alle Jahre wieder…die allerbesten Lebkuchen ohne Mehl

alle Jahre wieder…die allerbesten Lebkuchen ohne Mehl

dieser Beitrag bedarf keiner vielen Worte.

Es folgt das definitiv aller beste Lebkuchenrezept! Ich mache dieses Rezept schon seit vielen Jahren. Es ist relativ gelingsicher und die Lebkuchen sind einfach unglaublich lecker. Hier kann definitiv kein gekaufter Lebkuchen mithalten!


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Hier das klassische Lebkuchenrezept:

  • 6 Eier
  • 180 g Brauner Zucker
  • 2 EL Honig
  • 2-3 TL Zimt
  • 1-2 TL Lebkuchengewürz (ich mags immer gerne würziger)
  • 1 Prise Salz
  • 250 g gemahlene Mandeln (am besten selber mahlen…schmeckt besser :-))
  • 250 g gemahlene Haselnüsse (ebenso)
  • 200 g Orangeat
  • 200 g Zitronat
  • Oblaten 90 mm
  • ca. 300 g dunkle Schokolade ( 70-80 %)
  • 100 g Mandelsplitter zum Verzieren

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eier mit Zucker und Honig schaumig schlagen. Orangeat und Zitronat im Mixer zerkleinern. Dadurch wird die Lebkuchenmasse insgesamt homogener und man schmeckt die beiden Komponenten nicht zu sehr raus. Die restlichen Zutaten untermischen *** und mit einem Messer flach auf die Oblaten streichen. Die Lebkuchen ca. 20 min backen und anschließend abkühlen lassen. Währenddessen kann man die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Die erkalteten Lebkuchen lassen sich am besten mit einer Zange in die flüssige Schokolade tunken. Anschließend mit Mandelsplittern oder eben Gojibeeren und Kokossplittern verzieren und trocknen lassen.

*** Wer seine Lebkuchen auch gerne aufmotzen möchte gibt zu der Masse noch:

  • 2 Eier
  • 4 EL Chia-Samen
  • 4 EL Kürbiskerne
  • 5 EL Goji-Beeren
  • ca. 10 Datteln
  • ca. 50 g kandierter Ingwer
  • 50 g Kokosflocken
  • 100 g Walnüsse
  • Gojibeeren und Kokssplitter zur Verzierung

Eier mit Datteln, Ingwer und Walnüssen in einen Mixer geben. So spart man sich das klein hacken. Mit den restlichen Zutaten zur fertigen Lebkuchenmasse geben und alles zu einer homogenen Masse verarbeiten. Danach weiter wie oben beschrieben.

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Fizzlike Weihnachtsmenü…vegetarisch und gesund!!! Süßkartoffel-Kürbis-Kokos- Ingwer Suppe, Kichererbsen- Nussbraten und Walnuss-Olivenöl Brownies mit Rotwein Ganache…

Fizzlike Weihnachtsmenü…vegetarisch und gesund!!! Süßkartoffel-Kürbis-Kokos- Ingwer Suppe, Kichererbsen- Nussbraten und Walnuss-Olivenöl Brownies mit Rotwein Ganache…

Wahnsinn…jetzt steht Weihnachten wirklich unmittelbar vor der Tür. Es wird unser erstes Weihnachten zu dritt sein und vor allem mein erstes Weihnachten als Mami. Da kommt gleich ein ganz anderes Gefühl auf. Zumindest ist das bei mir so. Früher habe ich immer gesagt: “ Weihnachten wird erst so richtig schön wenn Kinder da sind“ Irgendwie gehört das für mich einfach zusammen. Also will ich dass dieses Jahr besonders schön für uns wird. Gleichzeitig will ich mir nicht zu viel Stress machen…man soll es ja geniessen!

Da mein Mann bis zum 25.12 fastet (bei den Griechen geht die Fastenzeit so lange), gibt es bei uns am Heiligen Abend immer etwas vegetarisches. Dazu kommt dass ich mir zwar den Bauch voll schlagen will, ich aber dennoch darauf achte, dass das Weihnachtsessen gesund ist. So braucht man erst gar keine guten Vorsätze an Silvester. Also gibt es richtig viel Gemüse in Verbindung mit Nüssen, gutem Olivenöl und jeder Menge Wein 🙂

Zur Vorspeise wird es eine Süßkartoffel-Kürbis-Kokos-Inger-Suppe geben…puhh…ist das lang 🙂

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Als Hauptgericht wird es diesmal einen vegetarischen Kichererbsen-Nussbraten, dazu Avocado und eine sämige Rotweinsoße geben.

