Fizzlike goes Superfood…

Fizzlike goes Superfood…

unfassbar…jetzt ist schon fast ein Jahr vergangen seitdem ich hier das letzte Mal geschrieben habe!

Viel ist passiert in dem letzten Jahr. Nein…ich habe sie nicht beendet, meine „Reise durch die Welt der Geschmäcker“.  Ich habe auch nicht plötzlich ein völlig anderes Hobby oder lasse mich einfach vom Fernsehr berieseln und esse dabei Pizzaburger (was für eine Erfindung) statt zu kochen, zu backen oder zu fotografieren 🙂

Nein ich habe einfach mal wieder (wirklich schon wieder) meine Ernährung komplett auf den Kopf gestellt und mir dafür und für das Erproben verschiedenster Gerichte ausgiebig Zeit genommen (soll ja alles Hand und Fuss haben was ich hier poste).

Als ich dass das erste Mal getan habe, (für die die diesen Beitrag vor den ersten Beiträgen lesen, ja…das gabs schonmal 🙂 ), habe ich überhaupt erst angefangen mich ausgewogen und gesund, zumindest mehr oder weniger, zu ernähren. Ich habe meine Liebe fürs Kochen und Backen entdeckt und mit voller Passion alles mögliche ausprobiert. Je länger ich mich dann mit Gewürzen Kräutern, Ölen und all den wunderbaren Zutaten beschäftigt habe, desto mehr wollte ich über sie wissen. Nicht nur dass, ich wollte auch wissen was sie in meinem Körper bewirken.

Ganz schnell wurde mir klar dass bestimmte Lebensmittel einfach nicht gut für unseren Körper sind (zB. Industriezucker) und andere wiederum sehr gut. Sehr sehr gut sogar!

IMG_4176

Mittlerweile verzichte ich auf auf Industriezucker und meide verarbeitete Lebensmittel. Selbstverständlich gibt es immer wieder Ausnahmen aber die sind zum Glück einfach nicht mehr die Regel.

Ich baue täglich verschiedene Superfoods wie Maca, Gojji Beeren, Chiasamen, oder Rohkakao in meine Ernährung ein, pflanze meine eigenen Kräutuer und Tomaten an. Ich merke regelrecht wie gut es meinem Körper tut. Heißhunger auf den Schokoriegel am Nachmittag gibt es nicht mehr 🙂 (und das hätte ich wirklich nicht gedacht).

Bei einer gesunden ausgewogenen Ernährung geht es wie ich finde nicht darum, einen strikten Ernährungsplan zu befolgen oder sich strenge Regeln aufzuerlegen. Vielmehr geht es um dass Bewusstsein seinem Körper mit dem „Treibstoff“ den wir zuführen etwas gutes zu tun. Und das macht wirklich riesigen Spass und ist vor allem gar nicht schwer.

Zum Start gibts nochmal mein aller aller erstes Rezept in dem ich Superfood verwendet habe.

Mein leckerstes Chia-Frühstückspudding-wach-mach-Rezept .

Chiasamen, ja die gehören immernoch zu meinen Favoriten…mmmhh..

DSC_0437

DSC_0469

Ich freue mich auf jeden Fall meine Rezepte die ich über das letzte Jahr erprobt habe mit euch zu teilen und  mit euch noch viel dazu zu lernen!

Liebe Grüße und bis ganz bald!

Fizz

nächster Halt: Artischocke mit Jogurt-Minze Dip… mmhhh…lecker!!!

nächster Halt: Artischocke mit Jogurt-Minze Dip… mmhhh…lecker!!!

auf meiner Reise durch die Welt der Geschmäcker mache ich immer wieder an Stationen halt an denen man und vor allem ich mich vorher nie erwartet hätte. Da schaue ich mich dann ein bisschen um…und  überlege mir…ob ichs da ne Weile aushalten kann 🙂

Mein aktuelle Station: Artischocke.

DSC_0422

Ich muss dazu sagen..vor ein paar Jahren hätte ich nie gedacht dass ich an diesem „Plätzchen“ mal halt mache und dass meine Reise mich irgendwann mal da hinführt! Die Artischocke war für mich immer ein gänzlich unbekanntes Wesen. Im ganzen habe ich sie immer ignoriert..und eingelegt fand ich sie…naja wie auch immer!

Gestern, beim Einkaufen, haben sie mich dann doch auf einmal förmlich angesprungen, diese hübschen Artischockenblüten….ok…dann probier ichs mal aus…nur wie???

