der perfekte Morgen…und jede Menge Buchweizen-Granola…

der perfekte Morgen…und jede Menge Buchweizen-Granola…

Wahnsinn…dieser Beitrag ist Fast zwei Jahre her und passt nun wieder perfekt zu meinem heutigen Morgen. Ausser dass ich mittlerweile zwei Kinder habe und alles tendenziell ein bisschen anstrengender, dafür ich aber mittlerweile umso gelassener 🙂

Fizzlike

ein perfekter Montagmorgen:

er startet früh, nach einer ausgiebigen Dusche mit einem ausgewogenen leckeren Frühstück und einer Zeitung. Im besten Fall bringt er noch Zeit mit um in Ruhe zu Frühstücken und in der neuen Woche anzukommen. In meinem Szenario des perfekten Montag Morgens schläft mein Baby noch ein Weilchen und ich kann danach sogar noch ein bisschen aufräumen, Wäsche waschen, Rechnungen sortieren oder sonst was.

Mein Start in die Woche sah heute ein wenig anders aus:

um 6:30 lag ein leicht nörgeliges Baby neben mir und wollte bespasst werden. Nach dem obligatorischen Check nach der Windel war klar…Baby nass…muss gewickelt werden. Nach dem Wickeln war klar…ok kleiner Mann lässt sich nicht ablegen und will auch nicht mehr schlafen. Also wird später geduscht. Ab in die Küche zum einhändigen Kätzchen füttern (man glaubt nicht wie schwer es ist Nassfutter mit einer Hand zu öffnen) um dann doch endlich zu meinem liebsten…

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von EVE Kissen, eingeklemmten Nerven und niedlichen Babyfüßchen**

von EVE Kissen, eingeklemmten Nerven und niedlichen Babyfüßchen**

ich muss gestehen, ich bin ein großer Freund von “ Gegenständen einen Namen geben“. Der Staubsaugerroboter heisst zum Beispiel liebevoll „Robbie“ und wie der Siebträger unserer Kaffeemaschine heisst, wollt ihr gar nicht wissen  🙂

So schön es ist, von lauter Dingen umgeben zu sein die, Dank Namensgebung, Familienmitglieder werden, so schwierig ist es dann aber sich von eben denen zu trennen. Manchmal geht es nicht anders. Manchmal ist es wirklich Zeit für ein Update. Mit Kind erst recht.

In einem Haushalt mit Kind müssen (sollten zumindest) viele Dinge gut funktionieren. Das macht den Alltag leichter. Küchenmaschine, Staubsauger, Waschmaschine, Trockner. Wir haben, seit dem der kleine da ist, schon so einiges ausgetauscht und neu angeschafft.

Das Familienbett kam leider bisher ein bisschen zu kurz. Hier haben wir wirklich Update-Bedarf. Als Erholungsstätte für groß und klein sollte es so einiges können.

Vom Zeitpunkt hätte es besser nicht passen können als EVE uns freundlicherweise die Kissen zur Verfügung stellte. Denn kurz bevor der Postbote klingelte habe ich mir nämlich zwei Nerven eingeklemmt sodass ich die Kissen quasi unter erschwerten Bedingungen testen konnte.

(Naja…die ersten paar Tage habe ich gar nichts getestet, denn da wäre selbst eine Erbse als Kissen zuviel gewesen 🙂 ..zu Projekt „Mama macht jetzt wieder Sport“ demnächst mehr…)

Die EVE Kissen sind aus hochwertigem Visco- Schaum der die Muskulatur unterstützen soll und sie damit langfristig entspannt. Bevor ich jetzt alle Facts aufzähle geht es hier zu der Homepage.

Geliefert werden die Kissen zwei Tage nach der unkomplizierten Bestellung in einer sehr schönen Aufmachung. Erstmal wurden sie ausgiebig auf der Spieledecke inspiziert. Der Karton ist sowieso ein Highlight bei unserem Sohn,  der am liebsten die ganze Zeit über und in Kisten krabbeln will…oder die Katzen davon abhält drin zu schlafen.

Alles macht einen sehr wertigen Eindruck und die Kissen fühlen sich beim ersten Drucktest klasse an. Ausserdem ist das Material angenehm weich. Das schlichte Design mit dem gelben Rand gefällt mir so gut, dass ich am liebsten keinen Bezug über die Kissen machen würde 🙂 Ernsthaft…

Unser Fazit nach ein paar Probenächten:

wir müssen uns wahrscheinlich erstmal an gute Kissen gewöhnen. Nachts wache ich manchmal noch auf und möchte mein Kissen zerknautschen 🙂 Mein Mann kommt noch nicht mit der Höhe der Kissen klar.  ABER…und das ist eigentlich das wichtigste: man hat das Gefühl,  dass das Kissen den Nacken entspannt Bzw. entlastet und sich von Nacht zu Nacht etwas am Schlafverhalten ändert. Positiv ändert.

EVE bietet 30 Tage Probeschlafen an, daher kann man das Kissen wirklich ausgiebig testen bevor man das neue Familienmitglied ins Bett lässt 🙂 Bei uns sind die Kissen auf jeden Fall angekommen und so schnell werden die auch nicht mehr hergegeben! Immerhin haben sie ja auch schon einen Namen.

In diesem Sinne…

Every great Day starts with the Night before…und natürlich mit sooo nieedlichen Füßchen 🙂

 

 

** dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit EVE entstanden, wobei er selbstverständlich ausschließlich meine eigene Meinung beinhaltet. Alle Fakten zu den Kissen findet ihr hier. 