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Zum Nachtisch gibt es einen Familienklassiker: Walnuss-Olivenölbrownie mit Rotweinganache.

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Abgerundet wird das ganze mit den passenden Weinen**.  Als Aperitif wird es einen Canella Prosecco Spumante geben, zur Vorspeise einen 2015er Grohsartig vom Weingut Groh, zur
Hauptspeise den Magnifico Fuoco und zum Dessert den Ferreira Tawny Port. Die Weine kamen alle geliefert, von Club of Wine. Einem, wie ich finde, ausgesprochen tollen/ gut sortierten Onlineshop mit vielen nützlichen Infos zu den Weinen.

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Die Weine kommen geliefert und alle Rezepte lassen sich auch vorher vorbereiten sodass man wirklich nicht in Kochstress kommt. Auch wenn Kochen noch so viel Spass macht, unter Zeitdruck muss man an Weihnachten wirklich nicht unbedingt sein!

Das Menü ist für ca. 6-8 Personen. Bei den Rezepten müsste man je nach Gästeanzahl die Menge reduzieren.

Süßkartoffel-Kürbis-Kokos-Ingwer Suppe: 

Man benötigt:

  • Olivenöl
  • 1 Hokkaidokürbis
  • 1 Süßkartoffeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1  kleine (wir haben eine grosse benutzt 🙂 )Ingwer-Knolle
  • 1,5 l Gemüsebrühe
  • 1 Dose Kokosmilch
  • Salz/Pfeffer
  • 1 Zitrone

Kürbis waschen und in kleine Stücke schneiden. Süßkartoffel schälen und ebenso klein schneiden. Olivenöl in einem großen Topf erhitzen. Kürbis und Süßkartoffel zugeben und kurz anbraten. Knoblauch und geschälten Ingwer zugeben und kurz mit anbraten. Mit Gemüsebrühe ablöschen und bei mittlerer Hitze köcheln lassen bis alles weich ist.

Mit dem Pürrierstab pürrieren und mit Kokosmilch aufgiessen. Alles mit Salz, Pfeffer und Zitrone abschmecken. Angerichtet habe ich die Suppe mit schwarzem Salz, Kokossplittern, Mandeln und ein paar Blüten. Fertig 🙂 So schnell geht der erste Gang!

Zur Vorspeise gibt es einen Weißburgunder- Chardonnay,  2015er Grohsartig vom Weingut Groh.

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Bei der Planung eines vegetarischen Hauptgerichts habe ich mir da schon ein bisschen schwerer getan. Es gibt ja zahlreiche Rezepte für Nussbraten. Meistens finde ich diese recht schwer, oder trocken…oder beides. Ich wollte eine lockere, leichte Konsistenz die schön würzig und auf keinen Fall Fad ist. Ausserdem sollte viel frisches Gemüse drin sein. Ich habe also einfach ausprobiert. Raus gekommen ist dieser vegetarische Kichererbsen-Nussbraten. Angerichtet habe ich ihn mit Avocado und einer Rotwein-Orangen-Soße, passend zu Weihnachten.

Kichererbsen-Nussbraten: 

  • 200 g Haselnüsse
  • 100 g Buchweizen
  • 200 g Rauchtofu
  • 1 Zucchini
  • 1 Süßkartoffel
  • 3 Karotten
  • 2 Dosen Kichererbsen (2x 500 g)
  • 5 EL Sojasoße
  • 1 EL Tomatenmark
  • 100 g Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 4 Eier
  • 1 Schuss Milch
  • 5 EL Leinsamen
  • 5 EL Chiasamen
  • 5 EL Kürbiskerne
  • 100 g Semmelbrösel
  • Salz, Pfeffer

Ofen auf 220 Grad vorheizen. Gemüse und Cheddar raspeln und in eine große Schüssel geben. Haselnüsse, Buchweizen und Tofu in eine Küchenmaschine o.a geben, und auch zu klein Stücken verarbeiten und anschließend in die Schüssel geben. 1 Dose Kichererbsen abgiessen und mit Olivenöl, Knoblauch, Sojasoße und Tomatenmark pürieren und auch in die Schüssel geben. Die andere Dose Kichererbsen auch abgiessen und ganz zur Masse geben. Eier mit Milch verquirlen und mit Leinsamen, Chiasamen, Kürbiskernen und Semmelbröseln in die Schüssel geben. Alles gut vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Masse in zwei Kastenformen geben und anschließend bei 220 Grad ca. 1 Stunde backen.

