ein viertel Adventskalender…oder…unser Übungs-Weihnachten…

ein viertel Adventskalender…oder…unser Übungs-Weihnachten…

ich muss gestehen, dass die Weihnachtszeit, oder die Vorweihnachtszeit mich dieses Jahr fast überrennt. Sicher liegt das auch daran dass ich so viel anderes im Kopf habe. Gerade war doch noch Sommer oder? Muss man sich denn wirklich Zeit nehmen um in weihnachtliche Stimmung zu kommen? Früher gab es nichts schöneres für mich als schon im September die Tage zu zählen bis endlich Weihnachten ist. Mittlerweile verpasse ich es beinahe und dabei liebe ich diese Zeit doch so sehr. Ich frage mich wie das alles in Zukunft für uns laufen wird. Man sagt ja immer, Weihnachten wird erst mit Kindern richtig schön und ja ich muss sagen…ich freue mich wahnsinnig drauf, mit dem kleinen Plätzchen zu backen und alles zu dekorieren. Das Haus duftet nach Kakao und alles ist auch ein bisschen kitschig. Wie in den schlechtesten Weihnachtsfilmen eben. Zumindest stelle ich mir das so vor. Weihnachten so richtig zu zelebrieren finde ich großartig. Dabei geht es nicht um tolle Geschenke oder um die schönste/angesagteste Deko sondern eigentlich darum am Ende des Jahres viel wertvolle Zeit mit seinen liebsten zu verbringen. Besinnlich soll es eben sein. Sicher ist man immer weit von der Wunschvorstellung entfernt und irgendwie streiten an Weihnachten ja doch immer alle. Aber ich werde zumindest mein bestes geben unserer Familie bombastisch tolle Weihnachen zu geben. Und zwar jedes Jahr. Solange jeder sein bestes gibt ist doch sowieso alles wunderbar. Mehr geht dann eben nicht.

Dieses Jahr lassen wir es aber nochmal ruhig angehen. Mit nicht ganz so viel Tam Tam… Wir müssen ja eigentlich immer noch ankommen in unserer neuen Familiensituation und so wirklich was mitbekommen würde der kleine von dem ganzen Kitsch eh nicht 🙂 Wir üben also dieses Jahr noch ein bisschen für den Erstfall. Unser Übungs-Weihnachten für nächstes Jahr (wenn der kleine dann Laufen kann).

Auf einen Adventskalender möchte ich aber auf keinen Fall verzichten! Ich bastle immer gerne „Familienadventskalender“. Für meinen Mann und mich und wir wechseln uns dann im Türchen aufmachen ab (ich weiss zwar was drin ist aber da freue ich mich dann um so mehr). Unser Söhnchen spielt erst ab nächstes Jahr mit, wenn Übungs-Weihnachten vorbei ist . Das Problem mit Adventskalendern ist, dass es aber ein wirklich großer Aufwand ist 24 Türchen/Säckchen oder was auch immer zu füllen. Mit Liebe und Kreativität. Hübsch soll es auch noch sein. Also habe ich meistens resigniert und dann doch nach und nach die Türchen/Säckchen gefüllt. Obwohl ich mir immer fest vorgenommen habe vor dem 1. alles fertig zu bekommen. Ich weiss man könnte da besser organisiert sein und vielleicht bin ich das auch irgendwann. Dieses  Jahr mache ich mir da nichts vor und beschliesse, sie nicht alle sofort zu füllen. So einfach.  Das nimmt mir den Stress alles gleich perfekt machen zu wollen und gibt mir Zeit für Ideen. Und generell Zeit.

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Es gibt also einen Etappen-Adventskalender. Tag 1-7, Tag 8-14, Tag 15-21, Tag 22-24. Jede Woche hat ihr eigenes Thema. Für den Adventskalender habe ich dieses Mal einfach kleine Gewürzgläser benutzt. Man kann sie mit allen möglichen Leckereien bestücken und auch hübsch platzieren.  In die Gläser packe ich noch ein bisschen zerknülltes Butterbrotpapier um meine kleinen Naschereien ein wenig fest zu halten. Dann noch Kordel drum rum und ein kleines Schild mit dem Tag. Und siehe da….so schnell ist ein Adventskalender gebastelt (zumindest 1/4 Adventskalender 🙂 )

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Da ich aber beschlossen habe, erst weihnachtlich zu dekorieren wenn ich wirklich in Stimmung bin (dafür brauche ich noch ein paar schlechte (kitschige) Weihnachtsfilme) gesellt sich der Etappen-Aventkalender relativ unspektakulär auf unser Sideboard. Ohne sonstige Deko… Wir üben ja auch dieses Jahr noch 🙂

Was drin ist…dazu demnächst mehr…und psssst…nicht weiter sagen!

