Schokoladentarte vs. Käsekuchen…oder..die Schokobombe à la Jamie mal anders…

Schokoladentarte vs. Käsekuchen…oder..die Schokobombe à la Jamie mal anders…

eines gleich Vorweg..an dieser Schokoladentarte scheiden sich ein bisschen die Geister. Ich finde sie wahnsinnig lecker, nicht so fett und schwer wie die Ursprungsvariante.

Diejenigen die  sich den Geschmack von Schokolade in Verbindung mit Käsekuchen aber nicht so gut vorstellen können…werden diese Tarte wahrscheinlich nicht so gerne mögen.

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Ich habe hier ein Rezept von unserem lieben Jamie umgewandelt. Zum einen weil ich keine Creme Double gefunden habe, zum anderen weil ich dieses doch extrem schwere Rezept ein bisschen meinen guten Vorsätzen anpassen wollte…von locker leicht und Frühling und so..:-) und glücklicherweise hat es gut funktioniert.

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Die Tarte hat eine wunderbare, leicht käsekuchenartige Konsistenz und zergeht quasi auf der Zunge. Dazu der schokoladige Mürbteig (ok…dieser passt vielleicht nicht ganz in den lockerleichten Frühling aber man muss ja manchmal Abstriche machen :-)).

Für mich die perfekte Kombi!

Für die Tarte benötigt man:

Mürbeteig:

  • 325 g weiche Butter
  • 225 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 565 g Mehl (gesiebt)
  • 3 Eier
  • 65 g Kakaopulver

Schokoladen-Käse Masse: 

  • 200 ml Milch
  • 300 g Magerquark
  • 250 g Sahnequark
  • 65 g Zucker
  • 350 g Bitterschokolade (70-80 %)
  • 2 Eier

Zunächst eine Tarteform mit 28 cm Durchmesser mit ein wenig Butter einpinseln. Die restliche Butter mit Zucker und Salz cremig schlagen, dann Mehl einer und Kakaopulver zugeben und alles zu einem Teig verarbeiten. Vorsicht: nicht zu lange kneten, sonst wird er gummiartig! Zu einer Teigkugel formen, mit etwas Mehl bestäuben und in Frischhaltefolie packen. Den Teig ca. 1 Stunde in den Kühlschrank legen. Anschließend ausrollen und die Tarteform damit auskleiden. Das ganze dann nochmal ca. 1/2 Stunde ins Gefrierfach legen.

Währenddessen den Ofen auf 180 Grad vorheizen.

Den Teig nun  12-15 min“blindbacken“ bis er keksartig ist.

Inzwischen kann man die Füllung vorbereiten. Den Quark mit der Milch und dem Zucker leicht aufkochen. Die Schokolade hacken, den Quark vom Herd nehmen und  die Schokolade zu der Masse geben bis sie geschmolzen ist. Die Eier behutsam unter die Füllung heben.

Alles schön homogen vermengen und am besten in eine Kanne füllen um das ganze dann gleichmässig in den gebackenen Tarteboden zu giessen.

Nun ca. 15-20 min backen. Die Tarte ist fertig wenn sie noch leicht wabbelig ist. Beim abkühlen wird die Schoko-Quark Masse noch fest.

In meiner Tarte sieht man noch ein paar kleine weisse Quarkpünktchen die mich aber garnicht stören. Sicher kann man die Schoko-Quark Masse aber noch ein bisschen besser vermengen um dies zu verhindern.

Ich finde diese Variante eine wirklich gelungene Alternative zu der Creme Double Sahne Variante…mmmhhh…

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Galerie

Happy Birthday Fizzlike!!! mein erster Bloggeburtstag mit Schoko-Espresso-Erdbeer Torte!

wow..ein Jahr ist mein kleiner Blog nun schon alt! Heute vor einem Jahr saß ich Abends in meinem Wohnzimmer, entzückt von all den wunderschönen Foodblogs die es so gibt und dachte mir…das will ich auch!!! Ich will über das schreiben was ich so sehr liebe: gutes leckeres Essen, tolle Rezepte die einen inspirieren. Ich will schöne Fotos machen..mich um die Gestaltung kümmern und mich mit den anderen Foodies austauschen!  In dem Jahr habe ich mal mehr mal weniger geschrieben aber wenn…dann immer mit sehr viel Liebe!

Oft bin ich an den verschiedenen Themes verzweifelt und wusste nicht wie ich das was ich machen will…naja richtig machen kann. Ich habe leider kaum Anhung über das erstellen einer solchen Seite und viele male hab ichs dann sein lassen..hab nicht geschrieben..einfach weil ich mit der Gestaltung nicht zureckt kam. Schade eigentlich..