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Zu dem Nussbraten gibt es eine einfache Rotwein- Orangen-Soße.

  • Olivenöl
  • 2 EL Tomatenmark
  • 200 ml Rotwein (ich habe diesen Portwein von der Nachspeise benutzt)
  • 1 Orange
  • 2 Pflaumen
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 TL Wacholderbeeren
  • 50 ml Sahne
  • Salz/ Pfeffer

Tomatenmark in Olivenöl kurz anbraten, mit Rotwein ablöschen. Pflaumen klein schneiden und mit dem Saft der Orange, dem Lorbeerblatt und Wacholderbeeren zugeben. Ca. 15 min köcheln lassen. Mit Sahne verfeinern und mit Salz und Pfeffer abschmecken.


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Angerichtet wird alles mit Avocado und Kürbiskernen. Da der Braten schon vor Gemüse strotzt braucht man bis auf Avocado und Rotweinsoße nichts mehr dazu finde ich. Ausser natürlich einen guten Wein. Zum Hauptgang gibt es den Magnifico Fuoco, einen aromatischen Primitivo.

Beim Nachtisch greife ich auf einen meiner Klassiker zurück. Einem Walnuss-Olivenöl Brownie mit Rotwein Ganache. Das Rezept dazu findet ihr hier. Der passt durch die dunkle Schokolade und den Rotwein wunderbar zu Weihnachten. Für die Rotweinganache verwende ich ausserdem gleich mal den passenden Wein den es dann auch zum Nachtisch gibt, einen Ferreira Tawny Port. Der Klassische Portwein rundet das Dessert und auch das Menü wunderbar ab.

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So jetzt steht also das Weihnachtsmenü und die passenden Weine sind auch parat. Brauchen wir also nur noch Ruhe, Frieden und viel Besinnlichkeit damit unser erstes Weihnachten der Knaller wird. Das gute ist auf jeden Fall dass man mit diesem Menü kein schlechtes Gewissen nach der Weihnachtsschlemmerei haben müss …und dass ist doch schon mal viel wert 🙂

 

** dieser Beitrag entstand in freundlicher Zusammenarbeit mit Club of Wine

 

Familien- Adventswochenende mit spannender Lektüre, dem allerbesten Lebkuchenrezept mal anders und Waldtieren…

Familien- Adventswochenende mit spannender Lektüre, dem allerbesten Lebkuchenrezept mal anders und Waldtieren…

das Adventswochenende steht vor der Tür und ich bin ein bisschen aufgeregt. Es wird das erste Weihnachten für uns als Familie sein und auch wenn ich mir vorgenommen habe dieses Jahr nichts grosses draus zu machen…da wir ja Übungsweihnachten haben (siehe hier) …möchte ich es uns schön machen. Man kann diese Zeit ja nie mehr zurück holen und so viele erste Male gibt es nicht.

Also brauchen wir auf jeden Fall drei Dinge:

1.

(und dass ist nicht verhandelbar) definitiv und unbedingt die besten Lebkuchen.

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Ich mache schon seit ein paar Jahren Lebkuchen und eigentlich halte ich mich immer an das gleiche Rezept. Die Lebkuchen sind super schnell gemacht und schmecken unglaublich gut. Dieses Jahr wollte ich aber noch einen drauf hauen und habe aus meinem Grundrezept zwei verschiedene Varianten zubereitet. Einmal die klassischen und dann natürlich welche, die mit Chia Samen, Goji Beeren, Ingwer, Kokos und Walnüssen aufgemotzt wurden. Wenn schon denn schon!

