Fizzlike Weihnachtsmenü…vegetarisch und gesund!!! Süßkartoffel-Kürbis-Kokos- Ingwer Suppe, Kichererbsen- Nussbraten und Walnuss-Olivenöl Brownies mit Rotwein Ganache…

Fizzlike Weihnachtsmenü…vegetarisch und gesund!!! Süßkartoffel-Kürbis-Kokos- Ingwer Suppe, Kichererbsen- Nussbraten und Walnuss-Olivenöl Brownies mit Rotwein Ganache…

Wahnsinn…jetzt steht Weihnachten wirklich unmittelbar vor der Tür. Es wird unser erstes Weihnachten zu dritt sein und vor allem mein erstes Weihnachten als Mami. Da kommt gleich ein ganz anderes Gefühl auf. Zumindest ist das bei mir so. Früher habe ich immer gesagt: “ Weihnachten wird erst so richtig schön wenn Kinder da sind“ Irgendwie gehört das für mich einfach zusammen. Also will ich dass dieses Jahr besonders schön für uns wird. Gleichzeitig will ich mir nicht zu viel Stress machen…man soll es ja geniessen!

Da mein Mann bis zum 25.12 fastet (bei den Griechen geht die Fastenzeit so lange), gibt es bei uns am Heiligen Abend immer etwas vegetarisches. Dazu kommt dass ich mir zwar den Bauch voll schlagen will, ich aber dennoch darauf achte, dass das Weihnachtsessen gesund ist. So braucht man erst gar keine guten Vorsätze an Silvester. Also gibt es richtig viel Gemüse in Verbindung mit Nüssen, gutem Olivenöl und jeder Menge Wein 🙂

Zur Vorspeise wird es eine Süßkartoffel-Kürbis-Kokos-Inger-Suppe geben…puhh…ist das lang 🙂

dsc_0354

Als Hauptgericht wird es diesmal einen vegetarischen Kichererbsen-Nussbraten, dazu Avocado und eine sämige Rotweinsoße geben.

dsc_0270

Zum Nachtisch gibt es einen Familienklassiker: Walnuss-Olivenölbrownie mit Rotweinganache.

DSC_0097

Abgerundet wird das ganze mit den passenden Weinen**.  Als Aperitif wird es einen Canella Prosecco Spumante geben, zur Vorspeise einen 2015er Grohsartig vom Weingut Groh, zur
Hauptspeise den Magnifico Fuoco und zum Dessert den Ferreira Tawny Port. Die Weine kamen alle geliefert, von Club of Wine. Einem, wie ich finde, ausgesprochen tollen/ gut sortierten Onlineshop mit vielen nützlichen Infos zu den Weinen.

dsc_0331

Die Weine kommen geliefert und alle Rezepte lassen sich auch vorher vorbereiten sodass man wirklich nicht in Kochstress kommt. Auch wenn Kochen noch so viel Spass macht, unter Zeitdruck muss man an Weihnachten wirklich nicht unbedingt sein!

Das Menü ist für ca. 6-8 Personen. Bei den Rezepten müsste man je nach Gästeanzahl die Menge reduzieren.

Süßkartoffel-Kürbis-Kokos-Ingwer Suppe: 

Man benötigt:

  • Olivenöl
  • 1 Hokkaidokürbis
  • 1 Süßkartoffeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1  kleine (wir haben eine grosse benutzt 🙂 )Ingwer-Knolle
  • 1,5 l Gemüsebrühe
  • 1 Dose Kokosmilch
  • Salz/Pfeffer
  • 1 Zitrone

Kürbis waschen und in kleine Stücke schneiden. Süßkartoffel schälen und ebenso klein schneiden. Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Kürbis und Süßkartoffel zugeben und kurz anbraten. Knoblauch und geschälten Ingwer zugeben und kurz mit anbraten. Mit Gemüsebrühe ablöschen und bei mittlerer Hitze köcheln lassen bis alles weich ist.

Mit dem Pürrierstab pürrieren und mit Kokosmilch aufgiessen. Alles mit Salz, Pfeffer und Zitrone abschmecken. Angerichtet habe ich die Suppe mit schwarzem Salz, Kokossplittern, Mandeln und ein paar Blüten. Fertig 🙂 So schnell geht der erste Gang!

