenöl dazu, um den Geschmack ein bisschen abzurunden.

Mal sehen wie es mit den Artischocken bei mir nun weiter geht. Sicher werde ich noch den ein oder anderen Dip probieren bis ich die Artischocke dann irgendwann in ein ganzes Gericht einbaue. Vielleicht hat ja jemand einen Tip für mich? Leckere Dips oder Rezepte? Immer her damit 🙂

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Heute gibts fruchtig frische Pasta! Spaghetti mit Krebsfleisch und Avocado-Grapefruit Salat

Heute gibts fruchtig frische Pasta! Spaghetti mit Krebsfleisch und Avocado-Grapefruit Salat

auf meiner Reise durch die Welt der Geschmäcker gerate ich an viele viele Geschmäcker die ich noch nicht kenne. An einen neuen Geschmack, an eine neue „Zutat“ wage ich mich zunächst ganz pur ran. Einfach um das „neue“ ganz genau kennen zu lernen. Die Konsistenz, die Art und Weise wie sich der Geschmack im Mund verändert. Irgendwann, nach meiner Testphase werde ich dann mutiger und fange an das neue mit altem, schon bekannten zu kombinieren.

So geschehen mit Avocado die ich vor ca. 1 Jahr zum ersten mal probiert habe und mich sofort in deren milden, cremigen Geschmack den ich bis dahin von nichts anderem kannte, verliebt habe.

Lange habe ich Avocado also einfach so, pur gegessen. Letztens bin ich dann beim Blättern durch eine Zeitschrift auf ein tolles Rezept gestossen. Richtig einfach, sehr klar in den Grundkomponenten und doch raffiniert. Also wie gemacht um die neu entdeckte Avocado zu kombinieren 🙂

Spaghetti mit Krebsfleisch und Avocado-Grapefruit Salat.

Ich war mir nicht sicher ob diese Kombination nicht etwas zu ausgefallen ist, war sie aber nicht. Das bittere der Grapefruit passt wunderbar zur milden Avocado, dazu das Krebsfleisch oder vielleicht auch einfach Scampis (probiere ich beim nächsten Mal) mmmhh….

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Für 4 Portionen benötigt man:

  • 60g frischer Inwger
  • 100 g Zwiebeln (habe ich aufgrund meiner Zwiebelphobie weggelassen 🙂
  • 1 Grapefruit
  • 2 reife Avocados
  • 300 g Krebsfleisch oder Garnelen
  • 300 ml Schlagsahne
  • 1 Zitrone
  • Salz, Pfeffer, Zitronenthymian zum würzen
  • 400 g Spaghetti
  • Basilikum zum Garnieren

Spaghetti in reichlich kochendes Salzwasser geben, bissfest garen.

Für den Avocado-Grapefruit Salat die Avocados halbieren, Kern entfernen und mit einem Messer das Fruchtfleisch  längs und quer einschneiden. Mit einem Löffel aushöhlen und in eine Schüssel geben. Grapefruit schälen und die einzelnen Filets herausschneiden, zu den Avocadostücken geben und durchmischen.

Ingwer und falls gewünscht Zwiebeln fein würfeln, und in einer Pfanne mit etwas Olivenöl glasig dünsten. Mit Sahne ablöschen und aufkochen bis die Sahne etwas reduziert. Das Krebsfleisch und den Thymian hinzugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und kurz erwärmen. Mit dem Abrieb der Zitronenschale und etwas Zitronensaft verfeinern.

(Ich mag es lieber die Soße direkt auf die Pasta zu geben, man kann die gekochte Pasta aber auch kurz in der Pfanne mit der Soße vermengen)

Nun die Spaghetti auf einen Teller geben, die Soße und den Avocadograpefruitsalat darauf platzieren und….mmhhhh…

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Hunger??? Reishunger!!! und ganz nebenbei ein einfaches Kürbis-Kichererbsencurry

Hunger??? Reishunger!!! und ganz nebenbei ein einfaches Kürbis-Kichererbsencurry

vor ein Paar Wochen schrieb mich die Firma Reishunger, mit der Frage ob ich denn gerne einen Produkttest machen würde (wer mich kennt weiss, dass ich Reis über alles  liebe) an. Ich habe voller Freude sofort zugesagt und war schon ganz gespannt auf mein Testpaket.

Die Firma Reishunger kenne ich schon länger, immer mal wieder habe ich mir auf deren Internetseite Inspirationen rund und ums Thema Reis geholt. Die Seite und die gesamte Aufmachung finde ich sehr symphatisch. Auf dem Blog gibt es viele nützliche Infos und vor allem leckere Rezepte.