Der nette Herr vom Gemüsestand konnte mir aber gleich weiter helfen, er hat wohl sofort erkannt dass ich noch nie eine Artischocke auch nur annähernd in der Hand hatte 🙂

DSC_0428

DSC_0426

Hier das einfache Rezept (wenn man es so nennen kann) des netten Herrn vom Gemüsestand:

  • 3 frische Artischocken
  • 1 Zitrone
  • Salz
  • Wasser

Den Strunk der Artischocke am besten an der Tischkante abbrechen, die Artischocken abwaschen und in einen Topf mit Wasser, Zitronensaft und einer Prise Salz geben. Ca. 45 min köcheln.

Die einzelnen „Blätter“ der Artischocke in denen sich das Fruchtfleisch befindet lassen sich  wenn sie gar ist  ganz einfach abziehen. Das leckere Fruchtfleisch kann man in einen Dip tunken und das ganze …naja…abzuzeln 🙂

Die inneren Blätter haben dann weniger Fruchtfleisch. Die abziehen bis man sich  zu dem Artischockenherz durchgewühlt hat…mhm…das beste kommt ja immer zum Schluss 🙂

Das Herz habe ich auch mit dem Dip gegessen. Sicher gibt es hier aber noch zahlreiche andere Rezepte. Für meine erste Artischocke hat die aber schon wirklich lecker geschmeckt. So ganz anders als erwartet, leicht herb und zartbitter und doch nussig.

Das essen der Artischocke ist ja schon fast ein Erlebnis. Man kann gesellig zusammen sitzen und einfach Artischocken dippen. Dazu ein Glas Weiswein. Eine gelungene leckere und gesunde Vorspeise wie ich finde. Vor allem eine sehr hübsche!

Ich habe zur Artischocke einen Jogurt-Minze Dip gemacht. Den mache ich immer wenn es mal fix gehen muss, gerne auch zu Falafeln.

Für den Dip benötigt man:

  • 150 gr. Jogurt
  • getrocknete Minze (bekommt man am besten in türkischen Läden)
  • 1  Knoblauchzehe, gepresst
  • Zitrone
  • Salz/Pfeffer
  • Olivenöl

Ich finde man sollte diesen Dip am besten nach belieben abschmecken, vor allem weil der eine mehr und der andere weniger Minze mag. Salzen und Pfeffern muss man ihn aber nicht wirklich finde ich, da Minze und Knoblauch geschmacklich schon recht intensiv sind. Ich gebe auch immer nur ein ganz klein bisschen Olivenöl dazu, um den Geschmack ein bisschen abzurunden.

Mal sehen wie es mit den Artischocken bei mir nun weiter geht. Sicher werde ich noch den ein oder anderen Dip probieren bis ich die Artischocke dann irgendwann in ein ganzes Gericht einbaue. Vielleicht hat ja jemand einen Tip für mich? Leckere Dips oder Rezepte? Immer her damit 🙂

DSC_0424

DSC_0429

 

Heute gibts fruchtig frische Pasta! Spaghetti mit Krebsfleisch und Avocado-Grapefruit Salat

Heute gibts fruchtig frische Pasta! Spaghetti mit Krebsfleisch und Avocado-Grapefruit Salat

auf meiner Reise durch die Welt der Geschmäcker gerate ich an viele viele Geschmäcker die ich noch nicht kenne. An einen neuen Geschmack, an eine neue „Zutat“ wage ich mich zunächst ganz pur ran. Einfach um das „neue“ ganz genau kennen zu lernen. Die Konsistenz, die Art und Weise wie sich der Geschmack im Mund verändert. Irgendwann, nach meiner Testphase werde ich dann mutiger und fange an das neue mit altem, schon bekannten zu kombinieren.

So geschehen mit Avocado die ich vor ca. 1 Jahr zum ersten mal probiert habe und mich sofort in deren milden, cremigen Geschmack den ich bis dahin von nichts anderem kannte, verliebt habe.

Lange habe ich Avocado also einfach so, pur gegessen. Letztens bin ich dann beim Blättern durch eine Zeitschrift auf ein tolles Rezept gestossen. Richtig einfach, sehr klar in den Grundkomponenten und doch raffiniert. Also wie gemacht um die neu entdeckte Avocado zu kombinieren 🙂

Spaghetti mit Krebsfleisch und Avocado-Grapefruit Salat.

Ich war mir nicht sicher ob diese Kombination nicht etwas zu ausgefallen ist, war sie aber nicht. Das bittere der Grapefruit passt wunderbar zur milden Avocado, dazu das Krebsfleisch oder vielleicht auch einfach Scampis (probiere ich beim nächsten Mal) mmmhh….