Zur Vorspeise gibt es einen Weißburgunder- Chardonnay,  2015er Grohsartig vom Weingut Groh.

dsc_0371

Bei der Planung eines vegetarischen Hauptgerichts habe ich mir da schon ein bisschen schwerer getan. Es gibt ja zahlreiche Rezepte für Nussbraten. Meistens finde ich diese recht schwer, oder trocken…oder beides. Ich wollte eine lockere, leichte Konsistenz die schön würzig und auf keinen Fall Fad ist. Ausserdem sollte viel frisches Gemüse drin sein. Ich habe also einfach ausprobiert. Raus gekommen ist dieser vegetarische Kichererbsen-Nussbraten. Angerichtet habe ich ihn mit Avocado und einer Rotwein-Orangen-Soße, passend zu Weihnachten.

Kichererbsen-Nussbraten: 

  • 200 g Haselnüsse
  • 100 g Buchweizen
  • 200 g Rauchtofu
  • 1 Zucchini
  • 1 Süßkartoffel
  • 3 Karotten
  • 2 Dosen Kichererbsen (2x 500 g)
  • 5 EL Sojasoße
  • 1 EL Tomatenmark
  • 100 g Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 Eier
  • 1 Schuss Milch
  • 5 EL Leinsamen
  • 5 EL Chiasamen
  • 5 EL Kürbiskerne
  • 100 g Semmelbrösel
  • Salz, Pfeffer

Ofen auf 220 Grad vorheizen. Gemüse und Cheddar raspeln und in eine große Schüssel geben. Haselnüsse, Buchweizen und Tofu in eine Küchenmaschine o.a geben, und auch zu klein Stücken verarbeiten und anschließend in die Schüssel geben. 1 Dose Kichererbsen abgiessen und mit Olivenöl, Knoblauch, Sojasoße und Tomatenmark pürieren und auch in die Schüssel geben. Die andere Dose Kichererbsen auch abgiessen und ganz zur Masse geben. Eier mit Milch verquirlen und mit Leinsamen, Chiasamen, Kürbiskernen und Semmelbröseln in die Schüssel geben. Alles gut vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Masse in zwei Kastenformen geben und anschließend bei 220 Grad ca. 1 Stunde backen.

dsc_0265

Zu dem Nussbraten gibt es eine einfache Rotwein- Orangen-Soße.

  • Olivenöl
  • 2 EL Tomatenmark
  • 200 ml Rotwein (ich habe diesen Portwein von der Nachspeise benutzt)
  • 1 Orange
  • 2 Pflaumen
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 TL Wacholderbeeren
  • 50 ml Sahne
  • Salz/ Pfeffer

Tomatenmark in Olivenöl kurz anbraten, mit Rotwein ablöschen. Pflaumen klein schneiden und mit dem Saft der Orange, dem Lorbeerblatt und Wacholderbeeren zugeben. Ca. 15 min köcheln lassen. Mit Sahne verfeinern und mit Salz und Pfeffer abschmecken.


dsc_0279

Angerichtet wird alles mit Avocado und Kürbiskernen. Da der Braten schon vor Gemüse strotzt braucht man bis auf Avocado und Rotweinsoße nichts mehr dazu finde ich. Ausser natürlich einen guten Wein. Zum Hauptgang gibt es den Magnifico Fuoco, einen aromatischen Primitivo.

Beim Nachtisch greife ich auf einen meiner Klassiker zurück. Einem Walnuss-Olivenöl Brownie mit Rotwein Ganache. Das Rezept dazu findet ihr hier. Der passt durch die dunkle Schokolade und den Rotwein wunderbar zu Weihnachten. Für die Rotweinganache verwende ich ausserdem gleich mal den passenden Wein den es dann auch zum Nachtisch gibt, einen Ferreira Tawny Port. Der Klassische Portwein rundet das Dessert und auch das Menü wunderbar ab.

DSC_0086

dsc_0340

So jetzt steht also das Weihnachtsmenü und die passenden Weine sind auch parat. Brauchen wir also nur noch Ruhe, Frieden und viel Besinnlichkeit damit unser erstes Weihnachten der Knaller wird. Das gute ist auf jeden Fall dass man mit diesem Menü kein schlechtes Gewissen nach der Weihnachtsschlemmerei haben müss …und dass ist doch schon mal viel wert 🙂

 

** dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Club of Wine

 

Kuru Köfte mit Pide…oder..der Wunsch nach Sommer

Kuru Köfte mit Pide…oder..der Wunsch nach Sommer

ein Essen dass bei mir Sommergefühle herbei ruft? Vielleicht Salat…italienische Pizza…selbstgemachtes Eis?