Vor ein paar Tagen kam es dann endlich an:

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In dem hübsch verpackten Paket waren: Naturreis, Jasminreis, Basmatireis, Tomatenrisotto und Minestrone. Alles samt Bioprodukte. Die Verpackung ist hochwertig und wie ich finde sehr schön aufgemacht. Da hat man doch gleich noch größeren Reishunger 🙂

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Also auf gehts:

Heute gibt es ein schnelles einfaches Kürbis Kichererbsen Curry mit Reis. Eigentlich bräuchte man zu dem Curry wahrscheinlich keinen Reis, aufgrund der Kichererbsen. Ich finde es aber trotzdem in der Kombination sehr lecker. Das Gericht ist wirklich sehr einfach und köchelt ganz nebenbei vor sich hin. Perfekt fürs Abendessen:

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Man benötigt für 3 bis 4 Personen:

  • 1 Hokkaido-Kürbis
  • 1 Dose Kichererbsen
  • 1 Dose Tomatenstücke
  • 2 EL Tomatenmark
  • 1/2 l Gemüsebrühe
  • 2 Knoblauchzehen
  • 2 EL rote Currypaste
  • 2 EL Sojasoße
  • 1 EL Fischsauce
  • 1 TL Kurkuma
  • Salz und Pfeffer nach belieben
  • ca. 100-150 ml Kokosmilch zum verfeinern
  • 200 gr Basmatireis

Reis nach Angabe aufsetzen. Den Kürbis putzen und in kleine Stücke schneiden. Der Hokkaido Kürbis kann mit Schale verarbeitet werden.  Mit etwas Olivenöl anbraten, die Knoblauchzehen pressen und dazu geben. Das Tomatenmark und die Currypaste kurz mit anschwitzen um die Röstaromen frei zu setzen. Mit den Dosentomaten und ca. 1/2 liter Gemüsebrühe ablöschen. Sojasoße und Fischsoße und Gewürze hinzu geben und ca. 10-15 min köcheln lassen bis der Kürbis gar ist.  Die Kichererbsen abtropfen lassen und zu dem Curry geben. Nochmal ein paar min köcheln lassen. Mit Kokosmilch nach belieben verfeinern.

Nun  mit dem fertigen Reis anrichten und mhmm…

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Der Basmatireis von Reishunger den ich zu dem Gericht gemacht habe, hat übrigens wirklich wunderbar geschmeckt. Er duftet richtig aromatisch und schmeckt nicht so fad wie die übliche Reispampe die man oft bekommt. Die restlichen Sorten werde ich in den nächsten Tagen zubereiten..mal sehen wie die so schmecken 🙂

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grüne Smoothies…die leckere Nährstoffbombe!!

grüne Smoothies…die leckere Nährstoffbombe!!

Smoothies gibt es ja schon ewig auf dem Markt. Jeder kennt sie. Ein bisschen dickflüssiger als Säfte, gesund und sehr lecker. Aber kennt ihr schon grüne Smoothies? Mittlerweile sieht man ja immer mehr Menschen…ob bekannte oder unbekannte mit den „Hulk-grünen“ Supersäften statt Mocca Frappuccino durch die Straßen schlendern.

Aber was sind diese grünen Smoothies? Salat im Saft…kann das schmecken?

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Grüne Smoothies werden im Mixer aus Pflanzengrün Früchten und Wasser hergestellt. Der Kreativität sind hier keine grenzen gesetzt. Durch die Kombination des Pflanzengrüns mit den Früchten wird der bittere Geschmack ausgeglichen. Man sollte beachten dass ca. 50 % Pflanzengrün und ca. 50 % Früchte verwendet werden. So kann der Saft seine volle Kraft entfalten und man kann eine geballte Nährstoffmenge aufnehmen. 🙂 Durch das Pflanzengrün und deren Antioxidantien oxidiert der Saft ausserdem kaum. So hällt er sich im Kühlschrank bis zu drei Tage (wenn er vorher nicht schon verputzt wurde :-))

Und ja! Definitiv kann so etwas gesundes schmecken und sogar richtig gut!

Neben dem Gemüse oder Salat verarbeite ich auch gerne mal Nüsse, Ingwer oder Matchatee (Grüntee in Pulverform). Für mich ist bei den grünen Smoothies immer wichtig relativ viel Zitrone für die dabei zu haben. So richtig zitronig schmeckt er mir am besten! Im Endeffekt kann man bei den grünen Smoothies aber immer das nehmen was man gerade zuhause hat. Kombinationen mit Rucola, Blattspinat, Sellerie oder Grünkohl finde ich besonders gut Es gibt unwahrscheinlich viele Kombinationen und durch abschmecken kann es immer lecker werden. Und vor allem fühlt man sich richtig Healthy :-)Der grüne Smoothie eignet sich in der Kombination mit Nüssen als Sattmacher bestens als Frühstück. Für den kleinen Hunger zwischendurch ist er aber auch eine super Alternative zu Schokolade und Gummibärchen. Perfekt also für die Fastenzeit!

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Hier das Rezept meines heutigen improvisierten…ich habe kaum was im Kühlschrank Smoothies:

  • 1/2 Gurke
  • 2 Hände voll Rucola
  • 1 Karotte
  • 1/2 Birne
  • 1 Zitrone
  • 1 kleines Stück Ingwer
  • 10 kleine Walnüsse
  • ca. 500 ml Wasser

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am besten gibt man die harten Obstsorten, den Ingwer und die Nüsse zuerst in den Mixer dann das Blattgemüse. Man muss das Obst und Gemüse wie Karotten und Gurken nicht schälen. Auch das Kerngehäuse von Äpfeln kann mit verarbeitet werden. Durch das Mixen kann der Körper so alle Nährstoffe aus der Schale und die Ballaststoffe aus den Kernen aufnehmen.  Anschließend vielleicht nochmal abschmecken bzw. Wasser hinzu geben. Vor dem trinken kühle ich den Smoothie immer nochmal ca. 1 Stunde…dann schmeckts einfach besser 🙂