Frohe Ostern…mit leckerem Osterfladen…mmmhhh…

Frohe Ostern…mit leckerem Osterfladen…mmmhhh…

seit dem letzen Ostern ist viel passiert…Es war ein aufregendes Jahr…sehr aufregend sogar…ich habe viele neue Erfahrungen gemacht…habe auf meiner Reise durch die Welt der Geschmäcker Dinge für mich neu entdeckt, von denen ich nie erwartet habe…dass ich sie jemals probieren würde.

Nun habe ich gestern, wie schon angekündigt meinen zweiten Osterfladen gebacken und…juhuuu er ist was geworden 🙂

Das Rezept findet ihr hier. Und so sieht er aus…mein Osterfladen 2014:

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ich hoffe ihr habt alle wunderschöne Osterfeiertage…egal ob sie gefeiert werden…oder ob man einfach nur ein paar Tage hat um mal abzuspannen….

in diesem Sinne…

Frohe Ostern!!!

leckerstes Chia-Frühstückspudding-wach-mach-Rezept…mmmhhh..

leckerstes Chia-Frühstückspudding-wach-mach-Rezept…mmmhhh..

vor ein paar Wochen machte ich auf meiner Reise durch die Welt der Geschmäcker bei den Chia Samen halt. Zunächst habe ich die Samen in Smoothies gegeben, wie z.B. in meinen grünen Smoothie oder ich habe sie einfach übers Müsli gestreut.

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Immer wieder las ich dann von Chia-Pudding, konnte aber nicht so wirklich glauben, dass mir diese leicht Gel-artige Konsitenz,  die die Samen erzeugen wenn man sie einlegt, schmecken könnte. Da ich mir aber vorgenommen habe immer wieder neue Geschmäcker und Konsistenzen auszuprobieren musste ich es einfach mal versuchen….und ich muss sagen…jaaa…der Chia Pudding ist unfassbar lecker!!!! Den will ich euch nicht vorenthalten 🙂

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Ich habe meinen Chia-Pudding in einer veganen Variante mit Mandelmilch zubereitet. Vor allem deswegen, weil ich finde, dass Mandelmilch einen wunderbaren Eigengeschmack hat, so nussig süß…mmmmhh…

Aber ich wollte noch mehr..mehr Geschmackserlebnis in dem Superfood-Pudding.

Da ich ein kleiner Kaffejeunkie bin, und eine leichte Kaffenote überall gerne mag,  wollte ich den  Chia-Pudding mit einem Espresso verfeinerten. Und ja..es hat funktioniert. Gut sogar!  Alternativ eignet sich auch wunderbar löslicher Espresso oder eine Messerspitze Guarana.

So macht der Chia-Pudding morgens nicht nur den Körper fit  (siehe hier die zahlreiche Positiven  Chia Eigenschaften) sondern auch den Geist wach 🙂

Um den Chia-Pudding zu einem, für mich perfekten Frühstückspudding zu machen, gibts in meiner Variante noch Haferflocken dazu.

Hier mein leckerstes Chia-Frühstückspudding-wach-mach Rezept:

Für 1 Portion

  • 2 EL Chia Samen
  • ca. 240 ml Mandelmilch
  • 1 Espresso oder 1 Portion löslicher Espresso
  • 1 Prise Zimt
  • ein wenig Honig oder Stevia für die vegane Variante
  • 1 EL Haferflocken

Die Chia Samen mit den restlichen Zutaten (ausgenommen der Haferflocken) vermengen und ca. 20 min quellen lassen. Dann die Haferflocken unterrühren.

Ich mache mir meinen Chia-Frühstückspudding meist Abends uns lasse ihn über Nacht quellen. Vor dem Frühstück gebe ich dann noch die Haferflocken dazu.

Manchmal bereite ich ihn auch einfach auf Vorrat nur mit Mandelmilch zu. So kann ich mir nach Lust und Laune neue Variationen für meinen Chia-Pudding überlegen. Ein kleines Einwegglas eignet sich hierfür übrigens wunderbar, Wenn man es dann noch ein bisschen stehen lässt sieht es nicht mehr so aus wie hier:

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sondern schön homogen.

Lecker schmeckt der Chia Pudding auch mit Obst oder mit Nüssen. Das schöne an dem Chia Pudding ist dass man in in zahlreichen Variationen zubereiten kann…..irgendwie schmeckt er immer gut!!!