Für mein zweites Bloggerjahr will ich mir nun vornehmen mich auf mein Popöchen zu setzen und mich mal wirklich damit zu befassen wie ich meine Seite so schön wie möglich zu gestalten, denn ja…ich bin eine kleine Perfektionistin in solchen Dingen und wenn es nicht genau so ist wie ichs mag…dann lass ich es leider all zu oft einfach bleiben!

Wie geht es euch..ihr „neuen“ Foodies? Habt ihr die selben Probleme? Spielt ihr auch ständig an eurer Seite rum um ein „besseres“ „schöneres“ Ergebnis zu bekommen? Habt ihr Tips für mich? Ich freue mich über jeden Rat!

Neben all den guten Vorsätzen fürs neue Jahr gibt es aber noch was leckeres 🙂

Mmmmh…was wirklich leckeres! Inspieriert von dem ersten Foodblog den ich damals zu lesen begann: Dem Kleinen Kuriositätenladen von Steph, einem wunderschönen Foodblog mit unfassbar leckeren Rezepten, wahnsinnig vielseitig und sehr kreativ!

Es gibt heute eine Schokoladen- Espresso Torte mit Erdbeeren…naja und Physalis Deko!

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Beim Stöbern in verschiedenen Foodblogs bin ich bei Steph auf ein ganz simples und dennoch rafiniertes Rezept gestossen! Perfekt um es sofort nachzubacken denn die Zutatenliste liest sich so einfach dass man eigentlich sofort loslegen kann! Ich habe es ein wenig abgewandelt und mit den Erdbeeren noch eine frische Komponente hinzu gefügt:

Man benötigt:

  • 2 Kuchenformen mit 18 cm Durchmesser
  • 2 Eier
  • 300 g Rohrzucker
  • 1 TL Salz
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 2 TL Instant Espresso Pulver
  • 100 g Kakaopulver (für dieses besondere Ereignis habe ich Valronakakao benutzt)
  • 200 g Milch
  • 100 g neutrales Öl
  • 350 g Mehl
  • 1 1/2 TL Natron
  • 2 TL Backpulver
  • 100 g kochendes Wasser

Für das Schokoladen-Espresso Frosting:

  • 250 g Butter (zimmertemperatur)
  • 150 g Kakaopulver
  • 300 g Puderzucker (gesiebt)
  • 70 ml Milch
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 2 TL Instant Espressopulver

Für die fruchtige Komponente ausserdem:

  • 250 g Erdbeeren
  • 1 Zitrone

Den Backofen auf 180 Grad vorheizen (Ich habe Ober und Unterhitze benutzt). Nun die Eier mit Zucker, Salz, Espressopulver und Vanilleextrakt schön schaumig schlagen. Vorsichtig das Kakaopulver (aufpassen sonst ist die ganze Küche danach voller Kakao :-)), Milch und Öl  hinzugeben. Das Mehl schön durchsieben und trocken mit Natron und Backpulver vermischen. Anschließend nach und nach unter die mittlerweile zähe Masse rühren. Nun kann man das das kochende Wasser einlaufen lassen und  die Masse unter stetigem rühren schön langsam geschmeidig werden lassen. Währenddessen kann man schon mal die Backformen ausbuttern und mit Kakaopulver ausstäuben.

Den Teig nun in die Formen gießen und ca. 30 min backen. Nach der Stäbchenprobe die Kuchen auf einem Rost auskühlen lassen.

Zwischenzeitlich kann man sich nun den Früchtchen widmen. Die Erdbeeren halbieren oder vierteln und mit Zitrone beträufeln. Ich habe sie nicht mehr gezuckert da ich diese leicht säuerliche frische Komponente sehr gerne mag. Gut kann ich mir auch eine Kombination mit Bananen vorstellen.

Für das Schokofrosting die Butter mit Kakao und Espressopulver kräftig aufschlagen (auch hier besteht die Kücheneinstäubungsgefahr :-)). Langsam die Milch hinzugeben, dann den Vanilleextrakt.

Nun kann die Torte zusammen gesetzt werden. Ich habe von den Kuchen jeweils den  oberen, gewölbten Teig weggeschnitten, damit die Torte sich besser zusammen setzen lässt. Die obere, abgeschnittene Seite eines Kuchens schön dick mit dem Schololadenfrosting bestreichen und die Erdbeeren darauf verteilen.