Hier das klassische Lebkuchenrezept:

  • 6 Eier
  • 180 g Brauner Zucker
  • 2 EL Honig
  • 2-3 TL Zimt
  • 1-2 TL Lebkuchengewürz (ich mags immer gerne würziger)
  • 1 Prise Salz
  • 250 g gemahlene Mandeln (am besten selber mahlen…schmeckt besser 🙂
  • 250 g gemahlene Haselnüsse (ebenso)
  • 200 g Orangeat
  • 200 g Zitronat
  • Oblaten 90 mm
  • ca. 300 g dunkle Schokolade ( 70-80 %)
  • 100 g Mandelsplittern zum Verzieren

Backofen auf 180 Grad vorheizen. Eier mit Zucker und Honig schaumig schlagen. Orangeat und Zitronat im Mixer zerkleinern. Dadurch wird die Lebkuchenmasse insgesamt homogener und man schmeckt die beiden Komponenten nicht zu sehr raus. Die restlichen Zutaten untermischen *** und mit einem Messer flach auf die Oblaten streichen. Die Lebkuchen ca. 20 min backen und anschließend abkühlen lassen. Währenddessen kann man die Schokolade im Wasserbad schmelzen. Die erkalteten Lebkuchen lassen sich am besten mit einer Zange in die flüssige Schokolade tunken. Anschließend mit Mandelsplittern oder eben Gojibeeren und Kokossplittern verzieren und trocknen lassen.

*** Wer seine Lebkuchen auch gerne aufmotzen möchte gibt zu der Masse noch:

  • 2 Eier
  • 4 EL Chia-Samen
  • 4 EL Kürbiskerne
  • 5 EL Goji-Beeren
  • ca. 10 Datteln
  • ca. 50 g kandierter Ingwer
  • 50 g Kokosflocken
  • 100 g Walnüsse
  • Gojibeeren und Kokssplitter zur Verzierung

Eier mit Datteln, Ingwer und Walnüssen in einen Mixer geben. So spart man sich das klein hacken. Mit den restlichen Zutaten zur fertigen Lebkuchenmasse geben und alles zu einer homogenen Masse verarbeiten. Danach weiter wie oben beschrieben.

2.

einen Adventskranz, schön schlicht ohne Glitzer und auf jeden Fall mit Waldtieren (wir sind ja jetzt eine Familie, da muss man das glaube ich haben 🙂 )

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unser Adventskranz besteht ganz schlicht aus einem Holzkranz. Dekoriert mit ein bisschen Moos und Dekopilzen aus der Bastelabteilung. Dazu drei kleine Rehe und Kerzen….fertig, der erste Familien-Adventskranz.

3.

darf natürlich auch nicht fehlen an einem entspannten Adventswochenende! Die spannendste Lektüre…zumindest für uns momentan:

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Oh je ich wachse! Das Buch der Wachstumssprünge. Dass das Kapitel aktuell Freud und Leid mit etwa 19 Wochen heisst, macht mir ehrlich gesagt Angst, aber da muss man wohl durch… Warum ich dieses Buch aber wirklich nur empfehlen kann und was uns bisher, ausser perfekten Lebkuchen noch so geholfen hat, dazu bald mehr!

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Kakao als echtes Superfood… oder… der Inhalt meines viertel Adventskalenders… die beste Roh-Schokolade…

Kakao als echtes Superfood… oder… der Inhalt meines viertel Adventskalenders… die beste Roh-Schokolade…

als ich vor einiger Zeit meine Ernährung umstellte und aufgrund meiner hormonellen Chaossituation beschloss, gänzlich auf Zucker zu verzichten und mich gesund und ausgewogen zu ernähren, stand ich vor folgendem Problem: Ich liiiebe Schokolade. Ich war schon immer der Schokoladentyp. Alle anderen Süßigkeiten kann ich ohne Probleme stehen lassen. Aber Schokolade, nein auf keinen Fall. Nun ja, leider besteht aber Schokolade, oder zumindest die herkömmliche Schokolade hauptsächlich aus Zucker, fetten und ist alles andere als gesund.

Glücklicherweise befasste ich mich ausgiebig mit dem Thema Superfoods und merkte schnell…auf Schokolade verzichten muss ich ganz und gar nicht!!!

Man denkt bei Superfoods sofort an irgendwelche Samen, Körner, Wurzeln, die keiner kennt und die man schwer bekommt. Das Kakao aber ein echtes Superfood ist, das hätte ich nie gedacht. Klar dass Schokolade glücklich macht hat man das ein oder andere mal schon gehört. Mehr aber auch nicht.