Lebensretter im Babyalltag…die erste Bronchitis…von Salbutamol bis Pariboy

Lebensretter im Babyalltag…die erste Bronchitis…von Salbutamol bis Pariboy

unser Start ins neue Jahr war gar nicht so einfach. Pünktlich zum Jahreswechsel bekam unser kleiner Mann eine Bronchitis. Ganz ehrlich….bevor wir Eltern waren, hatten wir absolut keine Ahnung was der Satz: „unser Kind ist krank“ wirklich bedeutet! Nein wir hatten wirklich gar keine Vorstellung davon!

Schnupfennäschen hatten wir schon ein zwei mal…gut das ist gar nicht soo schlimm…(was wir da gemacht haben sehr ihr hier) aber ein richtig krankes Baby ist echt ne andere Nummer! Und hier spreche ich „nur“ von einer Bronchitis. Hut ab an alle Mamas und Papas die wirklich heftige Sachen durch stehen müssen!

Angefangen hat sich alles mit Husten und einem Baby das hauptsächlich am Weinen war. Das gemeine war, dass der kleine Mann kaum mehr Luft bekam. Die Nase war zu und alles total verschleimt. Er konnte nicht mehr trinken, nichts essen und war sehr schwach. Das was er den Tag zuvor getrunken hatte kam beim heftigen Husten im Schwall wieder raus.  Problematisch, denn Babys trocknen relativ schnell  aus. Wir hatten uns also riesige Sorgen gemacht. Nachdem wir Ihn in der Babytrage zum Trinken bringen konnten, ging es zum Arzt. Der verschrieb uns Salbutamol als Spray, ein Medikament das die Bronchien erweitert und dem Baby das Luft holen erleichtert. Als Nebenwirkung wird unter anderem Unruhe genannt und ja…das haben wir auch wirklich gemerkt!

Tja…was machen verzweifelte Eltern nun wenn ihr Baby krank ist, der Arzt sagt dass man da durch muss und die Hebamme gerade im Urlaub ist.. Sie googlen sich die Finger wund. Haben wir zumindest gemacht. Ausserdem haben wir glücklicherweise DIE Apotheke unseres Vertrauens in der Nähe (Danke an dieser Stelle für die ständige Hilfe 🙂 ).

Hier gibt es nun ein paar Tipps die uns geholfen haben:

Inhalator

Der erste und beste Tip war uns einen Inhalator anzuschaffen. Den Pariboy . Ein Inhalationsgerät das unserer Meinung nach wahre Wunder bewirkt. Wir haben die Junior Variante- das schöne daran: Die ganze Familie kann den Inhalator benutzen, inhaliert wird nur mit Kochsalz, es kann also nicht zu viel sein und man kann auch damit nichts „kaputt“ machen und es hilft wirklich! Am besten vor der Anschaffung mal den Kinderarzt fragen, denn manche Krankenkassen verschreiben ihn auch.

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Salbutamol nur in Verbindung mit einem großen Spaziergang!!!

Salbutamol haben wir für unser Baby verschrieben bekommen um die Bronchien zu erweitern, weil er sonst nicht genügend Luft bekam. So gut es hilft, so schwierig ist es im handling. Die meisten Eltern die Salbutamol schon mal geben mussten werden wissen was ich meine. Salbutamol wirkt sagen wir mal…aufputschend. Ca. 30 min nach der Einnahme ging bei uns das Dauergeschrei los. Das einzige was bei uns geholfen hat war da spazieren gehen, viel Ablenkung an der frischen Luft… oder die Babytrage. Also am besten den Tag so planen, dass man immer direkt nach Salbutamol raus gehen kann 🙂

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Thymian-Myrthe Balsam mit Heilwolle

Der Thymian-Myrthe Balsam von der Bahnhofsapotheke darf bei uns bei keiner Erkältung oder Bronchitis fehlen. Unser kleiner Mann machte immer einen ganz erleichterten Seufzer wenn er wieder eingerieben wurde, er mochte den Geruch und der Balsam schien wirklich gut zu helfen. Wir haben ihn am Brustkorb eingerieben und anschließend Heilwolle auf den Brustkorb gelegt. Dann einen etwas engeren Body an und der Balsam kann noch besser einwirken. Im Allgemeinen finde ich die Produkte von der Bahnhofsapotheke klasse. Einfach mal bei der Apotheke fragen! (Die haben auch ein super Zahnöl!)

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Olaf- der Nasensauger- Kochsalz- Nasentropfen

ja…ich muss zugeben… es ist schon komisch seinem Baby die Nase „auszusaugen“. Gleichzeitig geht es machmal einfach nicht anders. Der Olaf Nasensauger ist ein ganz guter Kompromiss finde ich. Es gibt ja auch andere Modelle die man an einen Staubsauger anschliessen muss. Das fanden wir dann doch ein bisschen seltsam. Der Nasensauger funktioniert wunderbar, holt alles raus was raus muss, ohne grob zu sein. Unser kleiner Mann hat sich auch relativ schnell dran gewöhnt…denn…es tut einfach richtig gut wenn das Näschen wieder frei ist.  Nach dem frei machen, haben wir dann noch Kochsalzlösung oder Muttermilch in die Nase getropft. Damit schwillt die Nase auch besser wieder ab und es „läuft“. Wenn gar nichts mehr geht und die Nase immer noch zu ist, das Baby nicht mehr trinken und nicht schlafen kann, haben wir auch schon mal zu abschwellenden Nasentropfen gegriffen. Dass war dann der letzte Weg.

