Buchweizen-Chia-Karotten Frühstücks-Muffins mit Rohschokolade…mmhhh…so lecker kann gesund sein!

Buchweizen-Chia-Karotten Frühstücks-Muffins mit Rohschokolade…mmhhh…so lecker kann gesund sein!

nun ist wieder einige Zeit vergangen die ich kräftig genutzt habe um meine Rezepte zu perfektionieren. Es ist gar nicht so einfach, wenn man die üblichen Verdächtigen wie Zucker und Weissmehl ersetzt, die richtigen Konsistenzen hin zu bekommen. Umso mehr Mühe muss man sich also geben und am besten.. einfach ausprobieren!

In der letzten Zeit hat sich zu meiner Ernährungsumstellung auch privat sehr viel getan. Mittlerweile bin ich verheiratet und auch wenn sich eigentlich dadurch gar nicht viel verändert, fühlt man sich einfach noch mehr als Familie. Umso größer die Mission also, dass sich die Familie gesund ernährt. Ich lege aus Entscheidung auf gesunde Ernährung großen Wert und hoffe dass ich die Menschen um mich herum einfach mitreissen kann. Wenn man erst einmal feststellt dass einem der übliche Industriezucker gar nicht fehlt oder dass Vollkornpasta genauso lecker sein kann, ist der erste Schritt schon getan.

An diesen Muffins habe ich relativ lange rum gebastelt. Es sollte ein Rezept ohne Weissmehl, den bösen Industriezucker und Ei sein. Statt dessen geben Chia Samen den Halt und Kokosblütenzucker eine leichte Süsse. Kokosblütenzucker eignet sich wunderbar als Zuckerersatz. Er hat kaum Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel und verursacht demnach nicht den typischen Zucker-Jeeper danach. Ausserdem schmeckt er sehr angenehm und nur ganz leicht süß. Ich liebe die Kombination der verschiedensten Zutaten in Verbindung mit dem Gefühl dass man etwas gutes für sich und seine Familie tut. Wenn sie dann auch noch so unfassbar lecker sind…umso besser 🙂

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Die Muffins strotzen vor guten Zutaten, eignen sich als Frühstück (man kann sie auch sehr gut mit nehmen) oder zum Kaffee zwischendurch. Das tolle an diesen Muffins ist, dass man sie in unzähligen Varianten machen kann, statt Karotten mit Kürbis, oder vielleicht mal mit Banane. Alle Möglichkeiten sind offen. Die Grundzutaten passen einfach zu allem und sämtliches „Superfood“ wie Maca Pulver, Baobab oder Acaipulver kann man ganz einfach unter bringen…oder eben auch nicht wenn man es nicht zuhause hat. Einfrieren lassen sich die Muffins auch wunderbar, sodass man immer was leckeres, gesundes auf Vorrat hat!

Wahre Super-Muffins also 🙂

Hier das Rezept:

Backofen Umluft 180 Grad

  • 2 Äpfel
  • ca. 350 g Karotte (+ eine kleine Karotte zum Verzieren)
  • 120 g Buchweizen ganz
  • 70 g Buchweizen gemahlen
  • 5 EL Chiasamen
  • 1 EL Leinsamen
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 2 EL Amaranth
  • 150 g Dinkelmehl
  • 40 g Kokosblütenzucker (oder Rohrzucker)
  • 3 EL Kokosraspel
  • 3 EL Kürbiskerne (+ welche zum Verzieren)
  • 200 g Mandelmilch
  • 100 g Olivenöl
  • 1,5 EL Dattelsirup (oder Honig)
  • 1 TL Mandelmus
  • 5-8 Datteln
  • 1 Pck. Backpulver (optional)

Für die Glasur:

  • 50 g Rohkakaopulver
  • 70 g Kakaobutter oder Kokosöl
  • 1 – 2 EL Kokosblütenzucker (oder Rohrzucker)

Das Rezept ist wirklich einfach. Eigentlich geht es hauptsächlich darum, eine schöne Konsistenz hinzubekommen, wenn man alle Zutaten zusammen rührt.

Ich fange immer damit an, Apfel und Karotte zu raspeln und anschließend alle trockenen Zutaten zu zu geben. Den Buchweizen mahle ich einfach im Mixer. Anschließend Mandelmilch und  Olivenöl dazu und alles schön vermengen. Dattelsirup zugeben, die Dattteln ein wenig zerkleinern und zur Masse geben. Nun noch Mandelmus und Backpulver unter rühren und ja….im Grunde wars dass schon.