Kakao in seiner rohen Form steckt voller Antioxidantien, Zink und Vitamin C und ist außerdem ein hervorragender Magnesiumlieferant. Die rohen Bohnen besitzen die höchste Konzentration an natürlichem Magnesium. Die Kombination mit anderen Superfoods mit viel Vitamin B6, wie etwa der Gojibeere, soll die Aufnahme des Magnesiums in den Zellen sogar noch erhöhen.

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Kakao ist reich an Antioxidantien und ein wunderbares natürliches Antidepressivum. Kakao liefert uns Serotonin und Dopamin für echte gute Laune Gefühle. Ausserdem unterstützt er die Funktionen von Herz und Gehirn und gilt als echtes Aphrodisiakum. Mit seinen beinahe 1200 Inhaltsstoffen, u.a. auch Kalzium, Linolsäure, Eisen, Arginin, Lysin oder Tyrosin ist Kakao ein echtes Kraftpaket. Leider steckt in der herkömmlichen Schokolade nur all zu wenig davon drin. Durch den Verarbeitungsprozess gehen die unzähligen wertvollen Inhaltsstoffe des Kakaos verloren.

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Rohe Kakaonibs und Kakaopulver wurden also meine besten Freunde. Kein Tag vergeht an dem ich nicht Kakaonibs im meinem Müsli habe. Um aus dem Kakaopulver Schokolade herzustellen benötigt man eigentlich nur noch Kakaobutter. Kakaobutter ist der Bestandteil der bei der Herstellung von Kakaopulver austritt. Kalt gepresst hat Kakaobutter ein starkes Kakaoaroma und schmilzt bereits bei Körpertemperatur. Roh, also nicht über 42 °C erhitzt,  enthalten all die Zutaten ihre Vitamine, Mineralstoffe Spurenelemente usw.

Kakaonibs, rohes Kakaopulver und rohe Kakaobutter bestelle ich in größeren Mengen online. In den gängigen Bioläden finden sich aber auch alle Zutaten. Ich süße meine Schokolade meist mit Kokosblütenzucker. Der lässt den Insulinspiegel nicht so ansteigen wie herkömmlicher Zucker und schmeckt angenehm mild. Selbstverständlich kann man auch andere Süßungsmittel wie Dattelsirup, Agavendicksaft, Stevia oder Mascobadozucker verwenden (der normale Zucker tut natürlich auch).

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Hier mein Grundrezept für Roh-Schokolade.

  • 70 g roh-Kakaobutter
  • 70 g Kokosöl
  • 70-80 g roh-Kakaopulver
  • 30 g Kokosblütenzucker

Hier kann sowohl in der Menge des Kakaopulvers als auch in der Menge des Zuckers je nach Vorliebe variieren. Ich mag eher dunkle, nicht so süße Schokolade. Im Zweifel zwischen drin einfach mal probieren. Um die Schokolade zu verfeinern, gebe ich ausserdem 2 EL Maca-Pulver hinzu. Ich mag den leicht erdigen Geschmack gerne.

Zubereiten lässt sie sich ganz einfach:

Kakaobutter und Kakaopulver langsam über einem Wasserbad schmelzen. Hierbei sollte das Wasser nicht wärmer als 50 Grad sein. Nun Kakaopulver, Kokosblütenzucker und optional Maca-Pulver unterrühren und alles zu einer schönen, glatten Masse verarbeiten. In Formen** giessen und anschließend, wenn gewünscht verzieren. Hier habe ich Gojibeeren, mein selbstgemachtes Granola, Datteln, Mandeln, Kakaonils, kandierten Ingwer und Kokosflocken verwendet. Auch aussergewöhnliche Zutaten wie Pfefferkörner, Chillifäden oder Fleur de Sel passen hervorragend zu der Roh-Schokolade.