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gut zu Hause zu haben…Elektrolytlösung

wenn die kleinen nichts trinken und/oder brechen müssen/ Durchfall haben ist es gut eine Elektrolytlösung zu Hause zu haben. So kann man im Fall der Fälle zumindest dafür sorgen dass der Körper die Mineralstoffe bekommt die es für wichtige Stoffwechselvorgänge braucht. Wir haben die Lösung mit einer kleinen Spritze gegeben. Da die Lösung sehr süss schmeckt trinken sie auch manche Babys.

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Liebe, kuscheln und Babytrage

wenn die kleinen Krank sind, sind sie einfach unheimlich liebebedürftg. Geht uns ja auch so… auch wir Erwachsenen wollen liebevoll umsorgt werden und Verständnis für eventuelle Quengeleien bekommen. Ja bei uns lagen die Nerven wirklich blank. Man ist müde und ausgelaugt, bekommt kaum schlaf und muss trotzdem zu 200 Prozent da sein. Uns hat die Babytrage gerettet. Der kleine wollte nicht alleine sein und musste auch tagsüber mehr als sonst schlafen damit er gesund wird. In der Trage hat das dann geklappt. Er konnte sich erholen und ganz viel Liebe und Nähe tanken. Beste Voraussetzungen um gesund zu werden. Ausserhalb der Trage gab es viele kuscheleinheiten und Nachmittags haben wir zusammen Nickerchen gemacht 🙂

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Nach ca. zwei Wochen war er dann endlich wieder gesund und naja…dann kamen die nächsten Hähnchen 🙂 Was uns da geholfen hat…dazu demnächst mehr 🙂

 

 

Lebensretter im Babyalltag- Teil 2- wenn Babys weinen…

Lebensretter im Babyalltag- Teil 2- wenn Babys weinen…

gerade habe ich wieder so eine Situation hinter mir, in der ich ohne einen meiner Lebensretter ziemlich aufgeschmissen gewesen wäre. Lebensretter hört sich ziemlich heftig an, als wäre der Babyalltag so hart dass man ohne gewisse Dinge aufgeschmissen wäre. Ganz und gar nicht. Aber ich denke jede frische Mami kommt irgendwann an den Punkt, wo sie unheimlich froh ist, wenn ein Tip der Mama, Oma, Freundin, Hebamme geholfen hat und das Baby sofort aufhört zu weinen. Also doch ein bisschen Lebensretter. Ja, jedes Baby weint mal, aber ganz ehrlich: wer hällt dass wirklich lange aus so ein kleines Wesen bitterlich weinen zu sehen. In solchen Momenten ist man froh über jeden Strohalm. Klar, man geht die normalen Sachen alle durch: Hunger, Windel voll, Langeweile, Bauch weh. Manchmal ist es einfach was anderes, manchmal kommt man nicht drauf und dann helfen vor allem all die normalen Dinge nicht. So war es zumindest bei uns. Als unser kleiner Mann das erste Mal einfach so geweint hat, konnte ich gar nichts damit anfangen.

Wo wir beim ersten meiner Lebensretter bei Babyweinen wären: Information!!! Ich bin ein großer Freund von viel viel Information. Manche lassen lieber alles auf sich zu kommen, ich mag lieber alles wissen, hinterfragen und weiss einfach gern Bescheid. Zumindest in einem gewissen Maße.

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Ich habe mir ein paar gute Bücher zugelegt, habe meine Hebamme viel gefragt und ja auch immer mal wieder gegoogled. Wobei man wirklich sagen muss, dass man leider auch viel Mist im Internet findet. Im Zweifel also immer lieber jemanden mit Erfahrung fragen.

Ein wirklich gutes Buch ist meiner Meinung nach: Oje ich wachse!. Hier sind de einzelnen Wachstumsphasen des Babys beschrieben. Gerade am Anfang hat es mir wirklich geholfen, das Grundverständnis aufzubauen was bei einem Baby alles so los ist. Wenn man weiss, dass Babys in Phasen wachsen oder dass sie jedes Mal wenn sie einen großen neuen Entwicklungssprung gemacht haben, erstmal damit klar kommen müssen und sich in unserer Welt völlig neu ordnen müssen kann man besser mit diesen quengeligen Phasen umgehen. So ging es mir zumindest. Ich hatte das Gefühl nicht mehr ganz so hilflos und ratlos zu sein und immerhin ansatzweise verstehen zu können wie es meinem Baby gerade geht. Ein Tip meiner Hebamme dazu war: Nur bis zur aktuellen Phase lesen, sonst wartet man schon auf die nächste und manchmal hat man Glück überspringen die Babys eine Phase 🙂

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Nach der Information kommt die Umsetzung. Irgendwas muss man ja machen wenn das Baby unleidig ist und all die normalen Sachen nicht helfen. Oft gibt man den Babys ja einfach nen Schnuller.  Ich habe lange gezögert unserem kleinen Mann überhaupt einen Schnuller anzubieten. Soll man ja nicht wegen Kiefer und Zähnen, Ausserdem muss man ihn ja irgendwann auch wieder los werden. Nun ja wir haben ein kleines Nuckelbaby das sich eigentlich nur so beruhigen lässt. Stillen geht aber nicht immer. Vor allem beim Autofahren nicht. Unser Knöpfchen hat jedoch jeden Schnuller verweigert (wir wussten damals nicht mal dass es sowas gibt- Schnuller verweigern???). Ich habe wirklich sämtliche Schnuller mit den verschiedensten Formen ausprobiert. Nix da. Kein Schnuller wollte drin bleiben. Da wir damals, als er gerade 6 Wochen war, nach Italien mussten, wollte ich unbedingt dass er einen nimmt weil ich schon Sorge vor der Autofahrt hatte. Also suchte ich wie verrückt nach einer Lösung und fand letzten Endes glücklicherweise ein Schultertuch.