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Schokoladenecken mit Dulche de Leche Creme/Fleur de Sel und Schoko-Frosting

Schokoladenecken mit Dulche de Leche Creme/Fleur de Sel und Schoko-Frosting

ich liebe schokoladige Torten und Kuchen in jeder Form! Von daher bin ich ständig auf der Suche nach neuen Ideen!

Letztens habe ich im „Kleinen Kuriositätenladen“ eine fantastische Schokoladen Karamell Torte gefunden von der ich mich inspirieren hab lassen. Herraus gekommen sind diese Schokoladenecken mit Dulche de Leche Creme/Fleur de Sel und Schokofrosting…mhmm…

Schön dass es gerade ein Blogevent zum Thema Dulche de Leche gibt bei dem ich mit meinem Rezept mitmachen kann!

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Die Torte besteht aus 2 lockeren schokoladigen Böden mit einer Dulche de Leche Füllung in der Mitte. Oben drauf kommt noch ein Schokoladen-Frosting und Fleur de Sel. Ich habe die runde kleine Torte ein wenig abgewandelt und habe 2  Böden in einer Blechkuchenform gebacken und anschliessend geschichtet. So habe ich Brownie-artige Stückchen heraus bekommen die leicht anzurichten sind.

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Böden: 

  • 180 g Mehl
  • 200 g Zucker
  • 90 g Kakaopulver
  • 6 g Natron
  • 4 g Backpulver
  • 5 g Salz
  • 60 ml Öl
  • 200 ml Buttermilch
  • 1- doppelter Espresso (abgekühlt)
  • 2 Zimmertemperierte Eier
  • abrieb einer Vanilleschote

Zubereitung

  • Espresso kochen und komplett abkühlen lassen.
  • Mehl, Zucker, Kakaopulver, Natron, Backpulver und Salz in einer Schüssel trocken miteinander vermischen.
  • Öl, Buttermilch, Espresso, Eier und Vanilleschote dazugeben und alles zu einem glatten Teig verrühren.
  • Den Backofen auf 180°C vorheizen und eine ein Backblech buttern und mit Kakaopulver ausstreuen.  Ich habe eine Form für Blechkuchen genommen, diese hat einen etwas höheren Rand.
  • Die hälfte des Teiges in die Form geben und ca. 10 Minuten im Backofen backen.
  • Den Boden aus der Form lösen und auf einem Kuchengitter komplett abkühlen lassen.
  • Die Springform erneut fetten und mit Kakaopulver auspudern und den zweiten Boden backen.

Dulche de Leche Creme

Zutaten 

  • 320 g Butter
  • 1 TL Zitronensaft
  • 1 Prise Salz
  • 4 Eiweiß
  • 70 g Zucker
  • 1/2 TL Fleur de Sel
  • abrieb einer Vanille Schote
  • 250 g Dulche de Leche

(für Dulche de Leche eine „Milchmädchen-Dose“ oder andere gezuckerte Kondensmilch einfach in einem Topf mit kochendem Wasser-geschlossen ca. 2 Std. köcheln lassen, heraus kommt eine wahnsinnig leckere Karamell Creme die sich geschlossen im Kühlschrank lagern lässt und leicht zu verarbeiten ist.)

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Zubereitung 

  • Die Butter mit dem Mixer schaumig rühren, hierfür sollte die Butter auf keinen Fall kalt sein!
  • Das Eiweiß mit einer Prise Salz, einem TL Zitronensaft und dem Zucker im Wasserbad bei niedriger Hitze unter stetigem Rühren auf ca. 70°C erwärmen.
  • Aus dem Wasserbad nehmen und mit dem Mixer bei mittlerer Geschwindigkeit schlagen, bis der Eischnee steif ist und sich kleine Spitzen bilden.
  • Sobald die Schüssel abgekühlt ist, die aufgeschlagene Butter nach und nach dazugeben, jeweils gut verrühren. Die zimmerwarme Dulce de Leche und den abrieb der Vanille Schote dazugeben und 3-5 Minuten verrühren, bis eine glatte Creme entstanden ist.

