Adventskalender…Teil II- von Chiasamen bis Rohkakao oder die Superfoodwoche…

Adventskalender…Teil II- von Chiasamen bis Rohkakao oder die Superfoodwoche…

jetzt ist die erste Dezemberwoche schon fast rum und es wird aller höchste Zeit die Tage 8-14 meines Adventskalenders zu füllen. Wir haben dieses Jahr wie hier schon beschrieben einen Familienadventskalender den ich jede Woche neu fülle. Ich wollte mir dieses Jahr den Stress nehmen alles auf einmal zu füllen und ich muss sagen…bis jetzt hat das auch wunderbar funktioniert. Jede Woche hat ihr eigenes Motto. Letzte Woche gab es unglaublich leckere Rohschokolade.

Diese Woche steht unter dem Motto: Pimp your Müsli!!!

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Jeden Tag gibt es ein kleines Extra fürs Frühstück. Vor nicht allzu langer Zeit habe ich nach jahrelanger Überzeugungsarbeit geschafft, dass mein Mann endlich auch Müsli isst. Er mag weder Milch noch Jogurt und ist …naja sagen wir mal eher schwierig. Also musste sein Müsli perfekt in Konsistenz und Geschmack sein. Seit dem versuche ich ihm immer neues unterzujubeln, am liebsten natürlich super gesunde Zutaten 🙂 . Daher habe ich mir überlegt für jeden Tag eine neue Müslizutat in den Adventskalender zu packen. So kann er ausprobieren und austesten was vielleicht in Zukunft öfter in sein Müsli kommen kann und sich jeden Tag was gutes tun.

Hier seht ihr, was ich in die Gläschen gepackt habe:

Chiasamen

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Macapulver

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Leinsamen
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Rohkakao

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Gojibeeren

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Kokoschips

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Kakaonibs

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In jedes Gläschen habe ich ein paar Teelöffel der einzelnen Zutaten gepackt. Jeweils für etwa ein Müsli. Man könnte auch mehr rein packen um die Superfoods länger zu testen.

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Was an Chia-Samen, Gojibeeren, Leinsamen & Co. so gesund ist und warum ich sie meinem Mann und sicher auch irgendwann meinem Söhnchen unbedingt unterjubeln will…dazu demnächst mehr!

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Kakao als echtes Superfood… oder… der Inhalt meines viertel Adventskalenders… die beste Roh-Schokolade…

Kakao als echtes Superfood… oder… der Inhalt meines viertel Adventskalenders… die beste Roh-Schokolade…

als ich vor einiger Zeit meine Ernährung umstellte und aufgrund meiner hormonellen Chaossituation beschloss, gänzlich auf Zucker zu verzichten und mich gesund und ausgewogen zu ernähren, stand ich vor folgendem Problem: Ich liiiebe Schokolade. Ich war schon immer der Schokoladentyp. Alle anderen Süßigkeiten kann ich ohne Probleme stehen lassen. Aber Schokolade, nein auf keinen Fall. Nun ja, leider besteht aber Schokolade, oder zumindest die herkömmliche Schokolade hauptsächlich aus Zucker, fetten und ist alles andere als gesund.

Glücklicherweise befasste ich mich ausgiebig mit dem Thema Superfoods und merkte schnell…auf Schokolade verzichten muss ich ganz und gar nicht!!!

Man denkt bei Superfoods sofort an irgendwelche Samen, Körner, Wurzeln, die keiner kennt und die man schwer bekommt. Das Kakao aber ein echtes Superfood ist, das hätte ich nie gedacht. Klar dass Schokolade glücklich macht hat man das ein oder andere mal schon gehört. Mehr aber auch nicht.

Kakao in seiner rohen Form steckt voller Antioxidantien, Zink und Vitamin C und ist außerdem ein hervorragender Magnesiumlieferant. Die rohen Bohnen besitzen die höchste Konzentration an natürlichem Magnesium. Die Kombination mit anderen Superfoods mit viel Vitamin B6, wie etwa der Gojibeere, soll die Aufnahme des Magnesiums in den Zellen sogar noch erhöhen.