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Man befestigt den Schnuller einfach an einer Art Schnuffeltuch. Das Baby spürt dann das kuschelige Schnüffeltuch an der Backe wenn es den Schnuller drin hat. Es soll wohl eine Art Verbindung schaffen. Bei uns hat es glücklicherweise funktioniert und mittlerweile nimmt er den Schnuller im Kinderwagen und im Auto wenn es sein muss. Immerhin 🙂

Mit der Zeit habe ich gelernt, dass manchmal auch Ablenkung her muss.  Ablenkung kann frische Luft, Blätter im Wind oder ein Lied sein. In der ein oder anderen wirklich heftigen Schrei-Situation hat uns da nur Sab Simplex aus der Apotheke geholfen. Mittlerweile haben wir es immer in der Tasche falls mal was ist. Sab Simplex ist gegen Blähungen und Völlegefühl. Blähungen hat unser kleiner Mann nur allzuoft. Viel mehr ist es aber auch der leicht süßliche Geschmack der das Baby sofort ablenkt. Zumindest ist das bei uns so. Sab Simplex ist völlig ungefährlich und wird über den Darm wieder ausgeschieden. Bis zu 15 Tropfen kann man auf einmal geben, so oft man es benötigt. Bei uns hilft schon ein Tropfen auf dem Schnulli und der kleine ist abgelenkt und ihn scheint nichts mehr zu drücken.

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Mit entspannten Baby kann man dann wieder die schönsten Zeiten verbringen. Kuscheln, spazieren gehen, spielen, beim wachsen zuschauen…bis zum nächsten Schub und bis zum nächsten Weinen… Aber zumindest ist man gerüstet, oder denkt es.

Zu Lebensretter- Teil 1-Wickeln und Schnupfennase-  geht es übrigens hier entlang 🙂

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ein viertel Adventskalender…oder…unser Übungs-Weihnachten…

ein viertel Adventskalender…oder…unser Übungs-Weihnachten…

ich muss gestehen, dass die Weihnachtszeit, oder die Vorweihnachtszeit mich dieses Jahr fast überrennt. Sicher liegt das auch daran dass ich so viel anderes im Kopf habe. Gerade war doch noch Sommer oder? Muss man sich denn wirklich Zeit nehmen um in weihnachtliche Stimmung zu kommen? Früher gab es nichts schöneres für mich als schon im September die Tage zu zählen bis endlich Weihnachten ist. Mittlerweile verpasse ich es beinahe und dabei liebe ich diese Zeit doch so sehr. Ich frage mich wie das alles in Zukunft für uns laufen wird. Man sagt ja immer, Weihnachten wird erst mit Kindern richtig schön und ja ich muss sagen…ich freue mich wahnsinnig drauf, mit dem kleinen Plätzchen zu backen und alles zu dekorieren. Das Haus duftet nach Kakao und alles ist auch ein bisschen kitschig. Wie in den schlechtesten Weihnachtsfilmen eben. Zumindest stelle ich mir das so vor. Weihnachten so richtig zu zelebrieren finde ich großartig. Dabei geht es nicht um tolle Geschenke oder um die schönste/angesagteste Deko sondern eigentlich darum am Ende des Jahres viel wertvolle Zeit mit seinen liebsten zu verbringen. Besinnlich soll es eben sein. Sicher ist man immer weit von der Wunschvorstellung entfernt und irgendwie streiten an Weihnachten ja doch immer alle. Aber ich werde zumindest mein bestes geben unserer Familie bombastisch tolle Weihnachen zu geben. Und zwar jedes Jahr. Solange jeder sein bestes gibt ist doch sowieso alles wunderbar. Mehr geht dann eben nicht.

Dieses Jahr lassen wir es aber nochmal ruhig angehen. Mit nicht ganz so viel Tam Tam… Wir müssen ja eigentlich immer noch ankommen in unserer neuen Familiensituation und so wirklich was mitbekommen würde der kleine von dem ganzen Kitsch eh nicht 🙂 Wir üben also dieses Jahr noch ein bisschen für den Erstfall. Unser Übungs-Weihnachten für nächstes Jahr (wenn der kleine dann Laufen kann).

Auf einen Adventskalender möchte ich aber auf keinen Fall verzichten! Ich bastle immer gerne „Familienadventskalender“. Für meinen Mann und mich und wir wechseln uns dann im Türchen aufmachen ab (ich weiss zwar was drin ist aber da freue ich mich dann um so mehr). Unser Söhnchen spielt erst ab nächstes Jahr mit, wenn Übungs-Weihnachten vorbei ist . Das Problem mit Adventskalendern ist, dass es aber ein wirklich großer Aufwand ist 24 Türchen/Säckchen oder was auch immer zu füllen. Mit Liebe und Kreativität. Hübsch soll es auch noch sein. Also habe ich meistens resigniert und dann doch nach und nach die Türchen/Säckchen gefüllt. Obwohl ich mir immer fest vorgenommen habe vor dem 1. alles fertig zu bekommen. Ich weiss man könnte da besser organisiert sein und vielleicht bin ich das auch irgendwann. Dieses  Jahr mache ich mir da nichts vor und beschliesse, sie nicht alle sofort zu füllen. So einfach.  Das nimmt mir den Stress alles gleich perfekt machen zu wollen und gibt mir Zeit für Ideen. Und generell Zeit.