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Anschließend  die abgeschnittene Seite des anderen Kuchens ebenso mit Frosting bestreichen und sie auf die Erdbeeren setzen. So hat man quasi den Boden oben auf der Torte und kann so einen schönen glatten Abschluss machen. Nun das Frosting mit einer Art Spachtel um  und auf der Torte verteilen und versuchen die Mitte damit ein wenig zu „stopfen“. Man kann die Torte oben noch schön verzieren..oder es auch sein lassen.

So oder so schmeckt diese Torte trotz der ganzen Schokolade noch relativ leicht und durch die  versteckten Erdbeeren schön fruchtig! Mmmhhh…so lässt sich der Bloggeburtstag doch richtig toll feiern!!!

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Schoko-Kokos-Kuchen!!! Der beste überhaupt!!!

Schoko-Kokos-Kuchen!!! Der beste überhaupt!!!

die letzte Woche war voll…so voll wie man es von der Woche vor Weihnachten kennt… voller Energie… voller schöner, trauriger, aufregender und bewegender Momente..

So voll dass ich nicht mal..und dass obwohl ich die ganze Woche alle Momente …verbunden mit all den wunderbaren Genüssen fest gehalten habe…Zeit fand mich hinzusetzen..meine Gedanken zu ordnen und endlich mal wieder ein bisschen zu schreiben.

Einatmen heissts jetzt erstmal..gaaanz tief Luft holen, denn der Stress ist jetzt vorbei! In der letzen Woche war die „große Woche“ bei den Griechen.. und bei meiner „quasi-neuen“ griechischen Familie auch..griechisches Ostern! Und es gibt ja diverse Filme von großen griechischen Familien…nur sind die n Witz dagegen 🙂

Und deswegen hier mein erstes Rezept dieser vollen vollen großen Woche voller Ereignisse!

Angefangen mit einem ganz nicht-griechischem Sonntags..Mitbringsel…Kaffe..Tee..Plauder Kuchen! Mit viiiel Schokolade!

Ein wie ich finde : perfekter Schoko-Kokos-Kuchen!

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Hierfür habe ich mich von Steph vom Kleinen Kuriositätenladen inspirieren lassen und das Rezept noch ein wenig verändert…

Zutaten:

  • 300 g dunkle Schokolade (70% Kakaoanteil)
  • 200 g brauner Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 120 g Butter
  • 100 g Mehl
  • 1 gestrichener TL Backpulver
  • 5 Eier
  • 50 ml Buttermilch
  • ca. 100 gr Kokosraspel
Die Schokolade mit der Butter in einem Topf schmelzen. Ich habe hier auf das Wasserbad verzichtet weil es schnell gehen musste und habe einfach das ganze bei sehr niedriger Temperatur unter stetigem rühren auf dem Herd geschmolzen.
Eier mit dem Zucker schaumig rühren, die Schoko-Butter Masse unter heben und das ganze gut vermengen.
Mehl, Backpulver, Kokosraspel und Buttermilch zugeben rühren bis eine schöne Masse entsteht.
Das ganze habe ich in einen kleinen eingefetteten Guglhupf gegeben und den übrigen Teig in kleine Einmachgläschen gefüllt um hübsche kleine Mitbringsel-Küchlein zu bekommen die man schön auslöffeln kann.
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Bei 160 grad ca. 70 min backen, bei den Einmachgläschen dauerte es erheblich kürzer  (ca. 30 min) Stäbchen Test machen.
Mit Kokosraspeln oder Puderzucker bestreuen….mhmm…!!
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Schokoladenecken mit Dulche de Leche Creme/Fleur de Sel und Schoko-Frosting

Schokoladenecken mit Dulche de Leche Creme/Fleur de Sel und Schoko-Frosting

ich liebe schokoladige Torten und Kuchen in jeder Form! Von daher bin ich ständig auf der Suche nach neuen Ideen!

Letztens habe ich im „Kleinen Kuriositätenladen“ eine fantastische Schokoladen Karamell Torte gefunden von der ich mich inspirieren hab lassen. Herraus gekommen sind diese Schokoladenecken mit Dulche de Leche Creme/Fleur de Sel und Schokofrosting…mhmm…

Schön dass es gerade ein Blogevent zum Thema Dulche de Leche gibt bei dem ich mit meinem Rezept mitmachen kann!

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Die Torte besteht aus 2 lockeren schokoladigen Böden mit einer Dulche de Leche Füllung in der Mitte. Oben drauf kommt noch ein Schokoladen-Frosting und Fleur de Sel. Ich habe die runde kleine Torte ein wenig abgewandelt und habe 2  Böden in einer Blechkuchenform gebacken und anschliessend geschichtet. So habe ich Brownie-artige Stückchen heraus bekommen die leicht anzurichten sind.