Wenn es sooo leicht ist auch noch was gutes für seinen Körper zu tun..schmeckt der Pudding umso besser!!!!

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Übrigens…wünsche ich allen einen schönen Start ins Osterwochenende!!! Auch wenn es hier leider grau und verregnet ist…ein gesundes…leckeres wach-mach- Frühstück und ein paar Blümchen können doch jeden Tag ein bisschen besser machen..und wenn er noch so nass und kalt ist 🙂

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Schokoladentarte vs. Käsekuchen…oder..die Schokobombe à la Jamie mal anders…

Schokoladentarte vs. Käsekuchen…oder..die Schokobombe à la Jamie mal anders…

eines gleich Vorweg..an dieser Schokoladentarte scheiden sich ein bisschen die Geister. Ich finde sie wahnsinnig lecker, nicht so fett und schwer wie die Ursprungsvariante.

Diejenigen die  sich den Geschmack von Schokolade in Verbindung mit Käsekuchen aber nicht so gut vorstellen können…werden diese Tarte wahrscheinlich nicht so gerne mögen.

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Ich habe hier ein Rezept von unserem lieben Jamie umgewandelt. Zum einen weil ich keine Creme Double gefunden habe, zum anderen weil ich dieses doch extrem schwere Rezept ein bisschen meinen guten Vorsätzen anpassen wollte…von locker leicht und Frühling und so..:-) und glücklicherweise hat es gut funktioniert.

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Die Tarte hat eine wunderbare, leicht käsekuchenartige Konsistenz und zergeht quasi auf der Zunge. Dazu der schokoladige Mürbteig (ok…dieser passt vielleicht nicht ganz in den lockerleichten Frühling aber man muss ja manchmal Abstriche machen :-)).

Für mich die perfekte Kombi!

Für die Tarte benötigt man:

Mürbeteig:

  • 325 g weiche Butter
  • 225 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 565 g Mehl (gesiebt)
  • 3 Eier
  • 65 g Kakaopulver

Schokoladen-Käse Masse: 

  • 200 ml Milch
  • 300 g Magerquark
  • 250 g Sahnequark
  • 65 g Zucker
  • 350 g Bitterschokolade (70-80 %)
  • 2 Eier

Zunächst eine Tarteform mit 28 cm Durchmesser mit ein wenig Butter einpinseln. Die restliche Butter mit Zucker und Salz cremig schlagen, dann Mehl einer und Kakaopulver zugeben und alles zu einem Teig verarbeiten. Vorsicht: nicht zu lange kneten, sonst wird er gummiartig! Zu einer Teigkugel formen, mit etwas Mehl bestäuben und in Frischhaltefolie packen. Den Teig ca. 1 Stunde in den Kühlschrank legen. Anschließend ausrollen und die Tarteform damit auskleiden. Das ganze dann nochmal ca. 1/2 Stunde ins Gefrierfach legen.

Währenddessen den Ofen auf 180 Grad vorheizen.

Den Teig nun  12-15 min“blindbacken“ bis er keksartig ist.

Inzwischen kann man die Füllung vorbereiten. Den Quark mit der Milch und dem Zucker leicht aufkochen. Die Schokolade hacken, den Quark vom Herd nehmen und  die Schokolade zu der Masse geben bis sie geschmolzen ist. Die Eier behutsam unter die Füllung heben.

Alles schön homogen vermengen und am besten in eine Kanne füllen um das ganze dann gleichmässig in den gebackenen Tarteboden zu giessen.

Nun ca. 15-20 min backen. Die Tarte ist fertig wenn sie noch leicht wabbelig ist. Beim abkühlen wird die Schoko-Quark Masse noch fest.

In meiner Tarte sieht man noch ein paar kleine weisse Quarkpünktchen die mich aber garnicht stören. Sicher kann man die Schoko-Quark Masse aber noch ein bisschen besser vermengen um dies zu verhindern.