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Kakao ist reich an Antioxidantien und ein wunderbares natürliches Antidepressivum. Kakao liefert uns Serotonin und Dopamin für echte gute Laune Gefühle. Ausserdem unterstützt er die Funktionen von Herz und Gehirn und gilt als echtes Aphrodisiakum. Mit seinen beinahe 1200 Inhaltsstoffen, u.a. auch Kalzium, Linolsäure, Eisen, Arginin, Lysin oder Tyrosin ist Kakao ein echtes Kraftpaket. Leider steckt in der herkömmlichen Schokolade nur all zu wenig davon drin. Durch den Verarbeitungsprozess gehen die unzähligen wertvollen Inhaltsstoffe des Kakaos verloren.

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Rohe Kakaonibs und Kakaopulver wurden also meine besten Freunde. Kein Tag vergeht an dem ich nicht Kakaonibs im meinem Müsli habe. Um aus dem Kakaopulver Schokolade herzustellen benötigt man eigentlich nur noch Kakaobutter. Kakaobutter ist der Bestandteil der bei der Herstellung von Kakaopulver austritt. Kalt gepresst hat Kakaobutter ein starkes Kakaoaroma und schmilzt bereits bei Körpertemperatur. Roh, also nicht über 42 °C erhitzt,  enthalten all die Zutaten ihre Vitamine, Mineralstoffe Spurenelemente usw.

Kakaonibs, rohes Kakaopulver und rohe Kakaobutter bestelle ich in größeren Mengen online. In den gängigen Bioläden finden sich aber auch alle Zutaten. Ich süße meine Schokolade meist mit Kokosblütenzucker. Der lässt den Insulinspiegel nicht so ansteigen wie herkömmlicher Zucker und schmeckt angenehm mild. Selbstverständlich kann man auch andere Süßungsmittel wie Dattelsirup, Agavendicksaft, Stevia oder Mascobadozucker verwenden (der normale Zucker tut natürlich auch).

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Hier mein Grundrezept für Roh-Schokolade.

  • 70 g roh-Kakaobutter
  • 70 g Kokosöl
  • 70-80 g roh-Kakaopulver
  • 30 g Kokosblütenzucker

Hier kann sowohl in der Menge des Kakaopulvers als auch in der Menge des Zuckers je nach Vorliebe variieren. Ich mag eher dunkle, nicht so süße Schokolade. Im Zweifel zwischen drin einfach mal probieren. Um die Schokolade zu verfeinern, gebe ich ausserdem 2 EL Maca-Pulver hinzu. Ich mag den leicht erdigen Geschmack gerne.

Zubereiten lässt sie sich ganz einfach:

Kakaobutter und Kakaopulver langsam über einem Wasserbad schmelzen. Hierbei sollte das Wasser nicht wärmer als 50 Grad sein. Nun Kakaopulver, Kokosblütenzucker und optional Maca-Pulver unterrühren und alles zu einer schönen, glatten Masse verarbeiten. In Formen** giessen und anschließend, wenn gewünscht verzieren. Hier habe ich Gojibeeren, mein selbstgemachtes Granola, Datteln, Mandeln, Kakaonils, kandierten Ingwer und Kokosflocken verwendet. Auch aussergewöhnliche Zutaten wie Pfefferkörner, Chillifäden oder Fleur de Sel passen hervorragend zu der Roh-Schokolade.

**(ich habe Mini-Gugl Silikonformen und eine Schokoladentafel- Silikonform verwendet. Es funktioniert aber auch jede andere Form. Oft habe ich einfach Backpapier auf einen Teller gelegt und die Schokolade drauf gegossen)

Hübsch verpackt eignet sich die Roh-Schokolade bestens als handgemachtes, gesundes, kreatives Geschenk. Mit ihr kann man ein bisschen Weltverbesserer spielen, oder sich so fühlen. Diesmal wandert sie direkt in unseren Adventskalender, zumindest zu einem viertel…wie ihr hier sehen könnt 🙂

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Superfood-Frühstück! Buchweizen-Chia-Porridge mit Kakaonibs, Gojibeeren und Mandelmus…mmmmhh…so fängt der Tag gut an!

Superfood-Frühstück! Buchweizen-Chia-Porridge mit Kakaonibs, Gojibeeren und Mandelmus…mmmmhh…so fängt der Tag gut an!

ich liiebe Sonntagsfrühstück! Ein gutes Sonntagsfrühstück zieht sich bis in den Nachmittag, ganz gemütlich, langsam und gediegen. Wenn das Frühstück einem dann nicht im Magen liegt weil es zu schwer oder zu fettig war, umso besser!