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Böden: 

  • 180 g Mehl
  • 200 g Zucker
  • 90 g Kakaopulver
  • 6 g Natron
  • 4 g Backpulver
  • 5 g Salz
  • 60 ml Öl
  • 200 ml Buttermilch
  • 1- doppelter Espresso (abgekühlt)
  • 2 Zimmertemperierte Eier
  • abrieb einer Vanilleschote

Zubereitung

  • Espresso kochen und komplett abkühlen lassen.
  • Mehl, Zucker, Kakaopulver, Natron, Backpulver und Salz in einer Schüssel trocken miteinander vermischen.
  • Öl, Buttermilch, Espresso, Eier und Vanilleschote dazugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren.
  • Den Backofen auf 180°C vorheizen und eine ein Backblech buttern und mit Kakaopulver ausstreuen.  Ich habe eine Form für Blechkuchen genommen, diese hat einen etwas höheren Rand.
  • Die hälfte des Teiges in die Form geben und ca. 10 Minuten im Backofen backen.
  • Den Boden aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter komplett abkühlen lassen.
  • Die Springform erneut fetten und mit Kakaopulver auspudern und den zweiten Boden backen.

Dulche de Leche Creme

Zutaten 

  • 320 g Butter
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eiweiß
  • 70 g Zucker
  • 1/2 TL Fleur de Sel
  • abrieb einer Vanille Schote
  • 250 g Dulche de Leche

(für Dulche de Leche eine „Milchmädchen-Dose“ oder andere gezuckerte Kondensmilch einfach in einem Topf mit kochendem Wasser-geschlossen ca. 2 Std. köcheln lassen, heraus kommt eine wahnsinnig leckere Karamell Creme die sich geschlossen im Kühlschrank lagern lässt und leicht zu verarbeiten ist.)

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Zubereitung 

  • Die Butter mit dem Mixer schaumig rühren, hierfür sollte die Butter auf keinen Fall kalt sein!
  • Das Eiweiß mit einer Prise Salz, einem TL Zitronensaft und dem Zucker im Wasserbad bei niedriger Hitze unter stetigem Rühren auf ca. 70°C erwärmen.
  • Aus dem Wasserbad nehmen und mit dem Mixer bei mittlerer Geschwindigkeit schlagen, bis der Eischnee steif ist und sich kleine Spitzen bilden.
  • Sobald die Schüssel abgekühlt ist, die aufgeschlagene Butter nach und nach dazugeben, jeweils gut verrühren. Die zimmerwarme Dulce de Leche und den abrieb der Vanille Schote dazugeben und 3-5 Minuten verrühren, bis eine glatte Creme entstanden ist.

Schokoladen Frosting 

Zutaten

  • 45 g Kakaopulver
  • 90 ml kochendes Wasser
  • 450 g Schokolade, 70%
  • 340 g zimmertemperierte Butter
  • 60 g Puderzucker
  • Prise Salz

Zubereitung

  • Das Kakaopulver mit dem kochenden Wasser in einer Tasse verrühren, bis sich das Kakaopulver vollständig aufgelöst hat. Abkühlen lassen.
  • Die Schokolade im Wasserbad schmelzen, beiseite stellen und komplett abkühlen lassen.
  • Die Butter mit Puderzucker und Salz in eine Schüssel geben und mit dem Mixer 5 Minuten sehr schaumig schlagen, bis die Butter hell und fluffig wird. Die Geschwindigkeit reduzieren und die geschmolzene Schokolade nach und nach einrühren. Alles miteinander verrühren und anschließend das Kakaowasser unterrühren. Gut verrühren.

wenn alle Komponenten fertig sind und die Böden schön abgekühlt sind kann die Torte zusammen gesetzt werden. Hierzu streicht man auf einen Boden grosszügig die Dulche de Leche Creme (ich habe noch einige Flocken Fleur de Sel auf die Creme gestreut) und setzt den 2 Boden mit der Unterseite nach oben drauf. Das Schokoladenfrostig kommt dann auf die Torte. Je nachdem in welcher Form man die Torte macht kann man es auch um den Rand der Torte streichen. Ich habe sie in einem rechteckigen Tortenrand gemacht und das Frosting nur dick oben drauf verteilt.

Angerichtet habe ich die dann in kleinen Brownie-artigen Sückchen mit Fleur de Sel auf dem Frostig, Dulche de Leche Creme und ein wenig Rosmarin für den Geruch.

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