**(ich habe Mini-Gugl Silikonformen und eine Schokoladentafel- Silikonform verwendet. Es funktioniert aber auch jede andere Form. Oft habe ich einfach Backpapier auf einen Teller gelegt und die Schokolade drauf gegossen)

Hübsch verpackt eignet sich die Roh-Schokolade bestens als handgemachtes, gesundes, kreatives Geschenk. Mit ihr kann man ein bisschen Weltverbesserer spielen, oder sich so fühlen. Diesmal wandert sie direkt in unseren Adventskalender, zumindest zu einem viertel…wie ihr hier sehen könnt 🙂

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himmlisch leckere Olivenöl-Walnuss-Brownies mit Rotwein Ganache..mmmhh..

himmlisch leckere Olivenöl-Walnuss-Brownies mit Rotwein Ganache..mmmhh..

wahnsinn…nun sitz ich hier…ca. 2 Monate nach dem Urlaub auf Kreta…und vor allem nach dem ganzen Umzugsstress…zum ersten Mal auf meinem neuen Balkon mit ner Tasse Kaffe und kann endlich mal wieder schreiben.

Ja…in der letzten Zeit ist viel passiert! Viel zu viel! Deswegen bin ich gar nicht dazu gekommen über meine Reise durch die Welt der Geschmäcker zu berichten…und dabei gibt es doch so viel aufregendes spannendes und neues zu erzählen.

Wo fangen wir an? Beim Olivenöl! Ganz Klar! Hab ichs doch bei Steph vom Kleinen Kuriositätenladen beim Blogevent Übern Tellerrand versprochen. Gesagt getan…auch wenns ein bisschen gedauert hat…

Auf Kreta hab ich mich in dieses wunderbare Öl verliebt! Irgendwie schmeckt alles besser mit richtig gutem Olivenöl. Das wurde mir ehrlich gesagt aber auch erst bewusst, nachdem ich richtig gutes Olivenöl probiert hatte.

Da ich auf meiner Reise wunderbare Menschen kennen gelernt habe denen ich natürlich nicht abschlagen durfte ihr selbstgemachtes Öl mit nach Hause zu nehmen (jaaaa…die Koffer waren mehr als voll mit Wasserflaschen voller Öl :-)) habe ich angefangen jedes meiner Essen mit ein wenig Olivenöl zu pimpen…und es funktioniert!

(Macht übrigens umso mehr Spass wenn man das Olivenöl in hübsche Tonflaschen füllt und man es immer griffbereit auf dem Esstisch stehen hat)

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Mhm…ein Rezept für Brownies und wir sprechen von Olivenöl? Passt das? Und wie!!!!

Die Kretaner machen auch teilweise ihre Süßigkeiten mit Olivenöl…und ganz vorne mit dabei ein himmlischer Schokokuchen…unfassbar wie gut der geschmeckt hat…

So locker und doch hat er diese feuchte Konsistenz eines Brownies. Das musste ich auch versuchen!!!!

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Hier kommt meine Version eines himmlischen Olivenöl-Walnuss-Brownies mit Schoko-Rotwein Ganache. Rotwein hab ich nämlich auch sehr guten getrunken und mitten im November gibt es doch nichts schöneres als kuschelig auf dem Sofa zu liegen…in Zeitschriften zu Blättern und dabei in den Erinnerungen an den letzten Urlaub zu schwelgen 🙂

Man benötigt:

  • 425 g Schokolade 70%
  • 300 ml Olivenöl
  • 6 EL Kakaopulver
  • 350 g brauner Zucker
  • 3 Päckchen Vanillezucker
  • eine Prise Salz
  • 3 EL Milch
  • 9 Eier
  • 300 g Mehl
  • 200 g Wahlnüsse und eine Hand voll zum Dekorieren

Für die Ganache:

  • 250 g Schokolade 70 %
  • 200 ml Sahne
  • 30 g Butter
  • 3 EL Rotwein

Zunächst legt man ein Backblech mit 2 Backpapieren aus. Hierzu einfach das Backpapier zusammenknüllen und nass machen. Dann lässt es sich wunderbar formen. Den Ofen auf 175 Grad vorheizen (Ober-Unterhitze)

Schokolade im Wasserbad schmelzen. Nun die flüssige Schokolade mit dem Öl in eine Schüssel geben und gut vermengen. Kakaopulver, Zucker, Vanillezucker, Salz und Milch zugeben und gut verrühren. Die Eier nach und nach zur Masse geben und immer schön weiter rühren. Das Mehl langsam unterrühren und alles vermengen bis ein homogener Teig entsteht. Die Nüsse etwas zerkleinern und auch unterrühren.

