der perfekte Morgen…und jede Menge Buchweizen-Granola…

der perfekte Morgen…und jede Menge Buchweizen-Granola…

ein perfekter Montagmorgen:

er startet früh, nach einer ausgiebigen Dusche mit einem ausgewogenen leckeren Frühstück und einer Zeitung. Im besten Fall bringt er noch Zeit mit um in Ruhe zu Frühstücken und in der neuen Woche anzukommen. In meinem Szenario des perfekten Montag Morgens schläft mein Baby noch ein Weilchen und ich kann danach sogar noch ein bisschen aufräumen, Wäsche waschen, Rechnungen sortieren oder sonst was.

Mein Start in die Woche sah heute ein wenig anders aus:

um 6:30 lag ein leicht nörgeliges Baby neben mir und wollte bespasst werden. Nach dem obligatorischen Check nach der Windel war klar…Baby nass…muss gewickelt werden. Nach dem Wickeln war klar…ok kleiner Mann lässt sich nicht ablegen und will auch nicht mehr schlafen. Also wird später geduscht. Ab in die Küche zum einhändigen Kätzchen füttern (man glaubt nicht wie schwer es ist Nassfutter mit einer Hand zu öffnen) um dann doch endlich zu meinem liebsten Teil des Tages zu kommen 🙂 Frühstück! Denn egal wie der Morgen gestartet hat und was alles schief gelaufen ist, Frühstück ist immer toll.

Ich bin wirklich eine ausgiebige Frühstückerin. Dass lasse ich mir nur in ganz seltenen Fällen nehmen. Zum einen weil ich in der Früh wirklich Hunger habe, zum anderen weil ich wirklich finde dass es einen Tag so viel besser machen kann wenn man schön frühstückt. Ausserdem fühlt man sich gleich viel fitter und energiegeladener.  Ich kann ohne Probleme Mittag und Abendessen ausfallen lassen wenn es sein muss, aber beim Frühstück mache ich keine Kompromisse! So wichtig wie mir das Frühstücken an sich ist, so wichtig ist mir natürlich auch was ich esse. Ich befasse mich ja schon lange mit einer gesunden, ausgewogenen Ernährung. In der Schwangerschaft und Stillzeit lege ich darauf aber nochmal besonders grossen Wert. Da man aber als frische Mami wirklich keine Zeit hat grosse Geschütze aufzufahren und die Zubereitung des Frühstück maximal eine Minute benötigen darf, musste eine Lösung her. Klar was jetzt kommt:

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ein super leckeres Granola.

Die Herstellung ist so einfach und schnell dass ich wirklich nicht mehr einsehe auf die viel zu teueren gekauften Varianten zurück zu greifen von denen man erst mal 90 % aussortieren muss weil sie so viel Zucker enthalten (und Rosinen). Ausserdem mache ich immer eine riesige Menge auf ein Mal sodass ich nur alle paar Wochen frisches Granola backen muss.

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Hier das Rezept:

  • 300 g kernige Haferflocken
  • 400 g Buchweizen
  • 300 g Kürbiskerne
  • 400 g Sonnenblumenkerne
  • 200 g Mandeln
  • 300 g Leinsamen (geschrotet)
  • 200 g Kokosraspel
  • 1 TL Salz
  • 5 EL Kokosöl
  • 2 Bananen
  • 4 EL Ahornsirup

nach dem Backen:

  • 200 g Gojibeeren
  • 100 g getrocknete Kokoschips

Ofen auf 200 Grad Umluft vorheizen. Alle trockenen Zutaten vermengen. Bananen mit einer Gabel zerdrücken und mit Öl und Sirup vermischen . Die trockenen Zutaten mit dem Bananenbrei mit den Händen zu einer körnigen, etwas feuchten Masse verkneten.

Zwei Backbleche mit Backpapier auslegen und Masse darauf verteilen. Man kann die Bleche auch nach einander Backen. Ca. 20 min im Ofen rösten. Zwischendurch einmal gut durch mischen.

Auskühlen lassen und anschließend Gojibeeren und Kokoschips untermengen.