Nein…es sind Köfte..türkische Hackfleisch „Bällchen“ oder „Fleischröllchen“ wie sie liebevoll in der deutschen Übersetzung in meinem Türkischen Kochbuch genannt werden.

Köfte sind das ultimative türkische-Grill-Picknick Essen. Immer dabei! Keine längere Reise..kein Sommer ohne Köfte!

DSC_0207

Und zwar in den verschiedensten Variationen..als Sis Köfte am Spieß oder wie hier als Kuru Köfte (trockene  Köfte), die sich wunderbar vorbereiten lassen und lange schmackhaft bleiben! Auch gerne kalt. Da kann einem sogar in den trockensten Gebieten in der Türkei das Wasser im Mund zusammen laufen…

DSC_0115

Meine Mutter hat früher immer Köfte gemacht wenn wir an den See gefahren sind. Oder einfach mal so…an einem lauen Sommerabend beim grillen. Ein bisschen Gemüse oder Salat dazu.Eine leckere Pide (Weissbrot) ..mhm….Zum Glück habe ich das tolle türkische Kochbuch noch von ihr!

DSC_0938

Kuru Köfte mit Pide:

Köfte:

  • 500 gr. Hackfleisch (ich bevorzuge reines Rind oder Lamm)
  • 100 gr. Zwiebeln
  • 50 gr. Paniermehl
  • 2 EL Petersilie- fein gehackt
  • 1 Ei, verquirlt
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Pul Biber (scharfer gebrochener Paprika)
  • 1 TL Paprikapulver
  • 1 TL schwarzer Pfeffer
  • 1/4 TL Zimtpulver
  • 1/4 TL gemahlener Kümmel
  • 1/4 TL Nelkenpfeffer
  • 1/4 TL getrockneter Tymian

Das Fleisch sollte sehr fein gehackt sein. Eventuell kann man nochmals mit dem Messer durchgehen. Die Zwiebeln über das Fleisch reiben. Paniermehl und Petersilie unterrühren.

Das verquirlte Ei und die Gewürze zugeben und das ganze kräftig  einige Minuten kneten. Zu länglichen Klössen oder Rollen formen.

Man kann die Köfte nun je nach belieben anbraten im Backofen backen oder grillen.

Pide:

  • 500 g Mehl
  • 15 g Salz
  • 3 EL Olivenöl
  • 15 g frische Hefe
  • 20 g Zucker
  • 300 ml lauwarmes Wasser

Das Mehl in eine grosse Schüssel geben, in eine Mulde in der Mitte die Hefe geben. Das Wasser zugeben und das ganze langsam miteinander vermengen. Die weiteren Zutaten zugeben. Alles vermengen und anschliessend kräftig durchkneten bis ein schöner glatter Teig entsteht. Ich mache das gerne mit der Hand, mit der Küchenmaschine funktioniert es aber sicher auch.

Den Teig an einem warmen Ort ruhen lassen bis er etwa die doppelte Größe hat.

Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche mit den Händen durchkneten, dann in  ca. 8 Stücke teilen und zu Kugeln rollen. Die Kugeln leicht mit Mehl bestäuben und mit der Handinnenfläche zu kleinen runden Fladen flachdrücken.

Ein Blech mit Backpapier auslegen und mit etwas Öl bestreichen. Die Fladen darauf legen und im Backofen bei ca. 160 Grad (Umluft) 4-5 min backen, dann wenden und weitere 4-5 min Backen.

Beim herausnehmen sollten die Fladen noch schön weich sein. (Im warmen Zustand in Alufolie packen, dann werden sie nicht hart.

Dazu serviere ich gerne etwas Jogurt mit Minze.

DSC_0948Und bei ein paar Urlaubsbildern aus dem letzten Türkei Urlaub schwelge ich in Erinnerungen warte ich auf den deutschen Sommer…

DSC_0227

DSC_0678

DSC_0085

laue Frühlingsnächte und Falafel-Paninis

laue Frühlingsnächte und Falafel-Paninis

es ist mal wieder soweit…laue Münchner Frühlingsabende/Nächte an denen man einfach stundenlang spazieren gehen möchte…nachdenken..philosophieren über Gott und die Welt.

Bewegung ist im Spiel und alles schreitet voran. Die Natur..der Mensch…die Gedanken..

Frühling! Endlich!