Den Teig mit einem Spatel auf dem Backblech verteilen und alles schön glatt streichen.

Ab in den Ofen für ca. 30 Minuten. Am besten gegen Ende der Backzeit immer mal wieder eine Stäbchenprobe machen. Die Brownies sollten nicht zu trocken werden und daher ist es perfekt wenn noch ein bisschen Teig am Zahnstocher kleben bleibt.

Für die Ganache die Sahne mit der Butter zum Köcheln bringen. Währenddessen die Schokolade klein hacken und in eine Schüssel geben. Nun die heiße Sahne über die Schokoladegießen, kurr ruhen lassen und anschließend vorsichtig rühren bis sich die Schokolade aufgelöst hat. Nun den Rotwein untermischen und die Masse über die leicht ausgekühlten Brownies streichen.

Die fertigen Olivenöl-Walnuss Brownies mit Rotwein Ganache an einen kühlen Ort stellen damit die Ganache fest werden kann. Erst dann kann man die Brownies in Stücke schneiden.

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Nun nimmt man sich am besten ein gutes Buch oder eine Zeitschrift…kuschelt sich aufs Sofa in seine Lieblingsdecke und geniesst den Sonntag zu Hause…hat doch auch was so ein Novembersonntag…und wenn man dann noch in Erinnerungen schwelgt….hach…wie schön….genau das werde ich jetzt machen 🙂

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Mini-Gugls….meine neuen lieblings-Küchlein!!! Diesmal: Marmor-Gugls…mmmhh…

Mini-Gugls….meine neuen lieblings-Küchlein!!! Diesmal: Marmor-Gugls…mmmhh…

also diese kleinen Dinger haben es mir ja wirklich angetan!!! Von den letzten Mini-Gugls in der fruchtigen Variante war ich schon so begeistert… weil sie super einfach zu machen sind und dann auch noch sooo lecker sind…und nun… Mini-Gugls in Verbindung mit meinem liebsten Kuchen…Marmorkuchen….die können doch nur wunderbar schmecken oder? Tun sie auch!!!

Das gute an den kleinen Dingern ist, dass man getrost auch mehrere essen kann…sind ja sooo schön klein 🙂

Außerdem machen sie sich wunderbar für Besuch und verschenken kann man sie auch noch prima…

was will man mehr??

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Ich habe die Gugls in zwei Varianten gebacken, eine Micro-Mini-Variante und eine normale-Mini-Variante.

Die Form für die ganz kleinen Gugls hat ca. 20 ml die größere ca. 100 ml. Die Formen die ich habe, sind aus Silikon, so lassen sich die Gugls später leicht lösen.

Man benötigt:

  • 1/2 Zitrone
  • 1/2 Vanilleschote
  • 1/2 TL Vanilleextrakt
  • 30 ml Sonnenblumenöl
  • 100 ml Milch
  • 50 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Rum
  • 130 g Mehl
  • 1/2 TL Backpulver
  • 2 EL Kakaopulver
  • ca. 100 g dunkle Schokolade-70%

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Das Ei mit etwas abgeriebener Zitronenschale, dem ausgekratzten Vanillemark und dem Vanilleextrakt verrühren. Anschließend Öl, Milch, Zucker, Salz und Rum zugeben und alles mit einem Schneebesen verquirlen.

Mehl mit dem Backpulver mischen und auf die Masse sieben und alles homogen vermengen.

2/3 des Teiges nun auf die Förmchen verteilen. Am besten einen kleinen Löffel oder sogar einen Spritzbeutel hierfür nehmen.

Nun Kakaopulver zu dem übrigen Teig geben und mit einem kleinen Schluck Milch verrühren, so dass der Teig wieder schön glatt wird.

Den dunklen Teig auf die Förmchen verteilen und anschließend mit einem Zahnstocher die beiden Teigmassen leicht verquirlen (vorsicht nicht zu viel sonst wird der Teig einfach hellbraun!) sodass ein Marmormuster entsteht.

Ca. 10 min backen, leicht auskühlen lassen und aus den Förmchen lösen. Auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.

Die Schokolade im Wasserbad schmelzen und die Gugls mit dem Köpfchen eintunken. Danach in den Kühlschrank stellen bis die Schokolade hart ist und man sie….mmmhh… genießen kann!!!