Mein neues Lieblingsfrühstück ist warmes Porridge. Ich muss ehrlich zugeben, an warmes Frühstück musste ich mich erstmal gewöhnen und ein paar mal haben meine Porridge Variationen eher nach Babybrei geschmeckt als nach einem Lieblingsfrühstück.

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Vor einiger Zeit habe ich jedoch angefangen mich näher mit verschiedenen Ernährungslehren zu befassen, unter anderem auch mit der 5 Elemente Ernährung der Traditionellen Chinesischen Medizin. Verbunden mit der Ayurvedischen Küche habe ich beschlossen zu versuchen öfter warm zu essen und vor allem zu Frühstücken. In der TCM geht man davon aus, dass jedes Organ im Körper im Gleichgewicht sein muss um gesund und vital zu sein. Warmes Essen und vor allem auch Frühstück hat hierbei einen besonderen Stellenwert, da es die Verdauungsorgane unterstützt und dazu beiträgt seine gesamte Mitte zu stärken. Das wollte ich einfach mal ausprobieren und siehe da, ich fühle mich wirklich nach meinem Frühstück, als hätte ich eine große Portion extra Energie mit dem Löffel gegessen.

Es macht mir mittlerweile richtig Spass morgens mein Porridge zuzubereiten und mit jedem Löffel merke ich wie mich mein Frühstück von Innen wärmt und mir Energie für den Tag gibt.

Meine Lieblingsvariante besteht aus Buchweizen und Chiasamen. Buchweizen ist eine geniale glutenfreie Alternative zu Getreide. Ich verwende ihn wegen dem nussigen Geschmack, für viele ist aber sicher die Glutenfreiheit ein echter Pluspunkt. Buchweizen kann aber noch mehr. Er steckt voller Proteine, Vitamine und Mineralstoffe. Von Ballaststoffen ganz zu schweigen. Er eignet sich auch wunderbar als Alternative zu Reis bzw. als Beilage zu verschiedensten Mahlzeiten. Zu Chiasamen muss man wahrscheinlich nicht mehr viel sagen, zurzeit werden sie ja überall verwendet. Hier mein letztes Chiapudding Rezept.

Da Obst zum Porridge auf keinen Fall fehlen darf (und ja alles schön warm sein soll) gibts ein leckeres Fruchtkompott dazu wobei Kompott wahrscheinlich der falsche Ausdruck ist, denn eigentlich koche ich mein Obst einfach nur kurz ein. Ein bisschen Zimt drüber, fertig. Zucker braucht das Fruchtkompott nicht (und sonst eigentlich auch nichts und niemand 🙂 ).

Natürlich ist das noch nicht genug für ein absolutes Lieblingsfrühstück welches locker neben den ganzen anderen Frühstücksleckereien die es so gibt stehen kann. Nein, es kommen noch Kakaonibs, Gojibeeren, Kokosraspeln und zu guter letzt…..mmmmmmmmmh….Mandelmus oben drauf!!! Ein echtes Superfood-Frühstück 🙂

Hier mein Rezept:

Porridge:

  • 3 EL Buchweizen
  • 2 EL Chiasamen
  • 5 EL Mandelmilch
  • 1 TL Macapulver
  • Dattelsirup, Ahornsirup oder Stevia (falls es süßer sein soll)

Fruchtkompott:

  • 1 Apfel
  • 2 Pflaumen
  • eine prise Zimt

(man kann aber auch anderes Obst verwenden, Beeren, Zwetschgen, Kirschen, Feigen o.ä)

oben drüber:

  • 1 TL Kakaonibs
  • 1 TL Gojibeeren
  • 1 TL Kokosflocken
  • 1 TL Mandelmus

Für das Porridge einfach die Buchweizenkörner und Chiasamen in ein bisschen Wasser ca. eine Stunde einweichen (so dass sie gerade bedeckt sind). Ich weiche das ganze meist am Abend vorher ein, sodass ich morgens nicht mehr lange warten muss. Ich mahle die Buchweizenkörner manchmal wenn ich ein cremigeres homogeneres Porridge möchte. Man kann sie aber auch einfach ganz lassen.