Und obwohl man sich zu dieser wunderschönen Jahreszeit auch von Luft und Liebe ernähren könnte gehört zu einem wunderschönen Frühlingsabend und zu einer noch besseren Nacht was gutes zum Essen wie der süße Duft der Blütenknospen.

Was bietet sich da an..zum eventuell draussen essen oder mitnehmen?

Ein Panini!

Dieses mal ganz vegetarisch mit Falafel..nicht fritiert sondern eher angebraten wie „Burger“…meine neue Lieblingsendeckung auf meiner Reise durch die Welt der Geschmäcker!

DSC_0024

Man benötigt:

Falafel: 

  • 300 Gr Kichererbsen (über Nacht einweichen)
  • 2 TL gemahlener Koriander
  • 2 TL gemahlener Kreuzkümmel
  • 1 Zwiebel fein gehackt
  • 4 Knoblauchzehen fein gehackt
  • 1 EL glatte gehackte Petersilie
  • 1 EL gehackter Koriander
  • 1 TL Curry-Pulver (nach belieben)
  • Salz und Pfeffer nach Geschmack
  • Öl zum anbraten

eingeweichte Kichererbsen abtropfen lasen und zusammen mit den Gewürzen, dem Knoblauch, Zwiebeln und Kräutern mit einer Küchenmaschine zu einem leicht körnigen Brei verarbeiten. Ich nehme hier immer meinen „Zauberstab“ und achte darauf dass es  nicht zu fein wird. Kleine Portionen (je nach gewünschter Größe) nehmen und zu Bällchen oder „Burgern“ formen.

Von jeder Seite goldbraun anbraten

Panini: 

  • Ciabatta oder Paninibrot
  • Bärlauchbutter
  • Büffelmozzarella
  • ein wenig Cheddar (Tip vom Master of Panini)
  • Tomaten
  • Gurke
  • Rucola
  • angebratene Falafel
  • Salz/Pfeffer nach belieben

Brot mit der Bärlauchbutter bestreichen. Falafel , Käse, Tomaten, Gurke undRuccola darauf verteilen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

DSC_0032

Ich mach diese Panini-Sandwiches am liebsten gequetscht…bedeutet auf den Kontaktgrill gepackt und getoastet.

Damit lässt sich auch jeder laue Frühlingsabend geniessen.

DSC_0007

und laue Frühlingsnächte erst recht..

Pasta mit getrockneten und frischen Pilzen

Pasta mit getrockneten und frischen Pilzen

ich muss zugeben..ich gehöre nicht zu den Pasta-Fanatikern…

Im Grunde genommen gab es Pasta bei mir meist nur in Verbindung mit Käse-Soßen oder dem gekauften Pesto aus dem Supermarkt..Das hat sich mittlerweile grundlegend geändert. Zum Glück..

Und so gab es gestern wundervolle Orecchiette mit getrockneten und frischen Pilzen.

Die Kombination der getrockneten mit der frischen Pilz-Variante fand ich sehr spannend.

Zum einen um im direkten Vergleich erkennen zu können was das trocknen der Pilze konsistensmäßig ausmacht. Zum anderen natürlich der Geschmacksunterschied.

DSC_0076

Die Pasta habe ich nicht frisch gemacht, demnächst werde ich aber auch ein Pasta-Rezept vorstellen.

Man benötigt (ca. 4 Portionen):

  • ca. 300 Gr. getrocknete Pilze
  • ca. 300 Gr. frische Pilze
  • Olivenöl
  • 2-3 Zweige frischen Rosmarin
  • Thymian
  • 250 ml Sahne
  • Weisswein
  • 1 Limette
  • ca. 100 Gr. Erbsen (nach belieben)
  • ein paar getrocknete Tomaten (nicht eingelegt
  • Salz-Pfeffer nach belieben

das Rezept ist sehr einfach und kann je nach Geschmack einfach variiert werden.

Vor dem eigentlichen kochen sollte man die getrockneten Pilze mit kochendem Wasser übergiessen und ca. 1 Std einweichen lassen. Das Wasser ist anschliessend bräunlich. Dieses nicht weg schütten, man benötigt es anschliessend für die Soße.

Nudeln wie gewohnt in Salzwasser kochen.