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Selbst wenn die kleinen puppenartigen Kuchen an ein paar Stellen kleine Macken haben verzeit man den niedlichen Köstlichkeiten doch gerne ein bisschen unperfektness…

So einfach und so soo lecker!! Also lange werden es die kleinen wohl nicht überleben…:-)

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mmmmh…Moccha Cupcakes…ein Rezept für kleine feinherbe Köstlichkeiten…

mmmmh…Moccha Cupcakes…ein Rezept für kleine feinherbe Köstlichkeiten…

ich muss gestehen dass ich bis dato, auf meiner Reise durch die Welt der Geschmäcker,  noch nie Cupcakes gebacken habe. Eigentlich kommt man ja mittlerweile gar nicht mehr drum herum, bei der Scharr an Rezepten die es mittlerweile gibt.  Das Problem an Cupcakes ist oft dass ich die Creme oben drauf nicht so gerne mag. Oft ist sie sahnig oder sehr süß. Beides mag ich nicht so gerne.  In Cynthia Barcomi’s Lets Bake habe ich dann heute morgen ein ganz tolles Rezept für Cupcakes gefunden. Moccha Cupcakes. Nicht zu süß, verführerisch schokoladig mit einem vollmundigen Kaffee Geschmack. Perfekt also! Ich habe Cynthias Rezept aus Liebe zum Kaffee noch ein bisschen abgewandelt und noch ein wenig mehr Espresso zugegeben. Man kann die Menge aber auch einfach reduzieren. Jeder wie er’s mag eben 🙂

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Man benötigt für 8 bis 12 Cupcakes:

  • 130 ml Espresso
  • 2 TL Instant Espresso Pulver
  • 120 ml Vollmilch
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 1 Ei
  • 180-190 g Mehl (je nach Menge des Kaffees anpassen)
  • 40 g ungesüßter Kakao
  • 1 TL Backpulver
  • 1/2 TL Natron
  • eine Prise Salz
  • 75 g Zucker
  • 75 g brauner Zucker
  • 125 g weiche Butter

Für das Espresso Frosting

  • 2 TL Instant Espressopulver
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 125 g Butter
  • 125 g Puderzucker

Ofen auf 180 Grad vorheizen (Ober und Unterhitze), die Papierförmchen vorbereiten Bzw. eine Muffinbackform mit Förmchen auskleiden. Das Espressopulver in Espresso auflösen, Milch und Vanilleextrakt zugebenen. Das Ei zugeben und das ganze ein wenig verquirlen.

Die restlichen trockenen Zutaten für den Teig  miteinander vermengen und die weiche Butter in kleinen Stückchen hineinschneiden. Die Butter mit den Händen einarbeiten bis das ganze grob krümelig ist. Nun die Kaffee-Milchmischung, am besten mit einem Teigschaber unterrühren

Den Teig gleichmäßig auf die Förmchen verteilen und ca. 18 bis 20 Minuten backen (Stäbchenprobe vor dem herausnehmen machen) und vollständig auskühlen lassen.

Für das Frosting das Espressopulver mit dem Vanilleextrakt vermischen. Butter mit einer Küchenmaschine mehrere Minuten schön cremig schlagen.  Die Geschwindigkeit etwas reduzieren und nach und nach den Puderzucker zugeben. Mit einem Schaber oder Löffel die Masse von den Seiten kratzen und die Espresso-Vanillemischung zugeben. Die Masse nochmal ein paar Minuten schön fluffig schlagen.

Man kann nun das Frosting mit einem Spritzbeutel, schön akkurat und ordentlich auf die Cupcakes spritzen oder die Cupcakes mit einem Messer mit dem Frosting bestreichen.

Mir sind die Cupcakes in der eher wüsten Variante irgendwie lieber 🙂 aber das muss jeder selbst entscheiden.

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Auf jeden Fall sind sie extreeeem lecker!!!! Mhmm….

und übrigens….meine Katze…die will natürlich auch immer mitspielen….hier ihr Versuch die Cupcakes zu stibitzen während ich mit den Fotos beschäftigt war…. 2 Sekunden länger und das wärs gewesen mit den feinherben Köstlichkeiten 🙂

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