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Es gibt also einen Etappen-Adventskalender. Tag 1-7, Tag 8-14, Tag 15-21, Tag 22-24. Jede Woche hat ihr eigenes Thema. Für den Adventskalender habe ich dieses Mal einfach kleine Gewürzgläser benutzt. Man kann sie mit allen möglichen Leckereien bestücken und auch hübsch platzieren.  In die Gläser packe ich noch ein bisschen zerknülltes Butterbrotpapier um meine kleinen Naschereien ein wenig fest zu halten. Dann noch Kordel drum rum und ein kleines Schild mit dem Tag. Und siehe da….so schnell ist ein Adventskalender gebastelt (zumindest 1/4 Adventskalender 🙂 )

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Da ich aber beschlossen habe, erst weihnachtlich zu dekorieren wenn ich wirklich in Stimmung bin (dafür brauche ich noch ein paar schlechte (kitschige) Weihnachtsfilme) gesellt sich der Etappen-Aventkalender relativ unspektakulär auf unser Sideboard. Ohne sonstige Deko… Wir üben ja auch dieses Jahr noch 🙂

Was drin ist…dazu demnächst mehr…und psssst…nicht weiter sagen!

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der perfekte Morgen…und jede Menge Buchweizen-Granola…

der perfekte Morgen…und jede Menge Buchweizen-Granola…

ein perfekter Montagmorgen:

er startet früh, nach einer ausgiebigen Dusche mit einem ausgewogenen leckeren Frühstück und einer Zeitung. Im besten Fall bringt er noch Zeit mit um in Ruhe zu Frühstücken und in der neuen Woche anzukommen. In meinem Szenario des perfekten Montag Morgens schläft mein Baby noch ein Weilchen und ich kann danach sogar noch ein bisschen aufräumen, Wäsche waschen, Rechnungen sortieren oder sonst was.

Mein Start in die Woche sah heute ein wenig anders aus:

um 6:30 lag ein leicht nörgeliges Baby neben mir und wollte bespasst werden. Nach dem obligatorischen Check nach der Windel war klar…Baby nass…muss gewickelt werden. Nach dem Wickeln war klar…ok kleiner Mann lässt sich nicht ablegen und will auch nicht mehr schlafen. Also wird später geduscht. Ab in die Küche zum einhändigen Kätzchen füttern (man glaubt nicht wie schwer es ist Nassfutter mit einer Hand zu öffnen) um dann doch endlich zu meinem liebsten Teil des Tages zu kommen 🙂 Frühstück! Denn egal wie der Morgen gestartet hat und was alles schief gelaufen ist, Frühstück ist immer toll.

Ich bin wirklich eine ausgiebige Frühstückerin. Dass lasse ich mir nur in ganz seltenen Fällen nehmen. Zum einen weil ich in der Früh wirklich Hunger habe, zum anderen weil ich wirklich finde dass es einen Tag so viel besser machen kann wenn man schön frühstückt. Ausserdem fühlt man sich gleich viel fitter und energiegeladener.  Ich kann ohne Probleme Mittag und Abendessen ausfallen lassen wenn es sein muss, aber beim Frühstück mache ich keine Kompromisse! So wichtig wie mir das Frühstücken an sich ist, so wichtig ist mir natürlich auch was ich esse. Ich befasse mich ja schon lange mit einer gesunden, ausgewogenen Ernährung. In der Schwangerschaft und Stillzeit lege ich darauf aber nochmal besonders grossen Wert. Da man aber als frische Mami wirklich keine Zeit hat grosse Geschütze aufzufahren und die Zubereitung des Frühstück maximal eine Minute benötigen darf, musste eine Lösung her. Klar was jetzt kommt:

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ein super leckeres Granola.

Die Herstellung ist so einfach und schnell dass ich wirklich nicht mehr einsehe auf die viel zu teueren gekauften Varianten zurück zu greifen von denen man erst mal 90 % aussortieren muss weil sie so viel Zucker enthalten (und Rosinen). Ausserdem mache ich immer eine riesige Menge auf ein Mal sodass ich nur alle paar Wochen frisches Granola backen muss.

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Hier das Rezept:

  • 300 g kernige Haferflocken
  • 400 g Buchweizen
  • 300 g Kürbiskerne
  • 400 g Sonnenblumenkerne
  • 200 g Mandeln
  • 300 g Leinsamen (geschrotet)
  • 200 g Kokosraspel
  • 1 TL Salz
  • 5 EL Kokosöl
  • 2 Bananen
  • 4 EL Ahornsirup

nach dem Backen:

  • 200 g Gojibeeren
  • 100 g getrocknete Kokoschips

Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Alle trockenen Zutaten vermengen. Bananen mit einer Gabel zerdrücken und mit Öl und Sirup vermischen . Die trockenen Zutaten mit dem Bananenbrei mit den Händen zu einer körnigen, etwas feuchten Masse verkneten.

Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und Masse darauf verteilen. Man kann die Bleche auch nach einander Backen. Ca. 20 min im Ofen rösten. Zwischendurch einmal gut durch mischen.

Auskühlen lassen und anschließend Gojibeeren und Kokoschips untermengen.

Das Granola hält sich 4-6 Wochen und das schöne ist dass man alle möglichen Zutaten zugeben kann. Bei uns gibt es das Granola mehr oder weniger als Topping. Ich verwende Jogurt oder Hafermilch, gebe Chiasamen und Obst dazu und oben drüber das Granola. Als kleines Extra streue ich noch ein paar Kakaonibs und manchmal noch extra Gojibeeren und getrocknete Früchte drauf….fertig das perfekte Frühstück.

Das gibts dann nach einem vielleicht nicht ganz so malerischen Start in den Tag, zur Wochenendzeitung (hab ich natürlich nicht mal angefasst am Wochenende) mit Baby und Spielzeug im Arm.