Ich finde diese Variante eine wirklich gelungene Alternative zu der Creme Double Sahne Variante…mmmhhh…

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mmmmh…Moccha Cupcakes…ein Rezept für kleine feinherbe Köstlichkeiten…

mmmmh…Moccha Cupcakes…ein Rezept für kleine feinherbe Köstlichkeiten…

ich muss gestehen dass ich bis dato, auf meiner Reise durch die Welt der Geschmäcker,  noch nie Cupcakes gebacken habe. Eigentlich kommt man ja mittlerweile gar nicht mehr drum herum, bei der Scharr an Rezepten die es mittlerweile gibt.  Das Problem an Cupcakes ist oft dass ich die Creme oben drauf nicht so gerne mag. Oft ist sie sahnig oder sehr süß. Beides mag ich nicht so gerne.  In Cynthia Barcomi’s Lets Bake habe ich dann heute morgen ein ganz tolles Rezept für Cupcakes gefunden. Moccha Cupcakes. Nicht zu süß, verführerisch schokoladig mit einem vollmundigen Kaffee Geschmack. Perfekt also! Ich habe Cynthias Rezept aus Liebe zum Kaffee noch ein bisschen abgewandelt und noch ein wenig mehr Espresso zugegeben. Man kann die Menge aber auch einfach reduzieren. Jeder wie er’s mag eben 🙂

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Man benötigt für 8 bis 12 Cupcakes:

  • 130 ml Espresso
  • 2 TL Instant Espresso Pulver
  • 120 ml Vollmilch
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Ei
  • 180-190 g Mehl (je nach Menge des Kaffees anpassen)
  • 40 g ungesüßter Kakao
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • eine Prise Salz
  • 75 g Zucker
  • 75 g brauner Zucker
  • 125 g weiche Butter

Für das Espresso Frosting

  • 2 TL Instant Espressopulver
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 125 g Butter
  • 125 g Puderzucker

Ofen auf 180 Grad vorheizen (Ober und Unterhitze), die Papierförmchen vorbereiten Bzw. eine Muffinbackform mit Förmchen auskleiden. Das Espressopulver in Espresso auflösen, Milch und Vanilleextrakt zugebenen. Das Ei zugeben und das ganze ein wenig verquirlen.

Die restlichen trockenen Zutaten für den Teig  miteinander vermengen und die weiche Butter in kleinen Stückchen hineinschneiden. Die Butter mit den Händen einarbeiten bis das ganze grob krümelig ist. Nun die Kaffee-Milchmischung, am besten mit einem Teigschaber unterrühren

Den Teig gleichmäßig auf die Förmchen verteilen und ca. 18 bis 20 Minuten backen (Stäbchenprobe vor dem herausnehmen machen) und vollständig auskühlen lassen.

Für das Frosting das Espressopulver mit dem Vanilleextrakt vermischen. Butter mit einer Küchenmaschine mehrere Minuten schön cremig schlagen.  Die Geschwindigkeit etwas reduzieren und nach und nach den Puderzucker zugeben. Mit einem Schaber oder Löffel die Masse von den Seiten kratzen und die Espresso-Vanillemischung zugeben. Die Masse nochmal ein paar Minuten schön fluffig schlagen.

Man kann nun das Frosting mit einem Spritzbeutel, schön akkurat und ordentlich auf die Cupcakes spritzen oder die Cupcakes mit einem Messer mit dem Frosting bestreichen.

Mir sind die Cupcakes in der eher wüsten Variante irgendwie lieber 🙂 aber das muss jeder selbst entscheiden.

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Auf jeden Fall sind sie extreeeem lecker!!!! Mhmm….

und übrigens….meine Katze…die will natürlich auch immer mitspielen….hier ihr Versuch die Cupcakes zu stibitzen während ich mit den Fotos beschäftigt war…. 2 Sekunden länger und das wärs gewesen mit den feinherben Köstlichkeiten 🙂

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Galerie

Happy Birthday Fizzlike!!! mein erster Bloggeburtstag mit Schoko-Espresso-Erdbeer Torte!

wow..ein Jahr ist mein kleiner Blog nun schon alt! Heute vor einem Jahr saß ich Abends in meinem Wohnzimmer, entzückt von all den wunderschönen Foodblogs die es so gibt und dachte mir…das will ich auch!!! Ich will über das schreiben was ich so sehr liebe: gutes leckeres Essen, tolle Rezepte die einen inspirieren. Ich will schöne Fotos machen..mich um die Gestaltung kümmern und mich mit den anderen Foodies austauschen!  In dem Jahr habe ich mal mehr mal weniger geschrieben aber wenn…dann immer mit sehr viel Liebe!