DSC_0367

Für 4 Portionen benötigt man:

  • 60g frischer Inwger
  • 100 g Zwiebeln (habe ich aufgrund meiner Zwiebelphobie weggelassen 🙂
  • 1 Grapefruit
  • 2 reife Avocados
  • 300 g Krebsfleisch oder Garnelen
  • 300 ml Schlagsahne
  • 1 Zitrone
  • Salz, Pfeffer, Zitronenthymian zum würzen
  • 400 g Spaghetti
  • Basilikum zum Garnieren

Spaghetti in reichlich kochendes Salzwasser geben, bissfest garen.

Für den Avocado-Grapefruit Salat die Avocados halbieren, Kern entfernen und mit einem Messer das Fruchtfleisch  längs und quer einschneiden. Mit einem Löffel aushöhlen und in eine Schüssel geben. Grapefruit schälen und die einzelnen Filets herausschneiden, zu den Avocadostücken geben und durchmischen.

Ingwer und falls gewünscht Zwiebeln fein würfeln, und in einer Pfanne mit etwas Olivenöl glasig dünsten. Mit Sahne ablöschen und aufkochen bis die Sahne etwas reduziert. Das Krebsfleisch und den Thymian hinzugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und kurz erwärmen. Mit dem Abrieb der Zitronenschale und etwas Zitronensaft verfeinern.

(Ich mag es lieber die Soße direkt auf die Pasta zu geben, man kann die gekochte Pasta aber auch kurz in der Pfanne mit der Soße vermengen)

Nun die Spaghetti auf einen Teller geben, die Soße und den Avocadograpefruitsalat darauf platzieren und….mmhhhh…

DSC_0370

DSC_0371

DSC_0372

 

 

 

Pasta mit getrockneten und frischen Pilzen

Pasta mit getrockneten und frischen Pilzen

ich muss zugeben..ich gehöre nicht zu den Pasta-Fanatikern…

Im Grunde genommen gab es Pasta bei mir meist nur in Verbindung mit Käse-Soßen oder dem gekauften Pesto aus dem Supermarkt..Das hat sich mittlerweile grundlegend geändert. Zum Glück..

Und so gab es gestern wundervolle Orecchiette mit getrockneten und frischen Pilzen.

Die Kombination der getrockneten mit der frischen Pilz-Variante fand ich sehr spannend.

Zum einen um im direkten Vergleich erkennen zu können was das trocknen der Pilze konsistensmäßig ausmacht. Zum anderen natürlich der Geschmacksunterschied.

DSC_0076

Die Pasta habe ich nicht frisch gemacht, demnächst werde ich aber auch ein Pasta-Rezept vorstellen.

Man benötigt (ca. 4 Portionen):

  • ca. 300 Gr. getrocknete Pilze
  • ca. 300 Gr. frische Pilze
  • Olivenöl
  • 2-3 Zweige frischen Rosmarin
  • Thymian
  • 250 ml Sahne
  • Weisswein
  • 1 Limette
  • ca. 100 Gr. Erbsen (nach belieben)
  • ein paar getrocknete Tomaten (nicht eingelegt
  • Salz-Pfeffer nach belieben

das Rezept ist sehr einfach und kann je nach Geschmack einfach variiert werden.

Vor dem eigentlichen kochen sollte man die getrockneten Pilze mit kochendem Wasser übergiessen und ca. 1 Std einweichen lassen. Das Wasser ist anschliessend bräunlich. Dieses nicht weg schütten, man benötigt es anschliessend für die Soße.

Nudeln wie gewohnt in Salzwasser kochen.

Die  frischen Pilze klein schneiden, in eine Pfanne mit Olivenöl geben, Rosmarin und Thymian waschen, zerkleinern und

mit den frischen Pilzen anbraten. Das ganze mit Weisswein ablöschen und ein wenig einköcheln lassen. Die getrockneten Pilze absieben (Wasser nicht wegschütten) und in die Pfanne geben. Wieder ein wenig einköcheln lassen. Je nach dem wie viel Soße man möchte  mit mehr oder weniger „Pilzwasser“ ablöschen,  ausserdem den Saft einer Limette einträufeln. Die Erbsen hinzu geben und einige Minuten köcheln lassen. Mit Sahne verfeinern und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Die abgesiebten Nudeln zu der Soße in  die Pfanne geben.

Getrocknete Tomaten unterrühren. Kurz ziehen lassen..und anrichten.  Nach belieben kann man über die fertige Pasta noch geröstete Walnüsse geben, so hat man noch eine Knackige Komponente in dem Gericht..Guten Appetit!

DSC_0095