Aber ganz ehrlich: perfekter und schöner kann ich mir einen Montag (jeden) Morgen gerade eigentlich nicht vorstellen 🙂

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Lebensretter im Babyalltag- Teil 1 oder…Wickeln und Schnupfennase leicht gemacht…

Lebensretter im Babyalltag- Teil 1 oder…Wickeln und Schnupfennase leicht gemacht…

nun sitze ich hier und schreibe mit Baby im Arm zu „Babyeinschlafmusikaufyoutube“einen Blogpost. Mittlerweile habe ich das „einarmistimmerbelegt“ Phänomen nicht nur hingenommen sondern sogar ein bisschen perfektioniert und ich muss ehrlich zugeben, es macht einen schon ein bisschen stolz wenn man Frühstücken, Zeitung lesen, Baby füttern, Katzen schimpfen..alles gleichzeitig kann 🙂

Der kleine Knopf ist nun dreieinhalb Monate und hat uns voll und ganz in Beschlag genommen. Wir haben uns aber auch in Beschlag nehmen lassen, denn es gibt kaum etwas schöneres. Wir haben schon so einiges hinter uns, haben uns im Kreißsaal zum Umzug entschieden und krank war der kleine auch schon. Da kommt man nicht ohne ein paar kleine Lebensretter aus. Alles alltägliche Dinge, die uns aber das Leben so unendlich leichter gemacht haben!

Allen voran wäre da natürlich:

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unsere Schildkröte!! Ich habe dieses nette Wesen schon in der Schwangerschaft gekauft und nie, niemals hätte ich gedacht dass sie uns so hilft. Der kleine Mann hatte am Anfang ziemliche Angst vor dem Wickeln. Diese Schildkröte macht Meeresgeräusche und taucht alles in ein schönes blaues Licht mit sanften Wellen. Wahnsinn hat das gut funnktioniert und nach einiger Zeit war Wickeln seine Lieblingsbeschäftigung 🙂 Ob deshalb die Windeln immer so voll sind kann ich nicht sagen.

Nicht ganz so hübsch aber mindestens genauso wichtig und ebenso Lebensretter in Sachen Angst vor dem Wickeln:

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die Wärmelampe. Ich habs ja nicht geglaubt und habe deshalb auch keine vorher angeschafft (unser Baby ist sogar im Hochsommer geboren) aber den kleinen ist wohl wirklich kalt und diese Lampe schafft ein wollig warmes Gefühl auf der Haut. In einem dunklen Zimmer in Verbindung mit der Schildkröte perfekt. Wir haben Abends dann gar kein weiteres Licht mehr angemacht. Der Heizstrahler leuchtet rötlich und die Schildkröte taucht alles in ein meeresblau. Aus Babysicht anscheinend wunderschön.

Eine gute Investition waren für uns auch:dsc_0039

Plazentaglobulis. Ja ich weiss, hierüber streiten sich die Geister. Die einen glauben nicht an die Wirkung von Globulis, die anderen schwören darauf. Ich bin ein Freund der Alternativmedizin und vor allem möchte ich zumindest den natürlichen Weg nicht unversucht lassen. Als meine Hebamme mir von Plazentaglobulis erzählt hat, war ich sofort begeistert. Prinzipiell kann man Plazentaglobulis nämlich bei allen möglichen Beschwerden einsetzen und zwar für Kind UND Mutter! Die Herstellung war denkbar einfach, ich habe ein Nosodenstartset bestellt (bei der Engel Apotheke Freiburg). Dies enthält ein kleines Röhrchen welches mit zur Entbindung genommen wird. Nach der Entbindung wird dann ein erbsengrosses Stück der Plazenta in das Röhrchen gegeben. Anschliessend verpackt wieder zurück geschickt. Zwei Wochen später hatte ich jede Menge Globulis in den verschiedensten Potenzen. Ich kann jedem nur empfehlen sich dahingehend zu informieren, falls mal wieder eine Geburt ins Haus steht 🙂

Wo wir nun schon bei Krankheiten und kleinen Beschwerden sind: ja wir hatten schon den ersten Schnupfen. Eigentlich war die gesamte Familie krank. Mama, Papa und Kleinknöpfchen alle mit Schniefenase zu Hause. Was für eine Herausforderung wenn man sich eigentlich ausruhen möchte und muss aber nicht so wirklich kann. Normalerweise greife ich dann gerne zu Transpulmin Salbe und einer Ibuprofen. Aber nein nein….nicht in der Stillzeit und erst recht nicht mit Baby! Die starken Ätherischen Öle der Transpulmin Salbe wirken auf die Schleimhäute des Babys, selbst wenn sie nur im selben Raum sind! Also Alternativen suchen 🙂

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Engelwurzbalsam und Thymian Myrte Balsam waren also unsere besten Freunde! Den Engelwurzbalsam haben wir uns und dem kleinen auf und unter die Nase aufgetragen. Somit ging das Atmen schon mal leichter, mit dem Thymian Myrte Balsam haben wir uns eingerieben…was für Erleichterung. Leider war das Näschen unseres kleinen Mannes wirklich sehr verstopft. Vor allem Nachts. Die kleinen Menschchen können ja leider nicht einfach so schnäuzten. Sehr gut hat da auch Kochsalzlösung und Muttermilch geholfen, welche wir im mit einer kleinen Spritze in die Nase gegeben haben. Das hat alles flüssiger gemacht und es kam leichter raus.

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Am Ende des Tages hat aber eins immer am besten geholfen: Viiiiiiiel Liebe und Zuwendung! Man vergisst manchmal wie neu, aufregend und auch beängstigend unsere Welt für die kleinen sein muss.