Oft bin ich an den verschiedenen Themes verzweifelt und wusste nicht wie ich das was ich machen will…naja richtig machen kann. Ich habe leider kaum Anhung über das erstellen einer solchen Seite und viele male hab ichs dann sein lassen..hab nicht geschrieben..einfach weil ich mit der Gestaltung nicht zureckt kam. Schade eigentlich..

Für mein zweites Bloggerjahr will ich mir nun vornehmen mich auf mein Popöchen zu setzen und mich mal wirklich damit zu befassen wie ich meine Seite so schön wie möglich zu gestalten, denn ja…ich bin eine kleine Perfektionistin in solchen Dingen und wenn es nicht genau so ist wie ichs mag…dann lass ich es leider all zu oft einfach bleiben!

Wie geht es euch..ihr „neuen“ Foodies? Habt ihr die selben Probleme? Spielt ihr auch ständig an eurer Seite rum um ein „besseres“ „schöneres“ Ergebnis zu bekommen? Habt ihr Tips für mich? Ich freue mich über jeden Rat!

Neben all den guten Vorsätzen fürs neue Jahr gibt es aber noch was leckeres 🙂

Mmmmh…was wirklich leckeres! Inspieriert von dem ersten Foodblog den ich damals zu lesen begann: Dem Kleinen Kuriositätenladen von Steph, einem wunderschönen Foodblog mit unfassbar leckeren Rezepten, wahnsinnig vielseitig und sehr kreativ!

Es gibt heute eine Schokoladen- Espresso Torte mit Erdbeeren…naja und Physalis Deko!

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Beim Stöbern in verschiedenen Foodblogs bin ich bei Steph auf ein ganz simples und dennoch rafiniertes Rezept gestossen! Perfekt um es sofort nachzubacken denn die Zutatenliste liest sich so einfach dass man eigentlich sofort loslegen kann! Ich habe es ein wenig abgewandelt und mit den Erdbeeren noch eine frische Komponente hinzu gefügt:

Man benötigt:

  • 2 Kuchenformen mit 18 cm Durchmesser
  • 2 Eier
  • 300 g Rohrzucker
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 2 TL Instant Espresso Pulver
  • 100 g Kakaopulver (für dieses besondere Ereignis habe ich Valronakakao benutzt)
  • 200 g Milch
  • 100 g neutrales Öl
  • 350 g Mehl
  • 1 1/2 TL Natron
  • 2 TL Backpulver
  • 100 g kochendes Wasser

Für das Schokoladen-Espresso Frosting:

  • 250 g Butter (zimmertemperatur)
  • 150 g Kakaopulver
  • 300 g Puderzucker (gesiebt)
  • 70 ml Milch
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 2 TL Instant Espressopulver

Für die fruchtige Komponente ausserdem:

  • 250 g Erdbeeren
  • 1 Zitrone

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen (Ich habe Ober und Unterhitze benutzt). Nun die Eier mit Zucker, Salz, Espressopulver und Vanilleextrakt schön schaumig schlagen. Vorsichtig das Kakaopulver (aufpassen sonst ist die ganze Küche danach voller Kakao :-)), Milch und Öl  hinzugeben. Das Mehl schön durchsieben und trocken mit Natron und Backpulver vermischen. Anschließend nach und nach unter die mittlerweile zähe Masse rühren. Nun kann man das das kochende Wasser einlaufen lassen und  die Masse unter stetigem rühren schön langsam geschmeidig werden lassen. Währenddessen kann man schon mal die Backformen ausbuttern und mit Kakaopulver ausstäuben.

Den Teig nun in die Formen gießen und ca. 30 min backen. Nach der Stäbchenprobe die Kuchen auf einem Rost auskühlen lassen.

Zwischenzeitlich kann man sich nun den Früchtchen widmen. Die Erdbeeren halbieren oder vierteln und mit Zitrone beträufeln. Ich habe sie nicht mehr gezuckert da ich diese leicht säuerliche frische Komponente sehr gerne mag. Gut kann ich mir auch eine Kombination mit Bananen vorstellen.