Die  frischen Pilze klein schneiden, in eine Pfanne mit Olivenöl geben, Rosmarin und Thymian waschen, zerkleinern und

mit den frischen Pilzen anbraten. Das ganze mit Weisswein ablöschen und ein wenig einköcheln lassen. Die getrockneten Pilze absieben (Wasser nicht wegschütten) und in die Pfanne geben. Wieder ein wenig einköcheln lassen. Je nach dem wie viel Soße man möchte  mit mehr oder weniger „Pilzwasser“ ablöschen,  ausserdem den Saft einer Limette einträufeln. Die Erbsen hinzu geben und einige Minuten köcheln lassen. Mit Sahne verfeinern und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die abgesiebten Nudeln zu der Soße in  die Pfanne geben.

Getrocknete Tomaten unterrühren. Kurz ziehen lassen..und anrichten.  Nach belieben kann man über die fertige Pasta noch geröstete Walnüsse geben, so hat man noch eine Knackige Komponente in dem Gericht..Guten Appetit!

DSC_0095

Vegetarische Lasagne mit Zucchini und Tomaten

Vegetarische Lasagne mit Zucchini und Tomaten

auf meiner Reise durch die Welt der Geschmäcker habe ich eins gelernt:

Es geht auch ohne Fleisch. Gut sogar.

Und obwohl Lasagne mit Hackfleisch immer eins meiner liebsten Gerichte war…muss ich sagen..ohne Fleisch finde ichs fast besser.

Frischer.

Wer hätte gedacht dass ich sowas mal sage…

Eine Lasagne mit Gemüse…mit Zucchini und Tomaten:

Lasagne

Hier mein Rezept:

  • 4 Zucchini
  • 200 g Kirschtomaten
  • 1 Dose gewürfelte Tomaten
  • 2 Knoblauchzehen
  • Thymian
  • Rosmarin
  • 2 Chili Schoten
  • 500 ml Gemüsebrühe

____________________________

Bechamelsoße

  • 2-3 EL Mehl
  • 40 g Butter
  • 570 ml Milch
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1/2 TL geriebener Muskat
  • 3 EL Parmesan

____________________________

  • ca. 100-150 g. Mozzarella (gerieben)
  • ca. 50 g Parmesan (oder Cheddar)
  • 9 Lasagneblätter (ich habe grüne Spinatlasagneblätter verwendet)
  • Salz/Pfeffer nach belieben

Den Backofen auf 180 Grad (Umluft) vorheizen. Die Zucchini längs in Streifen schneiden, in eine Auflaufform geben, mit Olivenöl beträufeln.

Thymian und Rosmarin zerkleinern und dazu geben.

Ca. 20 min in den vorheheizten Ofen geben.

Tomatensoße

Die Kirschtomaten halbieren. Knoblauch pressen und in einen Topf mit etwas Olivenöl geben. Chilischoten klein schneiden, ebenso in den Topf geben und kurz anbraten. Kirschtomaten, ein wenig Rosmarin und Thymian hinzu geben.

Anschwitzen und anschliessend die Dosentomaten hinzu geben. Kurz köcheln lassen, mit Gemüsebrühe ablöschen. Das ganze kochen bis sich die Tomatensosse reduziert hat. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Bechamelsoße

Für die Bechamelsoße alle Zutaten bis auf den Parmesan in einen Topf geben und unter ständigem rühren zum Kochen bringen. Temperatur reduzieren und ca. 2 min köcheln lassen. Parmesan unterrühren unterrühren bis er geschmolzen und die Soße glatt ist. Das Lorbeerblatt kann dann entfernt werden. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Zucchini streifen aus dem Ofen nehmen.

FotoZuerst ein viertel der Bechamelsoße in eine Auflaufform geben, gefolgt von einem Drittel der Tomatensoße. Ein Drittel der Zucchini streifen darauf verteilen. Das ganze mit einem Drittel Käse bestreuen. Abschliessen mit einer Schicht Lasagneblätter.

Das ganze 2 mal wiederholen und die verschiedenen Komponenten schichten. Mit Bechamelsoße abschliessen. Mit geriebenem Parmesankäse bestreuen und mit ein paar Kirschtomaten-hälften garnieren.

Das ganze für 25-30 min im Ofen goldbraun backen.

Foto

Espresso-Choco-Fudge

Espresso-Choco-Fudge

wie schon erwähnt benötige ich für meine bessere Hälfte oft eine alternative zu den von mir so geliebten fruchtigen Kuchen.

Foto

Die Espresso-Choco-Fudges aus der Zeitschrift Lecker bieten hier super Abhilfe, denn: Sie halten sich ca. 2 Wochen und sind wirklich einfach zu machen!