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Da geben dann viele Kuscheleinheiten mit Mama und Papa die Sicherheit sich in Ruhe entwickeln zu dürfen! Mama sucht währenddessen einfach weiter nach kleinen Lebensrettern die den Babyalltag einfacher machen! Die gibts dann in Teil 2 🙂

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Vorstellungen vs. Realität…oder…jetzt bin ich Mama…

Vorstellungen vs. Realität…oder…jetzt bin ich Mama…

ja, ich hatte es schon erwartet, nein eigentlich war mir ganz bewusst dass sich alles ändern wird.  Bevor sich etwas so grundlegendes im Leben ändert wird man ausserdem sowieso zugeschüttet mit Warnungen, Ratschlägen und gut gemeinten Tips. Von daher waren wir gut vorbereitet, dachten wir. In welcher Art und Weise alles anders wird, wie intensiv und grundlegend alles sein kann, davon hatte ich keine Vorstellung.

1.

Die gesamte Schwangerschaft habe ich als völlig natürlich, gar nicht so sehr aufgeregt und nahe dem Normalzustand erlebt. Das hatte ich mir völlig anders vorgestellt. Aber wenn es dann so ist, funktioniert es einfach so, ohne viel dazu tun. Ohne viel Tam Tam, Ramba Zamba oder sonst was.  Sicherlich hatte ich auch Glück mit meiner Schwangerschaft aber insgesamt kann ich sagen, dass viele Dinge im Nachhinein betrachtet viel entspannter sind als man oder ich es mir vorgestellt habe. Eine schöne Erkenntnis, denn sie zeigt mir dass ich auch in Zukunft entspannter an Dinge heran gehen kann und manche Sachen einfach passieren lassen kann. Viel kann man meist eh nicht ausrichten und ein gewisses Vertrauen tut in vielen Lebenslagen nicht nur gut sondern lässt einen auch leichter durch Schwierigkeiten gehen.

2.

So war es dann auch mit der Geburt. In meiner Vorstellung war die Geburt ein Ereignis, dass sich (und dass obwohl ich nicht naiv bin) schon fast Hollywoodreif ankündigt und man hyperemotional durch die schweren Strapazen der Geburt geht. Obwohl die Geburt unseres Sohnes aufgrund verschiedener Gegebenheiten wirklich schwierig war, machte am Ende doch alles Sinn und als er dann da war…war alles wie weg geblasen (ja sie war wirklich schwierig….) .

 3.

Und nun…naja plötzlich ist dann alles anders. Man ist Mutter und es fühlt sich an als wäre es schon immer so. Die Zeit rennt vorbei und in den ersten Wochen ist und lebt man nur noch Mama sein. Ich kann noch nicht einschätzen wie es ist wenn die Kinder größer sind aber aktuell ist die Babytrage mein bester Freund, denn die erlaubt es mir auch mal was zu schreiben, naja oder zu essen…naja oder sich teilweise überhaupt zu bewegen. Zwischenzeitlich fragt man sich, wie man alles unter einen Hut bekommt aber die Frage ob man sich überfordert fühlt kommt irgendwie nicht auf, denn viel Zeit darüber nachzudenken bleibt nicht. Das wurde mir zwar immer wieder gesagt, und ich hatte schon damit gerechnet dass man nur noch am wickeln, stillen, bespaßen, beruhigen und ins Bett bringen ist, jedoch hatte ich mir dass tatsächliche Ausmaß nicht ausmalen können 🙂

4.

Eine hier eher untergeordnete, dennoch nicht zu verachtende Tatsache konnte ich mir auch nicht vorstellen. Mir ist es plötzlich relativ egal was der kleine an hat. Das hört sich jetzt vielleicht blöd an…aber in meiner Vorstellung wollte ich ihn schon immer besonders niedlich kleiden, wollte seine Sachen mit Bedacht auswählen und ihm jeden Tag ein anderes hübsches Ensemble anziehen. Einfach weil ich Spass dran habe. Nun ist das kleine Knöpfchen da und ehrlich gesagt sieht sowieso alles niedlich aus…ich hätte mir also im Vorhinein wesentlich weniger Gedanken darüber machen können was ich dem kleinen so anziehen werde wenn er da ist und einfach ganz gelassen nur die schlichten Bodys wählen können.

5.

Nie hätte ich mir vorstellen können wie viele Windeln Bodys und Spucktücher ich an einem Tag brauche 🙂

6. 

Dann kommt nach ein paar Wochen dieses Lächeln. Dieses erste Lächeln dass dich alles vergessen lässt….dieses erste kleine Lächeln dass dich am liebsten in die Welt schreien lassen würde…Bekommt Kinder!!! Unbedingt!!! Die Freude, das Glück und die Liebe die man in diesem Moment für das kleine Bündel Leben entfindet, ja vor allem die habe ich mir wirklich nicht vorstellen können…nicht im Ansatz!

Wie wichtig diese Schildkröte mal für uns werden würde… davon hatte ich auch keine Vorstellung 🙂 aber dazu demnächst mehr!