Für das Schokofrosting die Butter mit Kakao und Espressopulver kräftig aufschlagen (auch hier besteht die Kücheneinstäubungsgefahr :-)). Langsam die Milch hinzugeben, dann den Vanilleextrakt.

Nun kann die Torte zusammen gesetzt werden. Ich habe von den Kuchen jeweils den  oberen, gewölbten Teig weggeschnitten, damit die Torte sich besser zusammen setzen lässt. Die obere, abgeschnittene Seite eines Kuchens schön dick mit dem Schololadenfrosting bestreichen und die Erdbeeren darauf verteilen.

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Anschließend  die abgeschnittene Seite des anderen Kuchens ebenso mit Frosting bestreichen und sie auf die Erdbeeren setzen. So hat man quasi den Boden oben auf der Torte und kann so einen schönen glatten Abschluss machen. Nun das Frosting mit einer Art Spachtel um  und auf der Torte verteilen und versuchen die Mitte damit ein wenig zu „stopfen“. Man kann die Torte oben noch schön verzieren..oder es auch sein lassen.

So oder so schmeckt diese Torte trotz der ganzen Schokolade noch relativ leicht und durch die  versteckten Erdbeeren schön fruchtig! Mmmhhh…so lässt sich der Bloggeburtstag doch richtig toll feiern!!!

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Schokoladen-Zimt Soufflé- der Lafer weiß wies geht!

Schokoladen-Zimt Soufflé- der Lafer weiß wies geht!

ich muss zugeben..ich habe mich noch nie an diesen lockeren luftigen Nachtisch getraut…zu groß war die Angst dass das Soufflé zusammenfällt und dann ganz und gar nicht mehr luftig und locker ist wie dieser französiche Auflauf nunmal sein sollte!

Nun ja…da ich seit letzter Woche den „großen Lafer“ ,das Grundkochbuch besitze, in dem ein wundervoll einfach erklärtes Soufflé abgebildet ist…hab ichs versucht! DSC_0518

Hier das Rezept:

Zutaten für 4-6 Personen:

  • flüssige Butter und Zucker für die Förmchen
  • 100 g Schokolade ( 70% Kakaoanteil)
  • 200 ml Milch
  • 1 TL Zimtpulver
  • 50 g Butter
  • 50 g Mehl
  • 2 EL Schokoladenlikör (ich habe es mit Amaretto ersetzt)
  • 4 Eier
  • Salz (eine Prise)
  • 75 g Zucker
  • Kakaopulver zum bestreuen

zunächst die Soufflé-Förmchen mit flüssiger Butter auspinseln und mit Zucker ausstreuen. Den Backofen auf 200 Grad vorheizen (Ober/ Unterhitze, Umluft ist nicht geeignet) Schokolade in kleine Stücke hacken und währenddessen die Milch mit dem Zimt erhitzen. Butter in einem Topf zerlassen, Mehl dazu geben und anschwitzen. Heiße „Zimt-Milch“ nach und nach zur Mehlschwitze geben und zugig weiter rühren. Im Lafer Buch heißt es hier man soll das ganze abbrennen lassen bis sich ein weißer Belag am Boden binldet. Anschließend die Masse in eine Schüssel geben und die gehackte Schokolade und das Likör zugeben, alles glatt rühren.

Die Eier trennen, Eigelbe zur Schokoladenmasse geben und glatt rühren(es sollten keine Klümpchen vorhanden sein), die Eiweiße mit einer kleinen Prise Salz in eine Schüssel die zum Eischneeschlagen geeignet ist geben und steif schlagen, dabei nach und nach den Zucker einrieseln lassen.

Den Eischnee nach und nach unter die Schokoladenmasse heben.

Die Soufflé Förmchen bis knapp unter den Rand mit der Masse füllen und im Backofen auf der untersten Schiene 12-15 min backen. Anschließend mit Kakaopulver bestreuen und sofort servieren. DSC_0503

Meine Soufflés haben ein bisschen länger im Backofen gebraucht, sind aber sehr schön aufgegangen. Leider sind sie jetzt, am zweiten Tag ein bisschen eingegangen (habe leider erst heute die Fotos gemacht), das Rezept wollte ich aber trotzdem unbedingt teilen da sie extrem lecker luftig und locker schmecken! Und Schokolade im grauen November kann ja sowieso nie falsch sein!