Schokoladen Frosting 

Zutaten

  • 45 g Kakaopulver
  • 90 ml kochendes Wasser
  • 450 g Schokolade, 70%
  • 340 g zimmertemperierte Butter
  • 60 g Puderzucker
  • Prise Salz

Zubereitung

  • Das Kakaopulver mit dem kochenden Wasser in einer Tasse verrühren, bis sich das Kakaopulver vollständig aufgelöst hat. Abkühlen lassen.
  • Die Schokolade im Wasserbad schmelzen, beiseite stellen und komplett abkühlen lassen.
  • Die Butter mit Puderzucker und Salz in eine Schüssel geben und mit dem Mixer 5 Minuten sehr schaumig schlagen, bis die Butter hell und fluffig wird. Die Geschwindigkeit reduzieren und die geschmolzene Schokolade nach und nach einrühren. Alles miteinander verrühren und anschließend das Kakaowasser unterrühren. Gut verrühren.

wenn alle Komponenten fertig sind und die Böden schön abgekühlt sind kann die Torte zusammen gesetzt werden. Hierzu streicht man auf einen Boden grosszügig die Dulche de Leche Creme (ich habe noch einige Flocken Fleur de Sel auf die Creme gestreut) und setzt den 2 Boden mit der Unterseite nach oben drauf. Das Schokoladenfrostig kommt dann auf die Torte. Je nachdem in welcher Form man die Torte macht kann man es auch um den Rand der Torte streichen. Ich habe sie in einem rechteckigen Tortenrand gemacht und das Frosting nur dick oben drauf verteilt.

Angerichtet habe ich die dann in kleinen Brownie-artigen Sückchen mit Fleur de Sel auf dem Frostig, Dulche de Leche Creme und ein wenig Rosmarin für den Geruch.

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Reise in die Welt der Geschmäcker

Reise in die Welt der Geschmäcker

Ckicken-Teriyaki Rucola Sandwich so..nun habe ich mal ein paar Tage Pause gemacht und das ganze bloggen neu endecken ein wenig sacken lassen. Ich habe mir Gedanken über verschiedene Lay-Outs und vor allem auch über Inhalte gemacht. Mein Thema..das besondere „Extra“ im heute, gestern und morgen wird sich natürlich nicht ändern..aber durch das ein wenig in mich gehen nach der ersten Euphorie weiss ich nun was ich will.

Wenn man sich mein Leben so ansieht gibt es ein schwieriges zentrales Thema.

ESSEN.

Ich liebe essen, schon immer.  Nur habe ich nicht immer das selbe Essen geliebt.

Ca. 20 Jahre habe ich kein Gemüse- kein Salat- im Endeffekt nur Nudeln, Reis und Fleisch gegessen. Fisch war auch dabei. Dazwischen gerne Schokolade.

Ich habe weder neues probiert, noch bekanntes perfektioniert.

Eine Art Phobie zum gesunden, leckerem Essen.

Irgendwann kam der Wendepunkt.

Wieso?

Weil ichs unbedingt wollte. Weil ich mich so sehr danach sehnte. Was ändern!

Neidisch war ich immer. Auf Vielfalt, auf Geschmäcker, Gerüche, Konsistenzen. Zugeben wollte ichs nie.

Also habe ich angefangen mich langsam ranzuwagen. An Geschmäcker. An Konsistenzen. Wenn ich sage..ich hatte Angst in eine Tomate zu beissen..dann meine ich es wirklich so. Komisch der Mensch..Aber er ist nunmal Mensch.

Und nun..ein paar Monate später..befinde ich mich auf einer Wahnsinnigen Reise.

Ich lese Foodblogs und kann mich in meiner Freizeit kaum für etwas mehr begeistern als zu Kochen oder zu backen. Die meisten Geschmäcker sind neu für mich…also meist ein unwahrscheinlich Tolles Erlebniss. Ich muss mich langsam ran wagen und viele Dinge auch einzeln probieren. Das gute: Die Sinne sind geschärft. Wenn man etwas tausende male probiert hat, nimmt man feinheiten nicht mehr war. Für mich ist es zurzeit meist das erste mal…

Die Reise in die Welt der Geschmäcker. Das Thema meines Blogs.