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was ein Filzkugelteppich mit grünen Smoothies zu tun hat…und mit Origami? **

was ein Filzkugelteppich mit grünen Smoothies zu tun hat…und mit Origami? **

…eigentlich nicht viel könnte man meinen. Gut ich muss zugeben, so ein sattes grün wie in einem leckeren grünen Smoothie macht irgendwie Lust auf Farbe…Farbe…Farben…Kugeln…Filz? Aber Origami? Neeee passt nicht…

In meinem Fall liegt es irgendwie viel weiter auseinander und gleichzeitig ist es doch ganz naheliegend. Mein neuer Filzkugelteppich von Sukhi liegt nämlich hier:

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und zwar in unserem zukünftigen Babyzimmer 🙂 🙂 🙂

Jaaaa in nicht allzu langer Zeit wird es ein weiteres Familienmitglied geben. Wir freuen uns wahnsinnig und zählen die Tage (Stunden). Manchmal wache ich auf und kann kaum glauben dass da bald noch ein kleines Wesen sein wird. Da ich mittlerweile auch schon im Mutterschutz bin habe ich aber wieder mehr Zeit für viele neue Beiträge hier auf dem Blog. Ausserdem kann ich mich so schön davon ablenken wie aufgeregt ich bin… furchtbar diese Warteei!

Sicherlich kommen hier künftig ein paar Babythemen dazu, wär ja zu schade wenn nicht. Ausserdem möchte ich immer mal wieder die ein oder andere Errungenschaft zeigen, oder leckere Rezepte für die ganze Familie.

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Der kleine Panda, das erste was ich für unser zukünftiges kleines gekauft habe hat sichs auch schon gemütlich gemacht…(genauso wie meine Katzen, deswegen sieht man leider ein paar Haare auf dem Teppich). Die Origami-Kraniche sind das erste was ich für unser neues Familienmitglied gebastelt habe… wenn alles fertig ist, sollen die Kraniche mal ein hübsches Mobile bilden.

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Mit einem Filzkugelteppich habe ich schon länger geliebäugelt. Eigentlich sollte er mal ins Esszimmer…naja manchmal kommt halt einfach was kleines dazwischen :-). Als ich ihn nämlich dann von Sukhi bekommen habe (ich habe diesen hier) war mir sofort klar, der muss ins neue Kinderzimmer! Da haben die anderen Räume einfach keine Chance gehabt, vielleicht verschiebt sich mit so einer Schwangerschaft aber auch einfach so manche Priorität.

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Der Teppich macht richtig gute Laune, es fühlt sich wirklich toll an wenn man drauf steht und sicher macht es Babys einen heiden Spass drauf rum zu krabbeln. Ausserdem hat er eine wunderbare Qualität. Die Teppiche werden von Hand in Nepal, von einer Person hergestellt. Sukhi garantiert hervorragende Arbeitsbedingungen kümmert sich um die Mitarbeiter und verwendet selbstverständlich ausschließlich natürliche Materialien. Diese Teppiche kann man also wirklich mit einem guten Gefühl kaufen und wie in unserem Fall, auch ins künftige Babyzimmer legen. Ein echter Tip fürs Kinderzimmer! Hier könnt ihr euch ein Video zu den Teppichen anschauen. Ich finde sie wirklich großartig.

So, Filzkugelteppich und Origami-Kraniche passen also zusammen…aber was hat aber der Teppich mit grünen Smoothies zu tun? Na ja, ziemlich zeitgleich zur neuen Babyzimmereinrichtung kam die Lust auf viel frisches grünes, gesundes. Auch wenn jetzt also ein bisschen viel aufeinander kommt will ich es nicht missen auch in diesem Beitrag ein kleines Rezept zu posten. Prioritäten und so.

Ansonsten macht ja auch die Überschrift keinen Sinn… (und die Kraniche wollten unbedingt auch mit in den ersten Babypost)

Ausserdem liegt das Thema Schwangerschaft mit allem drum und dran für mich ganz nah beim Thema Ernährung. In kaum einer Zeit ist es wichtiger darauf zu achten was man zu sich nimmt. Manchmal vergisst man dass in dem ganzen Zauber so einer Schwangerschaft (ich will jetzt nicht davon anfangen was ich gerade alles vergesse). Wenn man sich aber einfach mal vor Augen hält was alles in den Schwangerschaftsmonaten passiert und wie die Ernährung auch maßgeblich dazu beiträgt einen gesunden Menschen zu produzieren fällt es einem gleich viel leichter.

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Daher gibt es bei mir jeden Morgen einen richtigen Vitaminkick mit grünen Smoothies. Durch das pürrieren des grünen Blattgemüses kann man die Nährstoffe viel besser auf nehmen und nach ein paar Wochen fühlt man sich richtig fit und energiegeladen. Mir haben die Smoothies geholfen meine Verdauung, die durch die Schwangerschaft quasi nicht vorhanden war, wieder in den Gang zu bringen und dass allein war schon ein riiiesiger Pluspunkt.

Eigentlich kann man alles mögliche mit hinein mixen. Mittlerweile besteht mein liebster Smoothie aber ganz schlicht aus folgenden Zutaten:

2 Hände  Wildkräutersalat (gibt es auf Märkten)

1 Hand Babyspinat

1 Hand Rucola-Salat

1 grüner Apfel oder anderes Obst

Saft einer Zitrone

Das ganze einfach in den Mixer geben und so viel Wasser zugeben bis der Salat fast bedeckt ist. Mixen und fertig 🙂

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Ich bereite die Smoothies gerne auf Vorrat zu und fülle sie in eine Flasche. 1-2 Tage halten sie sich im Kühlschrank und eiskalt schmecken sie mir sowieso am besten. Ausserdem hat man immer was für den kleinen Hunger zwischen durch.

So nun werde ich dass selbe machen wie mein Kätzchen…ein bisschen vor-schlafen bzw. vor-ausruhen damit ich genügend Energie habe für die spannende Zeit die bald auf uns zu kommt…und wenn das nicht klappt gibt es zur Not ja immer noch grüne Smoothies und Teppiche die so farbenfroh sind dass man gleich viel wacher wird. In der Theorie funktionierts zumindest 🙂

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**dieser Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Sukhi entstanden.