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himmlisch lockerer Hefefladen..oder griechischer Osterfladen…Tsoureki

himmlisch lockerer Hefefladen..oder griechischer Osterfladen…Tsoureki

ich habe ja schon erwähnt was bei mir in der letzten Zeit los war…“große Woche“ und griechisches Ostern…und ich als nicht-Griechin mitten drin. Zwar ist es nicht mein erstes Jahr mit dabei aber zumindest gefühlsmäßig mein erstes Jahr wirklich mitten drin.

Daher habe ich dieses Jahr zum ersten Mal „Osterfladen“ gebacken. Griechischer Osterfladen, Tsoureki genannt, unterscheidet sich zwar nur in wenigen Zutaten vom „normalen“ schmeckt aber wie ich finde grundlegend anders! Das liegt wohl vor allem am Mastiha, einem Harz des Mastixbaumes mit einem Aroma das ich vorher nicht kannte.

Leider ist Ostern ja schon vorbei und mein Rezept kommt definitiv zu spät…aber zurzeit esse ich ihn sehr gerne zum Frühstück und so habe ich mir vorgenommen dass ich ihn wohl in Zukunft öfter machen werde!

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Hier ein Rezept der „Familienoberhäutin“, der Mutter meiner besseren Hälfte die dieses Rezept selbst überliefert bekommen hat. Daher bin ich sehr stolz, dass sie es mir weiter gegeben hat! Das Rezept ist für ca. 6 Hefezöpfe. Man muss aber dazu sagen dass sie sich sehr gut einfrieren lassen uns sich die ganze Arbeit dann erst so richtig lohnt, denn für einen fluffigen Hefeteig kann man schon ein paar Stunden einplanen..gehetzt werden mag er garnicht!

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Zutaten für ca. 6 Hefezöpfe

  • ca. 3 Kg Mehl (550)
  • 500 g Zucker
  • ca. 1/2 Liter Milch
  • 1 Frischhefe
  • 3 TL. Mastiha (in griechischen oder türkischen Läden kann man dieses „Kaugummiharz“ kaufen)
  • 3 TL Anissamen
  • 3 TL gemahlener Kardamom
  • 10 Eier
  • 250 g Butter
  • 2 Pck. Vanillezucker
  • Vanilleschote
  • 1 Eigelb
  • Sesamkörner

alle Zutaten sollten auf Zimmertemperatur verarbeitet werden, da der Hefeteig sonst sehr zickig reagiert. Die Milch leicht erwärmen (nicht zu heiß) und die Hefe darin auflösen. Mit ein wenig Mehl und einer Prise Salz einen Vorteig herstellen. Diesen ca. 30 min gehen lassen.

Während dessen Mastiha und Anissamen zermahlen.

In den aufgegangenen Vorteig:  Eier, Zucker, Vanillezucker, gemahlene Mastiha, Anissamen und Kardamom geben. Das Mark der Vanilleschote und geschmolzene Butter zufügen. Das ganze gut vermengen und nach und nach das Mehl einschütten bis ein knetbarer Teig entsteht. Diesen sehr gut durchkneten und an einem warmen Ort zugedeckt gehen lassen bis er die doppelte Größe erreicht hat.

Den aufgegangenen Teig noch einmal kurz durchkneten, und in 6 Teile teilen. Diese jeweils zu 3 „Zopfsträngen“ formen und flechten. Man kann den Teig auch einfach so backen ohne ihn zu flechten, da kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen.

Die Zöpfe auf Backbleche oder in Formen verteilen und noch einmal gehen lassen bis sie wieder die doppelte Größe erreicht haben.

Den Backofen auf 120 Grad (Umluft) vorheizen. Eine Schüssel mit etwas warmen Wasser auf den Boden des Backofens stellen um eine leicht feuchte Atmosphäre zu bekommen.

Ein Eigelb mit etwas Milch vermengen Die  Hefezöpfe für ca 20 min im Ofen backen bis sie Farbe angenommen haben. Den Teig aus dem Ofen nehmen, mit dem Eigelb bestreichen und Sesam auf den Fladen streuen. Nochmals ca. 15-20 bin bei 180 Grad goldbraun backen.

Aus dem Ofen nehmen und kalt werden lassen…und..mhmmmm….da hat sich die Mühe gelohnt.

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