Die eingeweichten Körner und Samen mit der Mandelmilch aufkochen, Macapulver zugeben und wenn gewünscht noch ein bisschen süßen.

Währenddessen die Früchte in einen kleinen Topf schneiden (ich mag gerne größere Stücke) ein EL Wasser zugeben und aufkochen bis das Obst schön zusammen fällt. Zimt drüber, fertig.

Porridge und Fruchtkompott in eine Schüssel geben, Kakaonibs, Gojibeeren, Kokosflocken und Mandelmus drüber und SOFORT geniessen! 🙂 Soll ja noch warm sein.

Damit ich unter der Woche auch immer mein leckerstes Frühstück habe bereite ich meist mehrere Portionen Kompott vor damit ich es morgens nur schnell warm machen muss.

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So… und nun ab nach draussen 🙂 , habt einen schönen Sonntag!

Fizzlike goes Superfood…

Fizzlike goes Superfood…

unfassbar…jetzt ist schon fast ein Jahr vergangen seitdem ich hier das letzte Mal geschrieben habe!

Viel ist passiert in dem letzten Jahr. Nein…ich habe sie nicht beendet, meine „Reise durch die Welt der Geschmäcker“.  Ich habe auch nicht plötzlich ein völlig anderes Hobby oder lasse mich einfach vom Fernsehr berieseln und esse dabei Pizzaburger (was für eine Erfindung) statt zu kochen, zu backen oder zu fotografieren 🙂

Nein ich habe einfach mal wieder (wirklich schon wieder) meine Ernährung komplett auf den Kopf gestellt und mir dafür und für das Erproben verschiedenster Gerichte ausgiebig Zeit genommen (soll ja alles Hand und Fuss haben was ich hier poste).

Als ich dass das erste Mal getan habe, (für die die diesen Beitrag vor den ersten Beiträgen lesen, ja…das gabs schonmal 🙂 ), habe ich überhaupt erst angefangen mich ausgewogen und gesund, zumindest mehr oder weniger, zu ernähren. Ich habe meine Liebe fürs Kochen und Backen entdeckt und mit voller Passion alles mögliche ausprobiert. Je länger ich mich dann mit Gewürzen Kräutern, Ölen und all den wunderbaren Zutaten beschäftigt habe, desto mehr wollte ich über sie wissen. Nicht nur dass, ich wollte auch wissen was sie in meinem Körper bewirken.

Ganz schnell wurde mir klar dass bestimmte Lebensmittel einfach nicht gut für unseren Körper sind (zB. Industriezucker) und andere wiederum sehr gut. Sehr sehr gut sogar!

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Mittlerweile verzichte ich auf auf Industriezucker und meide verarbeitete Lebensmittel. Selbstverständlich gibt es immer wieder Ausnahmen aber die sind zum Glück einfach nicht mehr die Regel.

Ich baue täglich verschiedene Superfoods wie Maca, Gojji Beeren, Chiasamen, oder Rohkakao in meine Ernährung ein, pflanze meine eigenen Kräutuer und Tomaten an. Ich merke regelrecht wie gut es meinem Körper tut. Heißhunger auf den Schokoriegel am Nachmittag gibt es nicht mehr 🙂 (und das hätte ich wirklich nicht gedacht).

Bei einer gesunden ausgewogenen Ernährung geht es wie ich finde nicht darum, einen strikten Ernährungsplan zu befolgen oder sich strenge Regeln aufzuerlegen. Vielmehr geht es um dass Bewusstsein seinem Körper mit dem „Treibstoff“ den wir zuführen etwas gutes zu tun. Und das macht wirklich riesigen Spass und ist vor allem gar nicht schwer.

Zum Start gibts nochmal mein aller aller erstes Rezept in dem ich Superfood verwendet habe.

Mein leckerstes Chia-Frühstückspudding-wach-mach-Rezept .

Chiasamen, ja die gehören immernoch zu meinen Favoriten…mmmhh..

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Ich freue mich auf jeden Fall meine Rezepte die ich über das letzte Jahr erprobt habe mit euch zu teilen und  mit euch noch viel dazu zu lernen!

Liebe Grüße und bis ganz bald!

Fizz