Ich habe sie ein wenig abgewandelt weil sie mir in der Zeitschrift-Variante zu süß wären.

Man benötigt:

  • 3 EL Espressobohnen (ich habe mehr genommen als im Originalrezept da ich den Kaffegeschmack liebe
  • 250 g Schokolade 70 %
  • 50 g Vollmilchschokolade
  • 1 Dose gezuckerte Kondensmilch (400 g)

Espressobohnen in einen Gefrierbeutel geben und mir einer Teigrolle ein paar mal drüber fahren bis die Bohnen grob zerkleinert sind.

Schokolade grob hacken und in einen Topf mit der Kondensmilch geben. Unter rühren erwärmen bis die Schokolade schmilzt.

Die Masse  ca. 2 cm hoch in eine mit Backpapier ausgelegte Form geben. Es empfiehlt sich hier eine rechteckige oder quadratische Form. Die zerkleinerten Espressobohnen drüber geben.

Foto

Die Masse zugedeckt mind. 8 Std. kalt stellen. (Vorher ist sie zu zäh um sie in Stücke zu schneiden)

Nach der Wartezeit die Masse mit dem Papier aus der Form heben, Papier lösen und in ca. 2 x 2 große Stücke schneiden. Ich habe die Espresso-Choco-Fudges einfach in rechteckig zugeschnittene Back-Papierchen verpackt. So sind sie auch super zu verschenken.

Foto

Steinbeißerfilet mit Rosmarinkartoffeln, Brokkoli-Schoten-Gemüse an Safranbutter-Knoblauch-Zitronen-Soße

Steinbeißerfilet mit Rosmarinkartoffeln, Brokkoli-Schoten-Gemüse an Safranbutter-Knoblauch-Zitronen-Soße

nun,  ich befinde mich gerade auf meiner Reise durch die Welt der Geschmäcker in einer Art „Testphase“ in der ich versuche Geschmäcker einzeln zu erkunden und zu enddecken um sie irgendwann in einem Gericht unterbringen zu können. Wie schon erwähnt, ich habe jahrelang absolut nichts Gemüse oder Salatartiges gegessen.

Foto

Da ich also im Grunde genommen wenig Ahnung und absolut keine Erfahrung von der Zubereitung „organischer Nahrung“ habe, wälze ich mich zurzeit durch Vegetarische Foodblogs und Zeitschriften (über Tipps freue ich mich wahnsinnig) und habe riesigen Spass dabei.

Zurzeit habe ich den Brokkoli für mich enddeckt, gerne auch in der Kombi mit Zuckerschoten. Um diese beiden Zutaten baut sich gerade gerne ein ganzes Mahl auf.

Hier mein Karfreitags „Fisch“ Essen:

IMG-20130330-WA000
Steinbeißerfilet mit Rosmarinkartoffeln, Brokkoli-Schoten-Gemüse an Safranbutter-Knoblauch-Zitronen-Soße

Zuerst macht man sich am besten an die Kartoffeln, da die ca. 30 min im Ofen sein müssen.

Rosmarinkartoffeln: 

  • Kartoffeln (ich habe sehr kleine Kartöffelchen genommen- mit normal grossen geht es auch, dauert nur ein wenig länger
  • Olivenöl
  • Meersalz
  • frischen Rosmarin
  • Thymian

Die Kartoffeln waschen und halbieren. Ein Backblech mit Olivenöl bestreichen, Meersalz und zerkleinerte Rosmarinnadeln  und Thymian darauf verteilen. Rosmarinkartoffeln

Die Kartoffeln mit der Schnittseite nach unten auf dem Backblech verteilen. Ein paar Rosmarinzweige darauf verteilen. Ca 30 min in den Ofen bei ca. 180 Grad. (kommt auf den Ofen an)

Brokkoli-Schoten Gemüse

  • frischer Brokkoli
  • Zuscherschoten
  • Safranbutter (habe ich im Supermarkt gekauft, kann man aber auch gut selbst machen)

Den frischen Bokkoli einfach in einen Topf mit Kochendem Salzwasser geben. Wenn er noch nicht ganz gar ist, die Zuckerschoten zugeben. Noch ca. 2 min kochen lassen bis beides bissfest ist. Das Wasser abschütten. In den Topf mit dem Gemüse ein wenig Safranbutter hinzu geben.  Read more