Das Granola hält sich 4-6 Wochen und das schöne ist dass man alle möglichen Zutaten zugeben kann. Bei uns gibt es das Granola mehr oder weniger als Topping. Ich verwende Jogurt oder Hafermilch, gebe Chiasamen und Obst dazu und oben drüber das Granola. Als kleines Extra streue ich noch ein paar Kakaonibs und manchmal noch extra Gojibeeren und getrocknete Früchte drauf….fertig das perfekte Frühstück.

Das gibts dann nach einem vielleicht nicht ganz so malerischen Start in den Tag, zur Wochenendzeitung (hab ich natürlich nicht mal angefasst am Wochenende) mit Baby und Spielzeug im Arm.

Aber ganz ehrlich: perfekter und schöner kann ich mir einen Montag (jeden) Morgen gerade eigentlich nicht vorstellen 🙂

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Fizzlike goes Superfood…

Fizzlike goes Superfood…

unfassbar…jetzt ist schon fast ein Jahr vergangen seitdem ich hier das letzte Mal geschrieben habe!

Viel ist passiert in dem letzten Jahr. Nein…ich habe sie nicht beendet, meine „Reise durch die Welt der Geschmäcker“.  Ich habe auch nicht plötzlich ein völlig anderes Hobby oder lasse mich einfach vom Fernsehr berieseln und esse dabei Pizzaburger (was für eine Erfindung) statt zu kochen, zu backen oder zu fotografieren 🙂

Nein ich habe einfach mal wieder (wirklich schon wieder) meine Ernährung komplett auf den Kopf gestellt und mir dafür und für das Erproben verschiedenster Gerichte ausgiebig Zeit genommen (soll ja alles Hand und Fuss haben was ich hier poste).

Als ich dass das erste Mal getan habe, (für die die diesen Beitrag vor den ersten Beiträgen lesen, ja…das gabs schonmal 🙂 ), habe ich überhaupt erst angefangen mich ausgewogen und gesund, zumindest mehr oder weniger, zu ernähren. Ich habe meine Liebe fürs Kochen und Backen entdeckt und mit voller Passion alles mögliche ausprobiert. Je länger ich mich dann mit Gewürzen Kräutern, Ölen und all den wunderbaren Zutaten beschäftigt habe, desto mehr wollte ich über sie wissen. Nicht nur dass, ich wollte auch wissen was sie in meinem Körper bewirken.

Ganz schnell wurde mir klar dass bestimmte Lebensmittel einfach nicht gut für unseren Körper sind (zB. Industriezucker) und andere wiederum sehr gut. Sehr sehr gut sogar!

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Mittlerweile verzichte ich auf auf Industriezucker und meide verarbeitete Lebensmittel. Selbstverständlich gibt es immer wieder Ausnahmen aber die sind zum Glück einfach nicht mehr die Regel.

Ich baue täglich verschiedene Superfoods wie Maca, Gojji Beeren, Chiasamen, oder Rohkakao in meine Ernährung ein, pflanze meine eigenen Kräutuer und Tomaten an. Ich merke regelrecht wie gut es meinem Körper tut. Heißhunger auf den Schokoriegel am Nachmittag gibt es nicht mehr 🙂 (und das hätte ich wirklich nicht gedacht).

Bei einer gesunden ausgewogenen Ernährung geht es wie ich finde nicht darum, einen strikten Ernährungsplan zu befolgen oder sich strenge Regeln aufzuerlegen. Vielmehr geht es um dass Bewusstsein seinem Körper mit dem „Treibstoff“ den wir zuführen etwas gutes zu tun. Und das macht wirklich riesigen Spass und ist vor allem gar nicht schwer.

Zum Start gibts nochmal mein aller aller erstes Rezept in dem ich Superfood verwendet habe.

Mein leckerstes Chia-Frühstückspudding-wach-mach-Rezept .

Chiasamen, ja die gehören immernoch zu meinen Favoriten…mmmhh..

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Ich freue mich auf jeden Fall meine Rezepte die ich über das letzte Jahr erprobt habe mit euch zu teilen und  mit euch noch viel dazu zu lernen!

Liebe Grüße und bis ganz bald!

Fizz