Das Rezept kommt durch die Chiasamen ganz ohne Eier aus! Ich verzichte zwar nicht auf Eier, aber ein veganes Rezept zu machen ohne dass es eins sein muss finde ich toll 🙂

Ich rühre den Teig ohne Mixer, einfach mit einem Löffel an. So habe ich das Gefühl die Konsistenz besser unter Kontrolle zu haben. Falls das ganze zu trocken aussieht, einfach ein bisschen Mandelmilch dazu geben. Falls es sehr feucht wird, ein bisschen Dinkelmehl dazu geben 🙂

Den Teig in Muffinförmchen geben (ich benutze immer Backpapier) und ca. 1 Std bei 180 Grad backen. Sollten die Muffins zwischenzeitlich zu dunkel werden, einfach ein Backpapier oben drauf legen.

Die Muffins sollten innen noch schön saftig sein aber trotzdem einigermaßen fest.

Während die Muffins abkühlen kann man schon mal die Schokoladenglasur herstellen.

Hierzu einfach die Kakaobutter langsam erwärmen, währenddessen Kakao und Kokosblütenzucker mischen und anschließend die flüssige Kakaobutter zum Kakao geben, gut umrühren und die fertige Schokolade über die noch leicht warmen Muffins geben.

Die Muffins mit Kürbiskernen und/oder kleinen Karottenraspeln garnieren (ich habe ein paar geriebene Karottenraspel auf ein Backpapier 5 min in den Ofen gegeben um sie zu trocknen) Falls man noch Orange zuhause hat machen sich ein paar Zesten auch besonders schön auf den Muffins!

Und dann nur noch aufpassen dass nicht alle Muffins auf einmal weg sind 🙂

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Fizzlike goes Superfood…

Fizzlike goes Superfood…

unfassbar…jetzt ist schon fast ein Jahr vergangen seitdem ich hier das letzte Mal geschrieben habe!

Viel ist passiert in dem letzten Jahr. Nein…ich habe sie nicht beendet, meine „Reise durch die Welt der Geschmäcker“.  Ich habe auch nicht plötzlich ein völlig anderes Hobby oder lasse mich einfach vom Fernsehr berieseln und esse dabei Pizzaburger (was für eine Erfindung) statt zu kochen, zu backen oder zu fotografieren 🙂

Nein ich habe einfach mal wieder (wirklich schon wieder) meine Ernährung komplett auf den Kopf gestellt und mir dafür und für das Erproben verschiedenster Gerichte ausgiebig Zeit genommen (soll ja alles Hand und Fuss haben was ich hier poste).

Als ich dass das erste Mal getan habe, (für die die diesen Beitrag vor den ersten Beiträgen lesen, ja…das gabs schonmal 🙂 ), habe ich überhaupt erst angefangen mich ausgewogen und gesund, zumindest mehr oder weniger, zu ernähren. Ich habe meine Liebe fürs Kochen und Backen entdeckt und mit voller Passion alles mögliche ausprobiert. Je länger ich mich dann mit Gewürzen Kräutern, Ölen und all den wunderbaren Zutaten beschäftigt habe, desto mehr wollte ich über sie wissen. Nicht nur dass, ich wollte auch wissen was sie in meinem Körper bewirken.

Ganz schnell wurde mir klar dass bestimmte Lebensmittel einfach nicht gut für unseren Körper sind (zB. Industriezucker) und andere wiederum sehr gut. Sehr sehr gut sogar!

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Mittlerweile verzichte ich auf auf Industriezucker und meide verarbeitete Lebensmittel. Selbstverständlich gibt es immer wieder Ausnahmen aber die sind zum Glück einfach nicht mehr die Regel.

Ich baue täglich verschiedene Superfoods wie Maca, Gojji Beeren, Chiasamen, oder Rohkakao in meine Ernährung ein, pflanze meine eigenen Kräutuer und Tomaten an. Ich merke regelrecht wie gut es meinem Körper tut. Heißhunger auf den Schokoriegel am Nachmittag gibt es nicht mehr 🙂 (und das hätte ich wirklich nicht gedacht).

Bei einer gesunden ausgewogenen Ernährung geht es wie ich finde nicht darum, einen strikten Ernährungsplan zu befolgen oder sich strenge Regeln aufzuerlegen. Vielmehr geht es um dass Bewusstsein seinem Körper mit dem „Treibstoff“ den wir zuführen etwas gutes zu tun. Und das macht wirklich riesigen Spass und ist vor allem gar nicht schwer.

Zum Start gibts nochmal mein aller aller erstes Rezept in dem ich Superfood verwendet habe.

Mein leckerstes Chia-Frühstückspudding-wach-mach-Rezept .

Chiasamen, ja die gehören immernoch zu meinen Favoriten…mmmhh..

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Ich freue mich auf jeden Fall meine Rezepte die ich über das letzte Jahr erprobt habe mit euch zu teilen und  mit euch noch viel dazu zu lernen!

Liebe Grüße und bis ganz bald!

Fizz